Mobility in Internet-Projekten mit Sitefinity

Es ist keine wirklich neue und überraschende Erkenntnis, dass der Nutzungsgrad von Internetangeboten durch Mobilgeräte stark steigt. Die bekannten Analysten haben ja schon vor einiger Zeit prophezeit, dass weit über die Hälfte der Zugriffe zukünftig von Mobilgeräten erfolgt.

Da man sich kaum ein Internet-Projekt vorstellen kann, bei dem man den Aspekt der mobilen Nutzung ausklammern könnte, habe ich für meine Projektkunden diese kleine Abhandlung erstellt, in der ich einige Anregungen geben möchte.

Strategische Aspekte

Zunächst ist die Frage zu klären, inwieweit überhaupt mobile Zugriffe für ihre Website relevant sind. Es wird vermutlich niemand infrage stellen, dass die mobile Nutzung des Internets erstens für so gut wie jedermann alltäglich ist. Die Frage ist allerdings trotzdem, ob es für das eigene Business lohnt, die Kommunikation für die mobile Nutzung zu optimieren. In letzter Konsequenz kostet das Geld und demnach muss untersucht werden, ob die Investitionen sich rentiert. Oder negativ ausgedrückt: Ob es schädlich ist, diese Investitionen nicht zu tätigen.

Zunächst möchte ich auf dem nachfolgenden Bild die Statistik der letzten Woche von meiner eigenen Website zeigen. Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass meine Website eigentlich recht wenig relevant für den mobilen Zugriff ist: Über meine Dienstleistungen wird man sich eher informieren, wenn man im Büro am Desktop-PC sitzt. Trotz alledem stammen etwas über vierzig Prozent der Zugriffe von Mobilgeräten, da von der weitaus überwiegende Teil von Smartphones.StatistikZugriffe

Ich hätte selbst mein Informations-Angebot als eher weniger mobil-relevant eingestuft – trotzdem stammen knapp die Hälfte der Zugriffe von mobilen Geräten, was die immense Bedeutung für jedes Internet-Projekt unterstreicht.

Risiken bei nicht optimierten Websites

Website-nichtoptimiert

Nebenstehend sind Sie meine Website in nicht-optimierter Form auf einem iPhone 6plus. Obwohl es sich um das „Riesen-iPhone“ handelt und meine Website wirklich nicht komplex ist, ist die Website so nicht brauchbar:

  • die Schrift ist ohne hektisch zu zoomen nicht lesbar
  • die Haupt-Navigation ist nicht lesbar und schon gar nicht bedienbar
  • die Breadcrumb-Navigation ist nicht bedienbar – und im Grunde genommen nicht mal zu erkennen
  • die Sitemap am Ende der Seite bietet ebenfalls keinen Nutzen, weil sie nicht zu lesen und schon gar nicht zu bedienen ist

Also nur Mängel. Und wie gesagt: Meine Website ist nun wirklich nicht komplex gestaltet, hat kein zusätzliches vertikales Menü und verzichtet auch ansonsten weitgehend auf Effekte.

 

Nach dieser „Erkenntnis“ gilt es nun zu prüfen, ob eine nicht für den mobilen Zugriff optimierte Website Risiken birgt. Ich möchte das in zwei plakativen Fragen formulieren:

  • Verdienen Sie mehr Geld, wenn sie ihre Website für den mobilen Zugriff optimieren?
  • Entgeht Ihnen Umsatz, wenn sie ihre Website nicht für den mobilen Zugriff optimieren?

Beide Fragen sind im Vorfeld, also ohne konkrete Messdaten Ihres individuellen Szenarios nur spekulativ zu beantworten, ich möchte Ihnen allerdings ein paar Hinweise geben.

Zunächst wieder mal die Sache mit dem Geld, denn: Jeder Besucher auf ihrer Website kostet direkt oder indirekt Geld:

  • Wenn Sie bei Google, Facebook oder sonstwo bezahlte Werbung schalten, liegt es auf der Hand, dass sie für jeden Besucher einen bestimmten Betrag rechnen müssen
  • Wenn Sie in anderen Medien, beispielsweise Anzeigen in Print-Produkten oder auf Plakatwänden auf Ihre Website hinweisen, sind das auch Kosten, die einem Besucher zugeordnet werden können. Wenn sie zweitausend Euro für Print-Werbung ausgeben und akquirieren dadurch einhundert Besucher auf ihrer Website, haben sie für jeden Besucher immerhin zwanzig Euro ausgegeben
  • Auch ohne bezahlte Werbung entstehen vermutlich Kosten. Wenn Sie bei Google sehr gut platziert sind und daher gefunden werden, haben Sie vermutlich Geld für Suchmaschinenoptimierung ausgegeben. Da wird es dann zwar im allgemeinen kompliziert einem Besucher einen konkreten Geldbetrag zuzurechnen, aber „umsonst“ ist das dann trotzdem nicht

 

Der Besucher ist also auf Ihrer Website angekommen. Und mit etwas Glück ist der Inhalt, den er dort vorfindet, sogar für ihn relevant. Anders gesagt: Der Besucher ist ein potentieller Kunde für Ihre Produkte oder Dienstleistungen. Wenn er nun die Inhalte nicht lesen kann (weil viel zu klein dargestellt) oder er die Navigation der Website nicht bedienen kann, wird er diese direkt wieder verlassen.

Man kann diesen Effekt übrigens recht einfach messen, weil Google Analytics, was ich zur Analyse der Zugriffe auf die Website empfehle, den Messwert „Absprungsrate“ ausweist. Bei der Absprungsrate handelt es sich um den Prozentsatz der Besucher, der die Website sofort nach der Betrachtung der ersten Seite verlässt. Bei Zugriffen von normalen PCs kann man davon ausgehen, dass er die Website deshalb verlässt, weil sie für ihn nicht relevant zu sein scheint. Beim Zugriff mit einem Mobilgerät könnte es sein, dass er die Seite einfach nicht lesen und/oder bedienen kann und er deshalb genervt von Dannen zieht, obwohl die Inhalte (also Produkte oder Dienstleistungen) sogar relevant sind.

Google Analytics kann die Absprungsrate separat für Desktop-, Smartphone- und Tablet-Zugriffe ausweisen, was eine hochgradig interessante Information ist. Im Allgemeinen kann man davon ausgehen, dass die Absprungsrate bei Zugriffen von Mobilgeräten generell höher sein wird. Wenn die Werte aber sehr stark auseinandergehen, liegt aber der Verdacht nahe, dass Sie aufgrund einer schlechten Mobil-Tauglichkeit potentielle Kunden verlieren.

Neben der Absprungsrate kann man auch die Conversions betrachten. Eine Conversion liegt vor, wenn Sie den Besucher dazu gebracht haben, etwas Bestimmtes zu tun, also etwa Ihren Newsletter zu abonnieren oder ein Kontaktformular auszufüllen. Google Analytics kann die Conversion nach Destop-Browser-Zugriffen und mobilen Zugriffen getrennt ausweisen, was auch interessante Einblicke eröffnet. Im Allgemeinen sind mobile Conversions schwieriger zu erreichen – auf einem Smartphone ist ein Kontaktformular sowieso schlecht ausführbar und vielleicht hat der Nutzer auch nicht zu viel Zeit. Trotzdem sollten Sie alles dafür tun, auch wenn die Conversion-Rate bei Zugriffen von mobilen Geräten schlechter sein wird.

Ich möchte die eingangs geäußerte Frage, ob eine nicht für Mobilzugriff optimierte Website schädlich für das Business ist, noch mal aufgreifen:

  • Vermutlich werden Ihre Kunden und potentiellen Kunden auch von Mobilgeräten auf Ihre Website zugreifen. Mit Werkzeugen wie Google Analytics, das sehr einfach herausfinden.
  • Ob Ihre Kunden und potentiellen Kunden von der nicht-optimierten Version Ihrer Website „genervt“ sind, bekommen Sie auch relativ einfach heraus, indem Sie Absprungsrate und Conversion-Rate betrachten, auch hierbei hilft Google Analytics

 

Wenn mobile Zugriffe eine Absprungsrate von annähernd hundert Prozent haben, dieser Wert bei Desktop-Browsern aber nur bei dreißig Prozent liegt, haben Sie ein ernsthaftes Problem mit den wichtigen mobilen Zugriffen. Es ist natürlich schwer, daraus konkrete Mehreinnahmen oder Mindereinnahmen zu errechnen – zumindest wenn diese Rechnung einigermaßen seriös aussehen soll. Die Vermutung, dass Ihnen Umsatz verloren geht, ist aber zumindest sehr stichhaltig.

 

Die Hoffnung, dass ein Benutzer sich die Adresse ihrer Website nach einem frustrierenden Zugriff vom Mobilgerät merkt und einige Stunden später vom PC noch mal aufruft, dürfte sich nur erfüllen, wenn Sie ein so außergewöhnliches Produkt verkaufen oder eine so sensationelle Dienstleistung erbringen, dass Sie ohnehin über solche profanen Dinge wie die Optimierung ihrer Website kaum nicht nachzudenken brauchen. Für alle anderen gilt: die Hoffnung wird sich nicht erfüllen – so leid es mir tut.

 

Mobile Website und/oder App?

Die mobile Version der Website dürfte Pflichtprogramm sein und wie Sie etwas später in diesem Whitepaper sehen werden, ist das auch kein dramatischer Aufwand, einigermaßen ordentliche Ergebnisse zu erreichen.

Strategisch zu klären ist, ob es sich darüber hinaus lohnt, eine „richtige“ App zu entwickeln, die dann auf iPhone, iPad & Co. installiert und ausgeführt wird. Dazu ist zu sagen, dass der Aufwand, eine solche App für die drei wichtigsten Plattformen (Android, Apple iOS und Windows Phone) zu entwickeln, gar nicht so sehr hoch ist – zumindest dann nicht, wenn das Ergebnis im weitesten Sinne eine Informations-und Kommunikationsplattform sein soll und nicht die grafischen Merkmal eines Arcade-Games haben muss. Grund ist, dass mittlerweile der größte Teil der Apps nichts weiter tut, als einen Rahmen um HTML-Seiten zu bauen. Was sich zunächst vielleicht ein bisschen zu einfach (oder unfreundlich gesagt: zu primitiv) anhört, kann in der Praxis so sehr schönen und sehr ansehnlichen Resultaten führen.

Was für eine App spricht:

  • Die meisten Anwender von Smartphones lieben Apps und demnach sieht es einfach gut aus, wenn Sie Ihre Kunden auf die eigene App hinweisen können. Das ist natürlich bei weitem kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Aber andersherum: wenn Ihre Mitbewerber Apps haben und Sie nicht, sieht das zumindest mal ziemlich doof aus. Das Argument, dass die App gegenüber der mobilen Website keine Informationsvorteile bietet, zieht im Allgemeinen nicht denn: Anwender lieben Apps.
  • Die Herausforderung für die meisten Unternehmen ist es, das Kunststück zu schaffen, dass sich die potentiellen Kunden im richtigen Moment an Sie erinnern. Wenn Sie ein ganz einmaliges Produkt haben, das jeder in Ihrer Zielgruppe kennt, brauchen Sie sich keine Gedanken zu machen – für die meisten Unternehmen ist das Leben aber nicht so schön. Wenn Sie Ihre Kunden dazu bringen, Ihre App auf dem Smartphone zu installieren, sind Sie immer dabei. Immer! Wenn Sie beispielsweise Verbrauchsmaterial verkaufen, hat der Kunde immer Ihren Produktkatalog parat und kann bestellen. Vielleicht stellen Sie Geräte her und für Ihre Vertriebspartner ist es komfortabel, immer das Datenblatt dabei zu haben. Wenn Sie einen Friseursalon betreiben, ist es für Ihre Kunden sensationell einfach, mit der App eine Terminanfrage zu stellen. Diese drei Anwendungsfelder ließen sich natürlich auch mit der mobilen Version ihrer Website erledigen, aber die App ist schneller geöffnet als die Website.

 

Ich würde nicht so weit gehen zu behaupten, dass jedes Business unbedingt auch eine App braucht. Die Fragestellung, ob Sie durch die App mehr Geld verdienen oder ob es schädlich ist keine App zu haben, ist im allgemeinen nicht so einfach zu beantworten, wie dieselbe Fragestellung für die mobile Version der Website. Trotzdem sollte man das Thema beleuchten, zumal es durch Werkzeuge wie den Telerik AppBuilder kein allzu großer Aufwand ist, eine einfache aber dennoch gut gemacht und funktionale App zu bauen.

Natürlich muss man auch hier sagen, dass es „nach oben“ keine Grenzen gibt, wenn Sie hinreichend ausgefallene Ideen haben…

 

 

Taktische Aspekte

Wenn Sie mit mir konform gehen, dass eine Internet-Website für den Zugriff von Mobilgeräten zumindest grundlegend optimiert werden muss, gibt die Frage, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen. Diese Fragestellung gilt sowohl für die Ersteinrichtung als auch für die Bedienung durch Redakteure.

 

Grundfunktion von Sitefinity für mobile Websites

Die Vorgehensweise von Sitefinity für die Optimierung des Zugriffs für mobile Geräte unterscheidet sich im Grundsatz nicht von anderen Systemen:

  • ·über CSS-Media Queries werden die „Fähigkeiten“ des zugreifenden Geräts abgefragt…
  • ... und je nach Ergebnis dieser Abfrage werden angepasste CSS-Styles angewendet

Was bei Sitefinity sehr schön umgesetzt ist, ist die Möglichkeit, die Sichtbarkeit von Spalten für die Darstellung auf mobilen Geräten ohne Programmierkenntnisse zu ändern. Auf der nachstehenden Abbildung ist ein Container mit vierspaltigen Layout gezeigt. In den Eigenschaften kann für jede Spalte einzeln die Sichtbarkeit auf Telefonen oder Tablets definiert werden. Im Hintergrund steuert Sitefinity die Sichtbarkeit durch CSS-Styles – technisch passiert also nicht irgendetwas Magisches oder sonst wie Überraschendes. Trotzdem finde ich dieses Feature ganz beeindruckend, weil ein Redakteur ohne Programmierkenntnisse (und auch wenn er noch nie etwas von CSS gehört hat) die mobile Darstellung steuern kann

SIchtbarkeit-Splaten-Sitefinity-Mobility

Spaltenlayout-geraetein Sitefinity können beliebig viele Geräte definiert und das Verhalten individuell auf diese abgestimmt werden. Im Basis-Lieferumfang gibt es zwei Definitionen (Smartphone und Tablet), die für eine gut gemachte mobile Umsetzung nicht ausreichen. Es ist aber kein Problem, weitere Einstellungen hinzuzufügen. Ich möchte Ihre Aufmerksamkeit noch auf die nebenstehende Abbildung lenken: für jeden definierten Gerätetypen kann individuell eingestellt werden, wie Spaltenlayouts transformiert werden sollen. Dadurch kann man beispielsweise auf Smartphones alle Spalten untereinander darstellen lassen, während man auf Tablets eine andere Darstellungsweise festlegen könnte. Das geht alles einfach per Mausklick durch einen Endanwender. Wie gesagt: im Hintergrund wird das über CSS geregelt, was aber für einen „normalen“ Redakteur eine unüberwindliche Hürde darstellen wird.

Neben der Transformation der Seite in eine für Mobilgeräte optimierte Darstellung ist es auch denkbar (und konfigurierbar) auf komplett eigenständige Seiten zu verweisen. Das Problem bei der automatischen Transformation ist ja, dass das Ergebnis unter Umständen gut aber nicht optimal ist– je nach Anwendungsfall.

Weiterhin kann Sitefinity auch ein angepasstes Menü erzeugen, was natürlich auch absolut notwendig ist, denn das „normale“ Menü ist auf Mobilgeräten im allgemeinen unbedienbar. Selbst auf Tablets klappt das häufig nicht gut, denn ein Menü, das mit der Maus gut zu bedienen ist, ist es mit der Touch-Bedienung noch lange nicht.

 

Mobile Conversions erreichen

Ich möchte hier noch ein Thema ansprechen, das sehr wichtig ist – und ich zugeben muss, keine perfekte Lösung parat zu haben. Das Ziel ist ja grundsätzlich, eine messbare Conversion zu erreichen, also beispielsweise dass der Benutzer Ihren Newsletter abonniert. Es hilft Ihnen ja nicht, dass der Benutzer einmal ihrer Website besucht hat. Sie können zwar hoffen, dass er sie sich irgendwie merkt oder im besten Fall ein Bookmark setzt – besser ist aber, wenn Sie ihn zu etwas bringen, was eine spätere Kontaktaufnahme Ihrerseits in einer irgendwie gearteten Form möglich macht. Newsletter sind nun nicht unbedingt so ultra-originell, aber gar nicht so schlecht. Vielleicht haben Sie auch eine viel bessere Idee.

Eine Conversion zu erreichen ist schon bei Besuchern mit PC-Browsern nicht so einfach. Bei Mobilgeräten kommt noch hinzu, dass der Besucher vielleicht zwischen zwei Terminen, bei Rot an der Fußgängerampel oder im Wartezimmer beim Arzt die Website aufgerufen hat. Und dann passiert irgendwas und er hat keine Zeit mehr, sich weiter damit zu beschäftigen.

Es gilt also zu überlegen, wie man es dem Benutzer MAXIMAL einfach macht, vom Mobilgerät aus sein Interesse zu bekunden und in Erinnerung zu behalten, dass es genau auf Ihrer Website etwas Spannendes gibt. Das ist ein typischer Fall für Brainstorming in der Beratungsphase und ich werde hier in diesem allgemeinen Whitepaper keine perfekte Lösung präsentieren können – schlicht und ergreifend, weil ich sie nicht kenne.

Man kann das Pferd aber zumindest umgekehrt aufzuräumen: wenn ein Benutzer zum abonnieren ihres Newsletters vom Mobilgerät den kompletten Firmennamen, die komplette Adresse und noch ein Captcha eingeben muss – wird das garantiert nicht tun.

 

Google Webmaster Tools

Und wir sind mal wieder bei Google: in den Google Webmaster Tools gibt es eine Rubrik „Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten“. Auf der nächsten Abbildung sehen Sie eine beispielhafte Ausgabe, auf der einige Kritikpunkte genannt sind. Google analysiert also beim Crawl-Vorgang eine mögliche mobile Darstellung. Abgesehen davon, dass die Kritikpunkte durchaus berechtigt sind (oder zumindest sein könnten) kann man wohl davon ausgehen, dass Google dieses Analyse-Ergebnis in die Berechnung des Anzeigerangs einbeziehen wird. Zumindest dann, wenn die Suche von einem Mobilgerät erfolgt.

Da die Platzierung in den Suchergebnissen für den Business-Wert der Website im Allgemeinen nicht unwichtig ist, gilt es also aus mehreren Gründen den Vorschlägen des Webmaster Tools hinreichend Bedeutung beizumessen: die mobile Darstellung ist vielleicht wirklich verbesserungsfähig und eine Optimierung, die die Platzierung bei der Suche nach oben schraubt, kann man immer gut mitnehmen

Google-Webmaster-Tools

Erstellung einer App

Mobile-AppBuilder

Sitefinity bietet ein Feature namens Mobile App Builder an, mit dem für ein Module (das sind Inhalte in Sitefinity, die im weitesten Sinne in Listenform darstellbar sind) eine App erzeugt werden kann. Der Mobile App Builder wird in Sitefinity im Wesentlichen über zwei Dialoge gesteuert. Im ersten Dialog wählen Sie das Module aus, zu dem die App erzeugt werden soll. Im zweiten Dialog, den Sie nebenstehend sehen, wird konfiguriert, wie die App bereitgestellt werden soll. Sitefinity Box ist eine Laufzeitumgebung, die man beispielsweise verwenden kann, wenn eigene Mitarbeiter in mobilen Situationen Änderungen an Daten, die in Modulen gespeichert sind, vornehmen sollen. Nette Option, aber nur geeignet für die interne Verwendung.

Die zweite Option nennt das entscheidende Stichwort, nämlich den Telerik AppBuilder. Dabei handelt es sich um eine Entwicklungsumgebung, um beliebige hybride Apps für die Plattformen Apple iOS, Android und Windows Phone zu erstellen. Der Sitefinity Mobile App Builder kann ein „Gerüst“ erstellen, das dann im „großen“ AppBuilder verfeinert und ausgebaut wird.

 

Wenn Sie entschieden haben, dass es eine sinnvolle App für Ihr Unternehmen geben könnte, sollten wir einmal gemeinsam über den AppBuilder sprechen, denn das ist gar nicht so kompliziert, damit ein erfolgreiches Projekt zu realisieren.