Skype for Business/ Lync

die Technologie für die „synchrone Kommunikation“ (also Chat, Telefonie, Videotelefonie, Screen Sharing, Konferenzen aller Art) ist Skype for Business. Diesen Namen trägt das Produkt übrigens erst seit der neuesten Version, vormals was unter Live Communications Server, Office Communications Server und Lync bekannt.

Diese faszinierende Technik ist allerdings nicht ganz so einfach einzuführen. Zu aller erst geht es darum, die Anwender zu begeistern und „mitzunehmen“. Man hat sich in der über hundertjährigen Geschichte der Telefonie eben daran gewöhnt, in einen Hörer zu sprechen – und nur zu sprechen. Es ist vollkommen einleuchtend, dass dieses Kommunikationsverfahren vollkommen archaisch ist – es ist aber irgendwie selbstverständlich und für viele Menschen nicht einfach zu begreifen, dass es viel besser geht.

Dann gibt es natürlich auch diverse technische Herausforderungen:

  • Skype for Business hat relativ viele Abhängigkeiten vom Betriebssystem und den Netzwerkkomponenten, die akkurat konfiguriert werden müssen, um nur einige zu nennen: Zertifikate (ganz entscheidend!), Kerberos, Berechtigungen, Latenzzeiten, Quality of Service,…
  • Die Konfiguration des Gateways zum Internet/Firewall ist nicht ganz trivial, sei es für die Nutzung von Federations (Kommunikation mit anderen Unternehmen über Skype for Business oder mit dem „Skype-für-zu-Hause“) oder die Anwendung von Mobilgeräten mit dem Skype for Business-Client.
  • Sinnvollerweise wickelt man auch die klassische Telefonie über Skype for Business ab – gemeint ist hier die Kommunikation über das „Fernmeldenetz“. Hier geht es um Themen wie die Integration der klassischen Telefonanlage oder auch Ablösung derselben
  • Skype for Business verfügt über umfangreiche Funktionen, um beispielsweise Anrufe zu verteilen oder weiterzuleiten. Diese faszinierende Möglichkeiten erschließen sich in ihrer Leistungsfähigkeit nicht immer ganz intuitiv
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