Copilot-Workshop für Entscheider
Ein Tag, an dem aus Theorie ein konkreter Plan für Ihren Tenant wirdWer ein Buch über Copilot liest, kennt am Ende die Theorie. Wer einen Workshop besucht, sollte am Ende einen Plan haben. Genau das ist der Unterschied, den dieser Workshop schaffen will: Es geht nicht darum, Inhalte zu reproduzieren, die in Buchform präziser und ausführlicher verfügbar sind. Es geht darum, was diese Inhalte konkret für Ihren Tenant, Ihre Branche und Ihre Compliance-Situation bedeuten.
Das ist die Form von Workshop, die eine offene Microsoft-Schulung niemals leisten kann. In einer offenen Schulung ist der Tenant ein hypothetisches Beispiel. Hier ist der Tenant Ihrer. Mit echten Berechtigungsstrukturen, echten Sensitivity-Label-Lücken und echten Agents, die jemand in Ihrer Marketing-Abteilung gebaut hat, ohne dass die IT davon weiß.
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Der USP in einem Satz Wir analysieren während des Workshops Ihren echten Tenant mit dem Copilot Diagnostiker live, diskutieren die Befunde gemeinsam und arbeiten am Nachmittag eine 90-Tage-Roadmap aus, die zu Ihrer konkreten Situation passt — nicht zu einem Lehrbuch-Beispiel. |
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Für wen dieser Workshop gedacht ist
Drei Rollen verantworten in deutschen Unternehmen den Umgang mit Microsoft Copilot — der CISO oder IT-Sicherheitsverantwortliche, der Datenschutzbeauftragte oder Compliance-Manager und der IT-Leiter oder CIO. Jede Rolle hat ihre eigene Frage. Jede Rolle braucht eine Antwort. Aber die drei Rollen müssen sich am Ende einig sein, was zu tun ist — sonst funktioniert kein Rollout.

Abbildung 1: Drei Rollen mit jeweils eigener zentraler Frage und eigenem Workshop-Ertrag.
Aus dieser Beobachtung folgt die Empfehlung: Buchen Sie den Workshop für alle drei Rollen gemeinsam. Drei Personen, die im echten Projekt zusammenarbeiten müssen, sollten auch im Workshop denselben Stand haben — und gemeinsam entscheiden dürfen. Die Erfahrung aus zahlreichen Beratungsprojekten zeigt: Workshops, in denen nur die IT-Seite anwesend ist und der Datenschutz hinterher nachverhandeln muss, kosten am Ende dreimal so viel Zeit wie Workshops, in denen alle drei Rollen am Tisch saßen.
Der Workshop-Tag im Detail
Sechs inhaltliche Blöcke, klar gegliedert nach Funktion. Der Vormittag setzt den theoretischen und rechtlichen Rahmen, der Nachmittag bringt die Anwendung auf Ihren Tenant und die konkrete Entscheidungs- und Roadmap-Arbeit.

Abbildung 2: Sechs Blöcke, klare Dramaturgie — vom Standortcheck bis zur 90-Tage-Roadmap.
Block 1 — Standortbestimmung (09:00 – 10:30)
Wir starten mit dem ehrlichsten Teil des Tages: Wo stehen Sie wirklich? Eine strukturierte Selbsteinschätzung im Reifegradmodell, eine Diskussion der drei typischen Konstellationen Wir-haben-Lizenzen, Wir-sind-bereits-produktiv und Wir-bauen-eigene-Agents. Am Ende dieses Blocks wissen Sie, ob Ihr Tenant sich auf Reifegradstufe eins oder vier befindet — und das ist meistens überraschend.
Block 2 — Recht und Compliance (10:45 – 12:15)
Der dichteste Block des Tages, weil hier zwei Themen parallel laufen müssen. Auf der DSGVO-Seite gehen wir konkret durch Auftragsverarbeitung, Datenschutz-Folgenabschätzung, besondere Datenkategorien und Dokumentationspflichten. Auf der EU-AI-Act-Seite arbeiten wir die Stichtage bis 2027 durch, mit Schwerpunkt auf den Pflichten für Sie als Deployer eines KI-Systems. Der Block schließt mit einer kurzen Diskussion zur Mitbestimmung des Betriebsrats nach Paragraf 87 BetrVG.
Block 3 — Tenant-Transfer (13:15 – 14:45)
Der Block, in dem dieser Workshop sich von jeder offenen Schulung unterscheidet. Wir verbinden den Copilot Diagnostiker live mit Ihrem Tenant — Read-only-Zugriff, mit den Berechtigungen, die Sie selbst zuweisen — und führen eine strukturierte Bestandsaufnahme durch. Permission-Scan, Sensitivity-Label-Coverage, Agent-Inventur, EU-Data-Boundary-Check. Die Befunde diskutieren wir gemeinsam: Was ist kritisch, was ist mittel, was ist akzeptabel? Welche Befunde hätten Sie nicht erwartet? Wo sehen Sie selbst den größten Handlungsbedarf? Das ist der USP-Block des Workshops.
Block 4 — Governance aufbauen (14:45 – 15:45)
Mit den Befunden aus Block 3 in der Hand wird die Governance-Frage konkret. Wer verantwortet was? Wie sieht eine KI-Richtlinie aus, die Ihre Belegschaft tatsächlich liest? Welche Klauseln gehören in eine Betriebsvereinbarung? Wie hegen Sie Shadow AI ein, ohne sie zu verbieten? Wir arbeiten mit Vorlagen aus echten Beratungsprojekten, die Sie direkt anpassen können.
Block 5 — Wirtschaftlichkeit (16:00 – 16:30)
Ein bewusst kompakter Block, weil die wichtigste Botschaft kurz ist: Microsoft 365 Copilot kostet mehr, als auf der Microsoft-Folie steht. Wir gehen die zehn versteckten Kostenkategorien durch, schauen uns die ROI-Mythen an und besprechen die Build-vs-Buy-Frage zwischen M365 Copilot, Azure OpenAI und eigenen Agents in Copilot Studio.
Block 6 — Ihre 90-Tage-Roadmap (16:30 – 17:00)
Der Tag schließt mit dem konkreten Plan. Welche drei bis fünf Maßnahmen werden Sie in den nächsten 30 Tagen anstoBen? Welche bis Tag 60? Welche bis Tag 90? Wer ist verantwortlich? Welche Stolpersteine sind erkennbar? Sie verlassen den Workshop mit einem schriftlichen Plan — kein abstraktes Konzept, sondern eine Liste mit Namen, Terminen und Erfolgskriterien.
Lernziele im Überblick
Was Sie nach dem Tag konkret können, wissen oder entschieden haben:
| Block | Dauer | Lernziele |
|---|---|---|
| Standortbestimmung | 90 Min. | Sie kennen den aktuellen Reifegrad Ihres Tenants und können ihn anderen erklären. |
| Recht & Compliance | 90 Min. | Sie kennen Ihre konkreten DSGVO-Pflichten, die EU-AI-Act-Stichtage und die Betriebsrats-Implikationen. |
| Tenant-Transfer | 90 Min. | Sie haben einen Befundbericht zu Ihrem Tenant, mit dem Sie am nächsten Tag arbeiten können. |
| Governance aufbauen | 60 Min. | Sie haben Vorlagen für KI-Richtlinie und Betriebsvereinbarung, die zu Ihrer Organisation passen. |
| Wirtschaftlichkeit | 30 Min. | Sie haben eine ehrliche Kostenrechnung und kennen die Build-vs-Buy-Optionen. |
| 90-Tage-Roadmap | 30 Min. | Sie verlassen den Workshop mit einem konkreten Plan, nicht mit guten Vorsätzen. |
Methodik und was diesen Workshop besonders macht
Drei methodische Entscheidungen unterscheiden diesen Workshop von einer Standardschulung.
Maximal acht Teilnehmer
Workshops mit zwanzig Teilnehmern sind Vorträge mit Pause. Bei acht Teilnehmern hat jeder Raum, eigene Fragen zu stellen, eigene Beispiele aus der eigenen Organisation einzubringen und an der Diskussion teilzuhaben. Die acht ist eine Obergrenze, kein Mindestwert — auch ein Workshop mit drei Teilnehmern findet statt, wenn die drei Personen genau die Verantwortlichen sind.
Hausaufgabe vorab
Eine Woche vor dem Termin bekommen die Teilnehmer eine kurze schriftliche Vorbereitung mit drei Fragen zu Ihrer aktuellen Tenant-Situation, der bestehenden Governance und dem geplanten Copilot-Einsatz. Plus die technischen Schritte zur Vorbereitung der Tenant-Anbindung für den Diagnostiker. Das spart am Workshop-Tag mindestens eine Stunde Setup-Zeit, die wir stattdessen für Diskussion nutzen.
30-Tage-Sparring nach dem Workshop
Im Preis enthalten ist ein 30-tägiger E-Mail- und Telefon-Sparring-Anspruch. Wer zwei Wochen nach dem Workshop bei der Umsetzung der Roadmap auf eine konkrete Frage stößt, kann sie direkt klären — keine Stundenabrechnung, keine separate Beauftragung. Das stellt sicher, dass die Roadmap nicht im Schubladenfach landet, weil bei der ersten Schwierigkeit niemand erreichbar war.
Was Sie konkret mitnehmen
Materielle und immaterielle Ergebnisse, die nach dem Workshop auf Ihrem Schreibtisch liegen:
- Ein schriftlicher Befundbericht zu Ihrem Tenant, basierend auf der Live-Analyse mit dem Copilot Diagnostiker.
- Ihre 90-Tage-Roadmap mit priorisierten Maßnahmen, Verantwortlichkeiten und Erfolgskriterien.
- Vorlagen für KI-Richtlinie und Betriebsvereinbarung, die Sie an Ihre Organisation anpassen können.
- Eine Stichtags-Übersicht zum EU AI Act mit Ihrer betrieblichen Bewertung.
- Das Buch Microsoft Copilot für Entscheider als Präsenzexemplar für jeden Teilnehmer.
- Ein 30-tägiger Sparring-Anspruch für Folgefragen bei der Umsetzung.
- Bei Inhouse-Durchführung: Eine schriftliche Zusammenfassung der wichtigsten Entscheidungen für Ihre interne Dokumentation.
Voraussetzungen für den Tenant-Transfer
Damit der Tenant-Transfer-Block am Nachmittag funktioniert, sind ein paar technische Voraussetzungen nötig — alle harmlos, alle reversibel:
- Eine im Tenant registrierte Anwendung mit Read-only-Berechtigungen für Microsoft Graph (Sites.Read.All, Files.Read.All, Reports.Read.All, Directory.Read.All, Policy.Read.All, AuditLog.Read.All).
- Die Berechtigung kann nach dem Workshop mit einem Klick widerrufen werden — alle Zugriffe werden zudem im Audit-Log protokolliert.
- Mindestens eine Person aus Ihrem IT-Team mit Berechtigung zur App-Registrierung im Tenant — diese wird Tage vor dem Workshop einmalig für 15 Minuten gebraucht.
Wer die Tenant-Anbindung aus Sicherheitsgründen nicht durchführen möchte, kann den Tenant-Transfer-Block mit anonymisierten Beispieldaten aus realen Beratungsprojekten ersetzen — der Workshop verliert dann etwas an Tiefe, bleibt aber wertvoll.
Format und Eckdaten
Der Workshop wird ausschließlich als Inhouse-Veranstaltung angeboten — entweder online via Microsoft Teams oder vor Ort bei Ihnen. Beide Varianten haben ihre Stärken: online ist organisatorisch einfacher und ermöglicht spontane Termine, vor Ort funktioniert die Diskussionsdynamik in den meisten Fällen besser.
| Format | Inhouse-Workshop, online oder vor Ort |
| Dauer | Ein Tag, 09:00 – 17:00 Uhr (mit Pausen) |
| Teilnehmer | Maximal 8 Personen |
| Zielgruppe | CISO/IT-Security, DSB/Compliance, IT-Leiter/CIO |
| Sprache | Deutsch |
| Vorbereitung | Schriftliche Hausaufgabe eine Woche vorab |
| Tenant-Transfer | Live-Analyse via Copilot Diagnostiker (optional) |
| Materialien | Befundbericht, Roadmap, Vorlagen, Buch je Teilnehmer |
| Nachbetreuung | 30-tägiger E-Mail- und Telefon-Sparring-Anspruch |
| Investment | Festpreis pro Tag, individuell nach Aufwand |
Bei Inhouse-Durchführung vor Ort fallen Reisekosten an, die separat ausgewiesen werden. Für Standorte außerhalb des Ruhrgebiets empfiehlt sich die Zwei-Tages-Variante mit Anreise am Vorabend, damit der Workshop selbst nicht unter Zeitdruck steht.
Termin vereinbaren
Der Weg zum Workshop ist kurz: Eine Mail an info@boddenberg.de mit zwei, drei Sätzen zu Ihrer Ausgangslage und der gewünschten Form (online oder vor Ort). Daraus wird in einem unverbindlichen Telefonat oder Teams-Termin von etwa 30 Minuten geklärt, ob die Konstellation passt, welche Anpassungen für Ihre Branche oder Compliance-Situation sinnvoll sind und wann ein passender Termin liegen könnte.
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Anfrage stellen Schreiben Sie eine kurze Mail an info@boddenberg.de mit Stichworten zu Branche, ungefähren Tenant-Größe und der gewünschten Form (online oder vor Ort). Sie bekommen innerhalb weniger Tage einen Vorschlag mit Festpreis und möglichen Terminen. |
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Wer nach dem Workshop merkt, dass mehr als nur die Roadmap-Umsetzung gefragt ist — etwa eine durchgehende Begleitung des Pilotbetriebs oder die Entwicklung einer eigenen Agent-Strategie — findet auf der Beratungsseite zu Microsoft Copilot die passenden weiteren Formate. Der Workshop ist häufig der Einstieg in eine längere Zusammenarbeit, aber genauso oft auch ein abgeschlossenes Format, nach dem Ihre Organisation eigenständig weiterarbeitet — beides ist legitim.