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Technische Dokumentation in der Praxis

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Wissen

Was ab Januar 2027 mit der Maschinenverordnung auf Betriebsanleitungen zukommt — und wie du vom Word-Grab zu strukturierter Doku kommst. RoboHelp, FrameMaker, DITA und SharePoint als Doku-Plattform. Mit Skizzen, Tabellen und ehrlichen Faustregeln.

Beratung

MVO-Readiness-Check, Migration aus dem Word-Grab, Doku-Plattform auf SharePoint und Purview. Auch als Akut-Einsatz, wenn RoboHelp-Ausgabe oder Übersetzungsworkflow klemmt. Bewertete Befunde und Click-by-Click-Aktionsplan statt Folienschlacht.

Schulungen

Eintägige DITA/FrameMaker-Schulung online — kompakt, hands-on, mit echten Übungen. Inhouse-Workshops zu Doku-Prozessen und Doku auf Microsoft 365, auch als Begleitung zur laufenden Umstellung

Table of Contents
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Technische Dokumentation in der Praxis

Was Maschinenbauer und Softwarehersteller jetzt wissen müssen

Technische Dokumentation in der Praxis: Der ehrliche Guide für Maschinenbauer und Softwarehersteller

Technische Dokumentation ist das Thema, das in fast jedem Unternehmen existiert und in fast keinem jemanden begeistert. Die Anleitung schreibt der Konstrukteur „nebenbei“, die Online-Hilfe pflegt ein Kollege, der eigentlich Support macht, und die englische Fassung ist auf einem Stand, über den man besser nicht spricht. Das funktioniert erstaunlich lange erstaunlich gut — bis eine Maschine ins Ausland geht, ein Audit ansteht, ein Unfall passiert oder die EU eine neue Verordnung scharf schaltet. Letzteres passiert gerade. Höchste Zeit für einen ehrlichen Überblick: was Technische Dokumentation umfasst, was ab 2027 gilt, welche Werkzeuge wann sinnvoll sind — und warum dein Microsoft-365-Tenant dabei eine größere Rolle spielt, als du denkst.

Warum das Thema jetzt auf die Tagesordnung gehört

Drei Entwicklungen treffen gerade aufeinander. Erstens die Regulatorik: Die neue EU-Maschinenverordnung 2023/1230 löst die alte Maschinenrichtlinie ab und gilt ab Januar 2027 verbindlich — ohne Übergangsgnade. Die für die Praxis spannendste Änderung: Betriebsanleitungen dürfen erstmals digital ausgeliefert werden. Das klingt nach Erleichterung, ist aber vor allem ein Umbauauftrag — denn „PDF per Mail“ ist keine digitale Bereitstellungsstrategie.

Zweitens die Haftung: Die Anleitung ist rechtlich Teil des Produkts. Eine fehlerhafte, unvollständige oder falsch übersetzte Anleitung ist ein Produktfehler — mit allem, was das Produkthaftungsrecht dazu hergibt. Und die Nachweispflicht endet nicht bei der Auslieferung: Die technischen Unterlagen müssen nach dem Inverkehrbringen mindestens zehn Jahre vorgehalten werden. Die Fassung, die 2026 mit der Maschine rausging, muss 2036 noch auffindbar sein — exakt diese Fassung, nicht „irgendeine“.

Drittens die KI: Wer Copilot, Claude und Co. im Unternehmen ernsthaft nutzen will, merkt schnell, dass die Antwortqualität mit der Qualität der Wissensbasis steht und fällt. Strukturierte, metadatenreiche Dokumentation ist das Futter, aus dem brauchbare KI-Antworten entstehen — Word-Gräber sind es nicht. Gute Technische Dokumentation ist damit plötzlich kein Pflichtthema mehr, sondern die Voraussetzung dafür, dass der Service-Mitarbeiter der KI eine Frage zur Maschine stellen kann und eine richtige Antwort bekommt.

★ Fakten kompakt

EU-Maschinenverordnung 2023/1230: gilt ab Januar 2027 verbindlich in allen Mitgliedstaaten, ersetzt die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG

Digitale Betriebsanleitungen: erstmals zulässig — Käufer können beim Kauf jedoch eine kostenlose Papierfassung verlangen

Sprache: Anleitung muss in der Amtssprache des Landes vorliegen, in dem die Maschine in Verkehr gebracht wird

Aufbewahrung: technische Unterlagen mindestens 10 Jahre nach dem Inverkehrbringen vorhalten

Leitnorm für Nutzungsinformationen: EN IEC/IEEE 82079-1; Risikobeurteilung nach EN ISO 12100

Branchengröße: rund 90.000 Beschäftigte arbeiten allein in Deutschland in der Technischen Kommunikation (tekom)

Was Technische Dokumentation eigentlich umfasst

„Die Anleitung“ ist nur die Spitze. Technische Dokumentation zerfällt in zwei Welten: die externe Dokumentation, die mit dem Produkt das Haus verlässt, und die interne, die im Haus bleibt, aber existieren und auffindbar sein muss. Beide Welten haben unterschiedliche Anforderungen — und beide werden im Mittelstand gern unterschätzt.

Landkarte der Technischen Dokumentation: externe Dokumente (Anleitungen, CE) vs. interne Unterlagen (Risikobeurteilung, QM).

Abb.: Die zwei Welten der Technischen Dokumentation. Links das, was Kunden und Marktaufsicht sehen — rechts das, was bei Audit oder Schadensfall vorgelegt werden muss.

Der Klassiker im Maschinenbau: Die externe Doku bekommt Aufmerksamkeit, weil der Kunde sie sieht. Die interne — allen voran die Risikobeurteilung, aus der die Anleitung eigentlich abgeleitet werden müsste — führt ein Schattendasein. Dabei ist die Reihenfolge fachlich zwingend: Erst die Risikobeurteilung sagt, welche Restrisiken bestehen, dann sagt die Anleitung, wie der Anwender damit umgeht. Wer die Anleitung ohne saubere Risikobeurteilung schreibt, dokumentiert ins Blaue.

Das Grundproblem: das Word-Grab

In den meisten mittelständischen Unternehmen sieht die Realität so aus: Die Doku lebt in Word-Dateien, verteilt über Netzlaufwerke, Mailanhänge und lokale Kopien. Für jedes Maschinenmodell existiert eine eigene Datei, entstanden per „Speichern unter“ aus der Vorgängerversion. Die englische Fassung wurde vor zwei Jahren extern übersetzt und seitdem nicht mehr angefasst, obwohl die deutsche sich dreimal geändert hat. Und welche Fassung genau beim Kunden in Portugal liegt, weiß — niemand.

Vergleich Word-Grab (verteilte Einzeldateien) vs. Single-Source-Publishing (eine strukturierte Quelle, mehrere Ausgaben).

Abb.: Links der Ist-Zustand mit Kopien-Wildwuchs, rechts das Zielbild Single-Source-Publishing: eine strukturierte Quelle, aus der alle Ausgaben generiert werden.

Das Word-Grab ist kein moralisches Versagen, sondern das natürliche Ergebnis von zwanzig Jahren „hat ja funktioniert“. Teuer wird es an drei Stellen: bei Varianten (jedes Modell eine Kopie, jede Änderung mehrfach einpflegen), bei Übersetzungen (unstrukturierte Dateien lassen sich nicht delta-übersetzen — es wird immer wieder zu viel übersetzt) und bei der Nachweispflicht (welcher Stand ging wann an wen?). Genau diese drei Kostentreiber adressiert strukturiertes Arbeiten.

⚠ Warnung: Die Übersetzungsfalle bei unstrukturierter Doku

Übersetzungsbüros rechnen nach Wortzahl. Wer unstrukturierte Word-Dateien liefert, bezahlt bei jeder Aktualisierung große Teile des Dokuments erneut, weil das Delta nicht sauber bestimmbar ist. Bei fünf Sprachen und zwei Releases pro Jahr summiert sich das schnell auf Beträge, für die man die Umstellung auf einen strukturierten Workflow gleich mehrfach finanzieren könnte. Die Übersetzungsrechnung ist in vielen Häusern das beste Argument für den Umbau — man muss sie nur mal neben die Werkzeugkosten legen.

Topics, Single Source, Wiederverwendung — das Prinzip

Strukturierte Dokumentation beruht auf einer einfachen Idee: Inhalte werden nicht als monolithische Dokumente geschrieben, sondern als eigenständige Bausteine — Topics. Ein Topic beschreibt genau eine Sache: einen Handgriff, ein Konzept, eine Referenztabelle. Aus diesen Bausteinen werden Publikationen zusammengesteckt: die Anleitung für Modell A nimmt 180 Topics, Modell B nimmt 160 davon plus 20 eigene. Die Sicherheitshinweise existieren genau einmal — und sind damit in jeder Publikation identisch und identisch aktuell.

DITA ist der offene Standard, der dieses Prinzip formalisiert: Topic-Typen, Landkarten (Maps), Wiederverwendungsmechanismen, Varianten-Steuerung. Man kann strukturiert arbeiten, ohne DITA zu nutzen — aber DITA ist der Weg, der nicht in einen Hersteller-Lock-in führt. Und nein, dafür braucht es nicht zwingend ein sechsstelliges Redaktionssystem: FrameMaker beherrscht DITA nativ, und für überschaubare Redaktionen reicht das völlig.

ℹ Info: Ab wann lohnt sich DITA?

Faustregel aus der Praxis: Wenn mindestens zwei der drei Faktoren zutreffen — mehr als etwa 300 Seiten Doku-Bestand, mehr als drei Produktvarianten, mehr als zwei Zielsprachen —, rechnet sich strukturiertes Arbeiten schnell. Darunter ist diszipliniertes Word oder ein Werkzeug wie RoboHelp oft die ehrlichere Antwort. Struktur ist ein Mittel, kein Selbstzweck — wer 80 Seiten in einer Sprache pflegt, braucht kein Topic-Universum.

Die Werkzeuglandschaft — ehrlich sortiert

Die Werkzeugfrage wird gern ideologisch geführt. Sinnvoller ist ein nüchterner Blick darauf, was welche Klasse leistet und wo die Grenzen liegen:

Werkzeugklasse Wofür es taugt Wo die Grenze liegt
Word mit Formatvorlagen-Disziplin Kleine Doku-Bestände, wenige Varianten, ein bis zwei Sprachen — sauber geführt völlig legitim Keine echte Wiederverwendung, Varianten nur per Kopie, Übersetzung wird schnell teuer
RoboHelp Online-Hilfen und Software-Doku, mehrere Ausgabeformate, XLIFF-Übersetzungsworkflow Kein vollwertiges Komponenten-Management, Stärken liegen bei Hilfe-Formaten
FrameMaker + DITA Umfangreiche, langlebige Doku mit Varianten und vielen Sprachen — strukturiertes Arbeiten ohne CCMS-Zwang Einstiegshürde: Topic-Denken und Struktur müssen gelernt werden
CCMS (Komponenten-System) Große Redaktionen, hohe Variantenzahl, harte Workflow-Anforderungen Lizenz- und Einführungskosten — für viele Mittelständler überdimensioniert
SharePoint als Plattform darunter Verwaltung, Versionierung, Aufbewahrung, Verteilung, Suche — mit vorhandenen M365-Lizenzen Ersetzt kein Redaktionswerkzeug — es verwaltet, was die Redaktion produziert

 

Die wichtigste Erkenntnis aus dieser Tabelle: Werkzeug und Plattform sind zwei verschiedene Fragen. RoboHelp oder FrameMaker beantworten die Frage „womit schreiben wir?“. SharePoint beantwortet die Frage „wo lebt die Doku, wer findet sie, wie lange bleibt sie nachweisbar?“. Die meisten Werkzeugdiskussionen scheitern daran, dass beide Fragen vermischt werden.

✓ Praxis-Tipp: Erst Prozess, dann Werkzeug

Die Reihenfolge ist entscheidend: erst klären, welche Publikationen, Varianten und Sprachen gebraucht werden und wie Freigaben laufen sollen — dann das Werkzeug wählen. Wer sie umdreht, kauft ein Werkzeug und baut den Prozess drumherum. Das Ergebnis kennt jeder, der schon mal ein teuer eingeführtes System gesehen hat, das nach zwei Jahren als bessere Dateiablage endet.

Die M365-Brücke: warum dein Tenant die halbe Miete ist

Hier kommt der Teil, den die klassische Doku-Welt und die Microsoft-Welt gegenseitig übersehen. Die Doku-Szene denkt in Redaktionssystemen und hält SharePoint für eine Dateiablage. Die M365-Berater kennen SharePoint in- und auswendig, haben aber von Betriebsanleitungen und Normenpflicht keine Vorstellung. Dabei liegt die Lösung für den Mittelstand genau in der Mitte: Die Redaktion arbeitet mit ihrem Werkzeug — die Verwaltung, Aufbewahrung, Verteilung und Auffindbarkeit übernimmt der M365-Stack, dessen Lizenzen ohnehin schon bezahlt sind.

Flussdiagramm: Technische Dokumentation im M365-Stack – Redaktion, SharePoint, Purview-Aufbewahrung und Copilot-Suche.

Abb.: Arbeitsteilung im M365-Stack: Redaktion produziert, SharePoint verwaltet, Purview sichert die Nachweispflicht, Suche und Copilot machen das Wissen nutzbar.

Konkret heißt das: SharePoint-Bibliotheken mit Inhaltstypen und Metadaten (Maschinentyp, Sprache, Revisionsstand, Gültigkeit) statt Ordner-Wildwuchs. Versionierung und Freigabe-Workflows statt „_final_NEU_2.docx“. Purview-Aufbewahrungsrichtlinien auf Anleitungen und technische Unterlagen — damit die Zehn-Jahres-Pflicht nicht davon abhängt, dass niemand versehentlich aufräumt. Und obendrauf die Suche und Copilot: Ein Service-Techniker, der fragt „Wie tausche ich das Ventil an der Baureihe 400?“, bekommt eine belastbare Antwort — wenn die Doku strukturiert und mit Metadaten versehen ist. Das ist dieselbe Mechanik, mit der Suchmaschinen und KI-Assistenten auch öffentliche Inhalte bewerten: Struktur gewinnt.

⚠ Warnung: Aufbewahrung ist kein Backup

Der häufigste Denkfehler: „Wir haben doch Backups.“ Ein Backup beweist nicht, welche Fassung der Anleitung zu welchem Zeitpunkt gültig war und ausgeliefert wurde — es stellt nur Datenverlust wieder her. Die Nachweispflicht verlangt unveränderbar aufbewahrte, auffindbare Stände über zehn Jahre. Genau das leisten Aufbewahrungsrichtlinien und -label in Microsoft Purview: Die Fassung von 2026 ist 2036 noch da, nachweisbar unverändert — auch wenn zwischendurch dreimal aufgeräumt, migriert und umstrukturiert wurde.

KI in der Technischen Redaktion — was geht und was nicht

KI-Assistenten können in der Redaktion echte Arbeit abnehmen: Rohtexte aus Konstruktions-Stichpunkten formulieren, Altbestände klassifizieren und in Topic-Strukturen vorsortieren, Terminologie-Verstöße finden, Übersetzungen vorbereiten. Wer die Werkzeuge klug einsetzt, beschleunigt die Redaktion spürbar — gerade in kleinen Teams, wo die Doku traditionell hinten runterfällt.

Die Grenze verläuft bei der Verantwortung: Sicherheitsrelevante Inhalte — Warnhinweise, Restrisiken, Schutzmaßnahmen — kommen aus der Risikobeurteilung und gehören von fachkundigen Menschen geprüft und freigegeben. Eine KI kann formulieren helfen; die inhaltliche Richtigkeit verantwortet der Hersteller, und zwar vollständig. Dasselbe gilt für maschinelle Übersetzung: hervorragend als Vorstufe mit fachlichem Post-Editing, fahrlässig als ungeprüfter Direktversand.

Sonderfall KI-generierte Bilder

Ein Kapitel für sich — und eines, das gerade richtig Fahrt aufnimmt — sind KI-generierte Illustrationen. Die klare Trennlinie: Konzeptgrafiken, Prinzipdarstellungen, Schulungsillustrationen und Titelbilder funktionieren hervorragend, schneller und günstiger als jede Stock-Recherche oder Grafikbeauftragung. Tabu sind dagegen Darstellungen, die das reale Produkt exakt zeigen müssen — Explosionszeichnungen, Bedienpanels, Ersatzteilansichten — sowie genormte Warnsymbole: Die KI erfindet im Zweifel Bauteile, die es nicht gibt, und ein „fast richtiges“ Sicherheitszeichen nach ISO 7010 ist schlimmer als gar keins. In einer Betriebsanleitung ist das kein Stilproblem, sondern ein Haftungsproblem.

Richtig eingesetzt senkt KI-Bildgenerierung sogar die Übersetzungskosten: Wer Illustrationen von vornherein textfrei generiert und Beschriftungen als nummerierte Legende im Fließtext führt, muss bei zehn Zielsprachen nur noch Text übersetzen statt zehnmal Grafiken nachzubauen. Wie professionelle Bildgenerierung funktioniert — von den Werkzeugen und Workflows über Bildrechte bis zu Compliance und Governance im Unternehmen — ist auf boddenberg.de ein eigener Kompetenzbereich: KI-Bildgenerierung. Die Schnittstelle zur Technischen Dokumentation wird dort wie hier weiter ausgebaut.

Mehrsprachigkeit — der unterschätzte Kostenblock

Sobald Produkte die Sprachgrenze überqueren, wird die Übersetzung zum größten laufenden Kostenblock der Doku — und zum besten Hebel. Die Stellschrauben: strukturierte Quellen (delta-fähig übersetzen statt Volltext), Translation Memory und Termbasis (Wiederholungen werden günstiger), maschinelle Vorübersetzung mit Post-Editing, und textfreie Grafiken mit Legenden statt beschrifteter Bilder. Wie das konkret mit RoboHelp aussieht — vom manuellen Workflow bis zur vollautomatischen Pipeline —, steht im ausführlichen Fachartikel zur Mehrsprachigkeit mit RoboHelp.

Fazit: Pflichtthema mit eingebautem Termindruck

Technische Dokumentation ist 2026 kein Thema mehr, das man weiter aussitzen kann: Die Maschinenverordnung setzt eine harte Frist, die Haftungslage war nie entspannt, und die KI-Welle belohnt ausgerechnet die, die ihre Doku strukturiert im Griff haben. Die gute Nachricht: Der Weg vom Word-Grab zur belastbaren Doku-Landschaft ist kein Mammutprojekt — er ist eine Abfolge überschaubarer Schritte, und die Plattform dafür liegt in Form des M365-Tenants meist schon im Haus. Was du nicht machen solltest: bis Dezember 2026 warten und dann hektisch werden. Genau das werden viele tun — sei schlauer.

Häufige Fragen zur Technischen Dokumentation

Was gehört alles zur Technischen Dokumentation einer Maschine?

Zwei Welten: die externe Dokumentation, die mit dem Produkt ausgeliefert wird — Betriebs- und Montageanleitung, Service- und Wartungsunterlagen, Konformitätserklärung, Kennzeichnung — und die interne Dokumentation, die im Haus bleibt, aber vorgehalten werden muss: Risikobeurteilung, technische Unterlagen mit Konstruktions- und Prüfnachweisen, Normen-Dokumentation. Die Anleitung ist dabei rechtlich Teil des Produkts, nicht bloß eine Beigabe.

Was ändert sich mit der EU-Maschinenverordnung ab 2027?

Die Verordnung (EU) 2023/1230 ersetzt die Maschinenrichtlinie und gilt ab Januar 2027 unmittelbar in allen Mitgliedstaaten. Für die Dokumentation am wichtigsten: Betriebsanleitungen dürfen erstmals digital bereitgestellt werden, dazu kommen angepasste Anforderungen unter anderem für Software und selbstlernende Systeme. Wer Maschinen baut, sollte 2026 nutzen, um Doku-Bestand und Prozesse auf die neuen Anforderungen zu prüfen — ab dem Stichtag gibt es keine Übergangsfrist.

Dürfen Betriebsanleitungen künftig nur noch digital ausgeliefert werden?

Digital wird zulässig, aber nicht bedingungslos: Der Käufer kann beim Kauf eine kostenlose Papierfassung verlangen, und die digitale Anleitung muss über die Lebensdauer der Maschine verfügbar bleiben — ein toter Link erfüllt die Pflicht nicht. Praktisch heißt das: Es braucht eine dauerhafte, versionierte Bereitstellung, nicht nur ein PDF im Mailanhang.

Wie lange müssen technische Unterlagen aufbewahrt werden?

Mindestens zehn Jahre nach dem Inverkehrbringen der Maschine — und zwar in der jeweils gültigen Fassung, auffindbar und nachweisbar unverändert. Ein Backup ist dafür kein Nachweis. In Microsoft-Umgebungen lösen das Aufbewahrungsrichtlinien und -label in Purview, die Manipulation und versehentliches Löschen technisch unterbinden.

Lohnt sich DITA für ein mittelständisches Unternehmen?

Als Faustregel: ja, wenn mindestens zwei von drei Faktoren zutreffen — über etwa 300 Seiten Doku-Bestand, mehr als drei Produktvarianten, mehr als zwei Zielsprachen. Darunter fährt man mit diszipliniertem Word oder einem Werkzeug wie RoboHelp oft ehrlicher. Und DITA heißt nicht automatisch teures Redaktionssystem: FrameMaker beherrscht DITA nativ, für überschaubare Redaktionen reicht das.

Können wir unsere Doku einfach in Word weiterführen?

Für kleine Bestände mit wenigen Varianten und ein bis zwei Sprachen: ja — sofern mit Formatvorlagen-Disziplin gearbeitet wird und die Verwaltung sauber läuft, etwa in SharePoint mit Versionierung und Metadaten statt auf Netzlaufwerken. Die Grenze ist erreicht, wenn Varianten per Kopie entstehen oder die Übersetzungsrechnungen steigen: Beides sind Symptome dafür, dass die Struktur fehlt, nicht der Fleiß.

Was bringt SharePoint für die Technische Dokumentation?

SharePoint ersetzt kein Redaktionswerkzeug, löst aber die Verwaltungsfrage: Bibliotheken mit Inhaltstypen und Metadaten statt Ordnerchaos, Versionierung und Freigabe-Workflows statt Dateinamens-Akrobatik, Purview-Aufbewahrung für die Nachweispflicht und eine Suche, die Service und Vertrieb wirklich nutzen können. Der entscheidende Punkt für den Mittelstand: Die Lizenzen dafür sind mit Microsoft 365 meist schon bezahlt — es fehlt nur das Konzept.

Kann KI unsere Anleitungen schreiben?

KI kann formulieren, strukturieren, Altbestände vorsortieren und Übersetzungen vorbereiten — das spart real Zeit. Die Verantwortung bleibt aber vollständig beim Hersteller: Sicherheitsrelevante Inhalte kommen aus der Risikobeurteilung und gehören fachkundig geprüft und freigegeben, maschinelle Übersetzungen von Warnhinweisen brauchen Post-Editing. KI ist ein starkes Redaktionswerkzeug, kein Freibrief.

Was kostet die Erstellung einer Betriebsanleitung?

Eine seriöse Pauschale gibt es nicht — die Spanne hängt an Maschinenkomplexität, Qualität der Risikobeurteilung, Varianten- und Sprachenzahl und daran, wie viel verwertbarer Bestand existiert. Die ehrliche Antwort ist eine Bestandsaufnahme mit anschließender Aufwandsschätzung. Sicher ist nur eines: Die teuerste Anleitung ist die fehlerhafte — Produkthaftungsfälle kosten mehr als jede Redaktion.

Wer haftet bei Fehlern in der Anleitung?

Der Hersteller — die Anleitung ist Teil des Produkts, ein Instruktionsfehler ist ein Produktfehler. Das gilt auch für Übersetzungsfehler in ausgelieferten Sprachfassungen. Deshalb gehören sicherheitsrelevante Texte durch fachkundige Prüfung und dokumentierte Freigaben abgesichert — und deshalb ist die lückenlose Aufbewahrung der ausgelieferten Stände keine Bürokratie, sondern die eigene Verteidigungslinie.

Beratung: Wo du konkret einsteigen kannst

Soviel zur Theorie — der harte Teil ist die Umsetzung im eigenen Haus, zwischen Tagesgeschäft, Konstruktionsabteilung und Übersetzungsbudget. Genau da setzt die Beratung an: nicht mit Schubladen-Konzepten, sondern mit einem klaren Vorgehen, das zur Ausgangslage passt.

Drei typische Konstellationen

Erstens: Die Maschinenverordnung rückt näher, und niemand weiß genau, ob die eigene Doku den Anforderungen ab 2027 genügt — Bestandsaufnahme, Lückenanalyse, Umsetzungsplan. Zweitens: Das Word-Grab ist zum echten Kostenfaktor geworden — Varianten, Sprachen, Suchzeiten —, und der Weg zu strukturierter Doku samt SharePoint-Plattform soll geplant und begleitet werden. Drittens: Es klemmt akut am Werkzeug — die RoboHelp-Ausgabe hält sich nicht an die Firmenvorgaben, eine Konvertierung scheitert, der Übersetzungsworkflow produziert leere Topics. Für alle drei gibt es passende Einstiege, vom kompakten Akut-Einsatz bis zur mehrmonatigen Begleitung.

Was die Beratung besonders macht

Der Beratungsmarkt für dieses Thema ist sauber in Silos sortiert — und genau das ist sein Problem. Die klassischen Doku-Dienstleister beherrschen Redaktion und Norm, aber SharePoint ist für sie eine Dateiablage, Purview ein Fremdwort und Copilot ein Gerücht. Die M365-Systemhäuser kennen jeden Schalter im Tenant, haben aber noch nie eine Risikobeurteilung gesehen und halten eine Betriebsanleitung für ein PDF. Und die KI-Agenturen generieren begeistert Bilder, ohne zu ahnen, dass ein Warnsymbol genormt ist. Wer alle drei Welten braucht, koordiniert normalerweise drei Dienstleister, die einander nicht verstehen.

Hier nicht: Ich tanze auf allen drei Hochzeiten gleichzeitig — rund drei Jahrzehnte Microsoft-Infrastruktur von SharePoint über Purview bis Copilot, ein eigener Kompetenzbereich samt täglicher Praxis in KI und KI-Bildgenerierung, und das Doku-Handwerk aus rund zwanzig veröffentlichten Fachbüchern und einer selbst entwickelten Single-Source-Publishing-Pipeline von Word über SharePoint bis WordPress. FrameMaker, RoboHelp und DITA sind hier Alltagswerkzeuge, keine Prospektbegriffe — Dogfooding statt Folienwissen. Wer Doku-Prozesse auf dem M365-Stack aufsetzen und dabei KI sinnvoll einbauen will, bekommt das aus einer Hand statt aus drei Angeboten. Und Befunde heißen kritisch, wenn sie kritisch sind — Gefälligkeitskommunikation ist keine Beratung.

Der erste Kontakt ist immer ein unverbindliches Gespräch von etwa einer halben Stunde. Daraus ergibt sich meistens schon der passende Einstieg — und ein Eindruck, ob die Chemie stimmt.

→ Beratungsseite: Methodik, Formate und Pakete zu DITA, FrameMaker und Doku-Prozessen

Schulung: Wissen ins Team bringen

Für Teams, die strukturiertes Arbeiten lernen wollen, gibt es die eintägige Online-Schulung zu DITA und Adobe FrameMaker: kompakt, hands-on, mit echten Übungen statt Folienschlacht — von jemandem, der die Werkzeuge täglich produktiv einsetzt. Inhouse-Varianten und auf das eigene Doku-Szenario zugeschnittene Workshops sind auf Anfrage möglich, auch als Begleitung zu einem laufenden Umstellungsprojekt: Wissensaufbau parallel zur Umsetzung.

→ Schulungsseite: Inhalte, Termine und Buchung der DITA/FrameMaker-Schulung

Fachartikel zu Technischer Dokumentation

Hier findest du eine wachsende Sammlung an Fachartikeln zu Technischer Dokumentation – aus Kundenprojekten, aus Trainings und aus den Stunden, in denen ich mich gefragt habe, warum eigentlich niemand das mal vernünftig aufschreibt. Alles frei verfügbar, ohne Login. Wenn dich etwas tiefer interessiert oder ein konkretes Problem brennt: Du weißt, wo du mich findest.

 

 

 

 

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Digitale Betriebsanleitung statt Papier: Voraussetzungen, Fallstricke, Chancen Irgendwo in deinem Unternehmen steht ein Schrank voller Betriebsanleitungen. Gedruckt, gebunden, mehrsprachig – und in der Summe teurer, als irgendjemand zugeben möchte. Jede Maschine...

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EU-Maschinenverordnung 2027 und Betriebsanleitungen

EU-Maschinenverordnung 2027 und Betriebsanleitungen

EU-Maschinenverordnung 2023/1230: Was ab Januar 2027 für deine Betriebsanleitung gilt Wenn du Maschinen baust und in der EU verkaufst, steht in deinem Kalender ein Datum, das sich nicht verhandeln lässt: Januar 2027. Ab dann gilt die EU-Maschinenverordnung...

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Bildquellen für Software-Dokumentation

Bildquellen für Software-Dokumentation

Bildquellen für Software-Dokumentation: Screenshot, Mockup oder KI? Softwaredokumentation hat ein Bildproblem, das sich von dem des Maschinenbaus deutlich unterscheidet. Eine Maschine sieht in fünf Jahren noch aus wie heute; eine Bedienoberfläche kann...

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Textfreie Grafiken und Übersetzungskosten

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Textfreie Grafiken: Wie gute Bilder Übersetzungskosten senken Es gibt in der Technischen Dokumentation wenige Maßnahmen, die so wirksam sind und so selten umgesetzt werden wie diese: Abbildungen ohne Text anlegen und die Benennungen als nummerierte Legende...

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Warnsymbole nach ISO 7010 und KI-Bildgeneratoren

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Warnsymbole aus dem Bildgenerator? Warum ISO 7010 keine Kreativität verträgt Es gibt in der Technischen Dokumentation eine Handvoll Stellen, an denen Gestaltungsfreiheit nicht nur unerwünscht, sondern gefährlich ist. Sicherheitszeichen sind der...

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Kosten einer Betriebsanleitung kalkulieren

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Doku-Kosten kalkulieren: Was eine Betriebsanleitung wirklich kostet Die Frage kommt regelmäßig, und meistens erwartet der Fragende eine Zahl: Was kostet eigentlich eine Betriebsanleitung? Die ehrliche Antwort lautet, dass jede Zahl ohne Kontext...

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Fallstudie: RoboHelp Word-Ausgabe nach Firmenvorgaben

Fallstudie: RoboHelp Word-Ausgabe nach Firmenvorgaben

Fallstudie: Word-Ausgabe nach Firmenvorgaben bei einem Konsumgüterhersteller Manche Probleme sind interessant, weil sie schwierig sind. Und manche sind interessant, weil sie einfach sind – und trotzdem drei Wochen gekostet haben. Dieser Fall gehört in die zweite...

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Technische Dokumentation im Sauerland und Südwestfalen

Technische Dokumentation im Sauerland und Südwestfalen

Technische Dokumentation im Sauerland und Südwestfalen Es gibt Regionen, die man kennt, weil sie Schlagzeilen machen. Und es gibt Südwestfalen. Zwischen Arnsberg und Siegen, zwischen Iserlohn und Olpe sitzt eine der dichtesten Industrielandschaften Europas –...

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Altbestände mit KI aufbereiten

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Altbestände mit KI aufbereiten: Was wirklich hilft Wenn eine Redaktion über den Einsatz von KI nachdenkt, taucht der Altbestand fast immer als Erstes auf – und das aus gutem Grund. Da liegen vierhundert Dokumente, die niemand mehr überblickt, zwanzig...

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KI-Agenten und strukturierte Dokumentation

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KI-Agenten und strukturierte Doku: Warum Struktur zur Schnittstelle wird Wer in den letzten fünfzehn Jahren eine Website betrieben hat, kennt die Übung: Sprechende Titel statt „Startseite", saubere Überschriftenhierarchie, Metadaten im Seitenkopf,...

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KI-Übersetzung in der Technischen Dokumentation

KI-Übersetzung in der Technischen Dokumentation

KI-Übersetzung in der Technischen Dokumentation Bei kaum einem KI-Thema ist der Fortschritt so handfest wie bei der Übersetzung. Maschinelle Übersetzung liefert für technische Prosa inzwischen Ergebnisse, die vor wenigen Jahren undenkbar waren –...

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Claude und ChatGPT in der Technischen Dokumentation

Claude und ChatGPT in der Technischen Dokumentation

Claude, ChatGPT und Co. in der Doku-Praxis Der vorige Beitrag dieser Serie hat sortiert, wofür KI in der Technischen Redaktion taugt und wofür nicht. Diese Sortierung ist die Voraussetzung – aber sie beantwortet die Frage nicht, die im Alltag zuerst kommt:...

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KI beim Schreiben technischer Dokumentation

KI beim Schreiben technischer Dokumentation

KI beim Schreiben von Technischer Dokumentation: Was geht, was nicht Die Diskussion über KI in der Technischen Redaktion verläuft meist zwischen zwei Extremen. Auf der einen Seite die Erwartung, dass sich Betriebsanleitungen künftig auf Knopfdruck...

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Externe Doku-Bereitstellung für Betriebsanleitungen

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Externe Doku-Bereitstellung: Gastzugriff, Portal oder öffentlich? Die Betriebsanleitung soll zum Kunden – so weit, so klar. Weniger klar ist, wie sie dorthin kommt, seit das gedruckte Exemplar in der Kiste nicht mehr die einzige Antwort ist. Mit der...

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SharePoint-Suche für Dokumentbibliotheken konfigurieren

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Doku-Suche im Unternehmen: SharePoint-Suche richtig konfigurieren Es gibt in jedem Unternehmen einen Satz, der die Redaktion zuverlässig ärgert: „Die Suche findet ja doch nichts." Meistens stimmt er sogar – und meistens liegt es weder an der...

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Power Automate in der Redaktion

Power Automate in der Redaktion

Power Automate in der Redaktion: Freigaben, Erinnerungen, Publikation In jeder Redaktion gibt es eine Handvoll Handgriffe, die immer gleich sind und trotzdem jedes Mal von Hand passieren: Nach dem Statuswechsel die Prüfer benachrichtigen. Nach der Freigabe das...

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Teams als Freigabe-Workflow für Doku-Reviews

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Teams als Freigabe-Workflow für Doku-Reviews Das Review ist der Teil der Redaktionsarbeit, der am zuverlässigsten aus dem Ruder läuft. Das Dokument geht als Anhang an fünf Fachprüfer, drei antworten – zwei davon mit einer kommentierten Kopie,...

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Copilot und Technische Dokumentation

Copilot und Technische Dokumentation

Copilot trifft Technische Doku: Warum strukturierter Content bessere Antworten liefert Die Vorstellung ist verlockend: Der Servicetechniker steht vor der Anlage, tippt seine Frage ins Tablet und bekommt in Sekunden die passende Anleitung – statt sich durch dreihundert...

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Purview Retention für Betriebsanleitungen

Purview Retention für Betriebsanleitungen

Purview-Retention auf Betriebsanleitungen: Aufbewahrung rechtssicher automatisieren Es gibt einen Anruf, den niemand bekommen will und auf den trotzdem jeder Maschinenbauer vorbereitet sein sollte: An einer Anlage ist etwas passiert, die Anlage ist neun Jahre alt, und...

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SharePoint-Metadaten und Autofill in der Redaktion

SharePoint-Metadaten und Autofill in der Redaktion

SharePoint-Metadaten und Autofill: Weniger tippen, mehr finden Metadaten sind eine schöne Idee, bis jemand sie eintragen muss. Genau an dieser Stelle scheitern die meisten gut geplanten Ablagekonzepte: Das Schema steht, die Spalten sind angelegt, die Ansichten...

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SharePoint als Doku-Plattform

SharePoint als Doku-Plattform

SharePoint als Doku-Plattform: Bibliotheken, Versionierung, Berechtigungen SharePoint ist in den meisten Unternehmen längst da. Es ist lizenziert, es läuft, und irgendwo darin liegen auch die Handbücher – meist in einer Bibliothek, die aussieht wie das...

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Metadaten für Technische Dokumentation

Metadaten für Technische Dokumentation

Metadaten für Technische Doku: Das Fundament für Suche und KI Metadaten sind das unbeliebteste Thema der Technischen Dokumentation. Sie klingen nach Verwaltung, nach zusätzlichen Feldern beim Speichern, nach Bürokratie für einen Nutzen, den...

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Terminologie-Management ohne teure Tools starten

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Terminologie-Management ohne teure Tools starten Terminologiearbeit hat ein Imageproblem. Sie gilt als das Thema für große Redaktionen mit Terminologie-Beauftragten, Spezialsystemen und Gremien, die über die korrekte Benennung von Bauteilen debattieren....

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Vom Word-Grab zu strukturierter Dokumentation

Vom Word-Grab zu strukturierter Dokumentation

Vom Word-Grab zu strukturierter Doku: Migrationsstrategie in fünf Phasen Jede gewachsene Redaktion kennt ihr Word-Grab: das Laufwerk mit den vierhundert Dateien, in dem irgendwo die Wahrheit liegt. Handbuch_final_v3, Handbuch_final_v3_KORREKTUR, Ordner mit...

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CCMS oder SharePoint – die Systementscheidung

CCMS oder SharePoint – die Systementscheidung

CCMS oder SharePoint? Die Systementscheidung für kleine Redaktionen Irgendwann kommt in jeder Redaktion die Systemfrage – meist ausgelöst durch einen konkreten Schmerz: Niemand findet den aktuellen Stand, drei Fassungen desselben Kapitels liegen auf zwei...

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Content-Wiederverwendung planen in DITA

Content-Wiederverwendung planen in DITA

Content-Wiederverwendung planen: conref, keys und Varianten Wiederverwendung ist das Versprechen, mit dem sich strukturierte Dokumentation verkauft: einmal schreiben, überall nutzen, einmal korrigieren, überall aktuell. Das Versprechen stimmt – und es ist...

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Topic-basiertes Schreiben – Grundprinzip erklärt

Topic-basiertes Schreiben – Grundprinzip erklärt

Topic-basiertes Schreiben: Das Grundprinzip verständlich erklärt In den Beiträgen zu DITA, strukturiertem FrameMaker und Oxygen taucht ein Begriff immer wieder auf, der dort jedes Mal nur kurz gestreift wurde: topic-basiertes Schreiben. Das ist...

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DITA für Mittelständler: Lohnt sich das?

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DITA für Mittelständler: Lohnt sich das unter 500 Seiten? DITA hat in mittelständischen Redaktionen einen merkwürdigen Status: Alle haben davon gehört, viele halten es für die logische Zukunft, und fast niemand traut sich ranzugehen. Das...

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RoboHelp-Beratung

RoboHelp-Beratung

  RoboHelp-Beratung: Migration, Word-Ausgabe, Automatisierung Adobe RoboHelp ist seit Version 2019 ein anderes Produkt: neue Engine, neue Vorlagenlogik, neue Regeln. Wer ein gewachsenes Classic-Projekt migriert, bekommt eine Online-Hilfe, die auf den ersten Blick...

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Adobe Captivate

Management Summary Adobe Captivate ist ein Autorentool für E-Learning, mit dem interaktive HTML5-Lernmodule für Web und LMS erstellt werden. Es ermöglicht die Gestaltung responsiver Inhalte, realistischer Software-Simulationen und vielfältiger Interaktionen (z.B....

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Adobe RoboHelp für Softwaredokumentation

1. Management Summary Adobe RoboHelp ist ein spezialisiertes Autorenwerkzeug für technische Dokumentation, das sich insbesondere für modulare Softwaredokumentation eignet. Im Vergleich zur Dokumentation in Microsoft Word ermöglicht RoboHelp ein themenbasiertes...

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Beratungspakete: DITA & Adobe FrameMaker

Management Summary Wir bieten drei modulare Beratungspakete, um Ihre Technische Dokumentation fit für DITA und Adobe FrameMaker zu machen. Jede Option ist transparent kalkuliert und praxiserprobt – von der ersten Analyse und Roadmap über Template-Prototyping bis hin...

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DITA in der Softwaredokumentation

1. Einleitung: DITA in der Softwaredokumentation Softwareprojekte werden immer komplexer und agiler – entsprechend steigen die Anforderungen an die Technische Dokumentation. DITA (Darwin Information Typing Architecture) hat sich in diesem Umfeld als moderner...

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Eintägige DITA-Schulung (Online, Adobe FrameMaker)

Was ist DITA DITA (Darwin Information Typing Architecture) ist eine XML-basierte Architektur für technische Dokumentation. Sie ermöglicht die Erstellung modularer, wiederverwendbarer und semantisch strukturierter Inhalte. Anstatt lange Fließtexte zu schreiben,...

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