Microsoft 365 in Hochschule und Forschung

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Microsoft 365 in Hochschule und Forschung

Identität, Lizenzen und Governance für den föderalen Campus

Microsoft 365 in Hochschule und Forschung

Zehntausende Konten, dutzende IT-Fürstentümer, ein Personalrat, ein Shibboleth-IdP und ein Rechenzentrum, das Microsoft nie besonders mochte: Wer Microsoft 365 auf dem Campus einführt, braucht mehr als eine Migrationsanleitung.

Hochschulen und Forschungseinrichtungen nutzen Microsoft 365 längst, nur selten aus einem Guss. Die Verwaltung arbeitet in Teams, die Lehre im LMS, die Fakultät Maschinenbau hat sich irgendwann einen eigenen Tenant geklickt, und die Telefonanlage im Keller ist älter als die meisten Erstsemester. Dieser Kompetenzbereich sortiert das Thema so, wie es sich an Hochschulen tatsächlich stellt: nicht nach Produkten, sondern nach den Fragen, an denen Projekte dort hängen bleiben.

Sie finden hier 30 Fachartikel, die aufeinander aufbauen, dazu Beratungsbausteine zum Festpreis und Workshops für Rechenzentrum, Verwaltung und dezentrale Administratoren. Alles aus der Feder eines einzelnen Beraters mit rund 30 Jahren Microsoft-Enterprise-Erfahrung, nicht aus einer Marketingabteilung.

Dass dieser Kompetenzbereich so umfangreich geworden ist, hat einen persönlichen Grund: Ich bin in einem Professorenhaushalt aufgewachsen. Die Hochschule mit ihren Gremien, ihren Eigenheiten und ihrem ganz eigenen Tempo begleitet mich seit der Kindheit. Sie liegt mir am Herzen, und das darf man den Texten ruhig anmerken.

Auf einen Blick

  • Für wen: Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Kunst- und Musikhochschulen sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.
  • Nicht gemeint: allgemeinbildende Schulen und Universitätsklinika. Das sind eigene Welten mit eigenen Regeln.
  • Schwerpunkte: Identität und Föderation, Education-Lizenzierung, Governance bei dezentraler IT, Teams-Telefonie, Datenschutz und Personalrat.
  • Haltung: Koexistenz mit vorhandenen Diensten ist der Normalfall. Niemand muss BigBlueButton abschalten, damit Teams funktioniert.
  •  

    Warum der Campus anders tickt

    Eine Hochschule ist aus IT-Sicht kein großes Unternehmen und auch keine große Behörde. Sie ist eine Föderation. Das Präsidium beschließt, das Rechenzentrum betreibt, die Fakultäten machen trotzdem, was sie für richtig halten, und irgendwo sitzt ein Lehrstuhl-Administrator, der seit 2009 einen eigenen Mailserver pflegt und daran auch nichts ändern möchte.

    Organigramm einer Hochschule: Präsidium führt zu Hochschulrechenzentrum, darunter vier Fakultäten und externe DFN-Welt mit Sh

    Skizze 1: Zuständigkeiten und Populationen auf dem Campus

    Dazu kommen vier Personengruppen mit völlig unterschiedlichen Anforderungen. Studenten sind viele, wechseln ständig und bringen ihre eigenen Geräte mit. Wissenschaftler wollen in Ruhe forschen und mit der halben Welt zusammenarbeiten. Die Verwaltung hantiert mit Prüfungsdaten, Berufungsakten und Personalvorgängen. Und Gäste stehen in keinem Quellsystem sauber drin.

    Merkmal

    Unternehmen

    Kommune

    Hochschule

    Nutzer und Fluktuation

    stabil, planbar

    sehr stabil

    zehntausende, jedes Semester tausende Wechsel

    Entscheidungen

    Geschäftsführung

    Verwaltungsspitze und Rat

    Präsidium, Senat, Gremien, Semesterrhythmus

    IT-Organisation

    zentral

    zentral, oft mit Dienstleister

    zentral plus Fakultäts- und Lehrstuhl-IT

    Mitbestimmung

    Betriebsrat

    Personalrat

    Personalrat, teils getrennt für wissenschaftliches Personal

    Lizenzmodell

    Enterprise-Pläne

    Enterprise-Pläne, Rahmenverträge

    Education-Pläne, Student Use Benefit, Bundesvertrag

    Identitätswelt

    Active Directory und Entra ID

    Active Directory und Entra ID

    dazu Shibboleth, DFN-AAI, eduroam

    Haltung zu Microsoft

    pragmatisch

    pragmatisch bis vorsichtig

    oft skeptisch, starke Open-Source-Kultur

     

    Freiheit von Forschung und Lehre ist kein Governance-Verbot

    Das Grundrecht schützt Inhalte und Methoden von Forschung und Lehre. Es schützt nicht das Recht, ohne Mehr-Faktor-Authentifizierung auf Prüfungsdaten zuzugreifen. Wer das sauber trennt, bekommt auch an einer Hochschule Regeln durch, die halten.

     

    Zum Einstieg: Microsoft 365 an Hochschulen: Wo der Campus anders tickt als Verwaltung und Wirtschaft. Für Institute außerhalb der Hochschulen: Microsoft 365 in außeruniversitären Forschungseinrichtungen: Institute zwischen Zentrale und Eigenständigkeit.

    Datenschutz, Personalrat und die Souveränitätsfrage

    An kaum einem Ort wird über Microsoft 365 so grundsätzlich gestritten wie an Hochschulen. Die Datenschutzkonferenz hat sich kritisch positioniert, die Landesaufsichten fahren unterschiedliche Linien, und im Senat sitzt mindestens ein Informatikprofessor, der das alles schon immer gesagt hat. Gleichzeitig arbeitet die Verwaltung längst damit. Aus dieser Lage kommt man nicht mit Grundsatzdebatten heraus, sondern mit abgestuften Freigaben, sauberer Konfiguration und einer Dienstvereinbarung, die der Personalrat mitgeschrieben hat statt abgenickt.

  • Datenschutz und Microsoft 365 an Hochschulen: Zwischen DSK-Bewertung, Landesaufsicht und Campus-Realität
  • Personalrat und Microsoft 365 an der Hochschule: Dienstvereinbarung, wissenschaftliches Personal und die Verhaltenskontrolle
  • Microsoft 365 oder Open Source? Koexistenz mit BigBlueButton, Nextcloud, Moodle und Matrix
  • Digitale Souveränität an Hochschulen: Was realistisch ist und was Sonntagsrede bleibt
  • Keine Rechtsberatung

    Ich bin Techniker, kein Jurist. Die Artikel beschreiben, was technisch möglich und organisatorisch sinnvoll ist, und benennen, wo Ihr Datenschutzbeauftragter und Ihr Justiziariat gefragt sind. Landesrecht unterscheidet sich, und zwar nicht nur in Nuancen.

     

    Lizenzen und Verträge: Education ist ein eigenes Universum

    Wer aus der Enterprise-Welt kommt, erkennt die Education-Lizenzierung nicht wieder. Es gibt eigene Pläne, eigene Regeln für Studenten, gepoolten Speicher und einen Rahmenvertrag, den die meisten Hochschulen geerbt haben, ohne ihn je ganz gelesen zu haben. Der häufigste Fehler: Studenten und Personal gleich zu lizenzieren. Der zweithäufigste: Funktionen zu nutzen, die der Student Use Benefit gar nicht abdeckt.

    Drei Dinge, die man wissen sollte (Stand September 2026)

  • Student Use Benefit: Wer sein Personal mit A3 oder A5 lizenziert, erhält Studentenlizenzen im Verhältnis 40 zu 1 dazu.
  • Office 365 A1 Plus ist Geschichte. Microsoft hat das Programm 2025 eingestellt.
  • Bundesvertrag: Der Rahmenvertrag des Leibniz-Rechenzentrums mit Microsoft läuft in der aktuellen Fassung bis zum 30. April 2030. Beitreten kann man per Enrollment for Education Solutions.
  • Lizenzbedingungen ändern sich gern leise. Prüfen Sie den aktuellen Stand, bevor Sie darauf ein Budget bauen.

     

  • Education-Lizenzen verstehen: A1, A3, A5 und der Student Use Benefit
  • Microsoft-Bundesvertrag für Hochschulen: EES, Beitritt und was man damit wirklich bekommt
  • Identität: Entra ID trifft Shibboleth

    Hier liegt der technische Kern. Jede Hochschule hat eine gewachsene Identitätswelt: Campus-Management und Personalsystem als Quellen, ein Identity-Management-System in der Mitte, Active Directory für die lokale Anmeldung und ein Shibboleth-IdP, über den Bibliothek, LMS und die halbe Wissenschaftswelt angebunden sind. Entra ID kommt als weiterer Mitspieler dazu, und die Frage, wer künftig wen authentifiziert, entscheidet über Sicherheit, Ausfallverhalten und Betriebslast der nächsten zehn Jahre.

    Datenfluss Identitätsmanagement: Campus-Management und Personalsystem speisen in Identity Management, das in Active Directory

    Skizze 2: Identitätsquellen, Verzeichnisse und die Föderationsfrage

    Variante

    Idee

    Knackpunkt

    Shibboleth authentifiziert für Entra ID

    Ein Login für alles, der IdP bleibt Chef

    Fällt der IdP aus, steht auch Microsoft 365. MFA und Conditional Access werden kniffliger.

    Beide nebeneinander

    Entra ID meldet selbst an, Shibboleth bleibt für die Wissenschaftsdienste

    Zwei Anmeldewelten, zwei MFA-Registrierungen, mehr Erklärbedarf beim Helpdesk.

    Entra ID authentifiziert für Shibboleth

    MFA und Conditional Access an einer Stelle

    Der IdP hängt an der Cloud. Attributfreigabe und Föderationsregeln müssen sauber bleiben.

     

  • Entra ID und Shibboleth: Microsoft 365 an die DFN-AAI-Welt anbinden
  • Identity Lifecycle an der Hochschule: Von der Immatrikulation bis zum Alumni-Konto
  • Gastwissenschaftler, Lehrbeauftragte, Emeriti: Sonderrollen in Entra ID sauber abbilden
  • MFA für 30.000 Studenten: Conditional Access an der Hochschule ohne Helpdesk-Kollaps
  • Entra-ID-Überprüfung für Hochschul-Tenants: Was sich nach zehn Jahren Wildwuchs findet
  • Hochschulübergreifend zusammenarbeiten: B2B, mandantenübergreifender Zugriff und Verbundprojekte
  • Praxis-Tipp: Der Kalender ist Teil der Architektur

    MFA-Pflicht, Lizenzumstellungen und Migrationswellen nie in die erste Vorlesungswoche und nie in die Prüfungsphase legen. Klingt banal, wird aber erstaunlich oft missachtet, und dann steht der Helpdesk am Montagmorgen vor 4.000 Tickets.

     

    Wo es um die lokale Anmeldung geht, hilft der Kompetenzbereich Kerberos weiter.

    Zusammenarbeit: Teams, SharePoint, Exchange und die Open-Source-Nachbarn

    Teams ersetzt kein Moodle, SharePoint ersetzt kein Forschungsdatenrepositorium, und Exchange Online ersetzt nicht automatisch den Mailinglisten-Server, an dem drei Fachgesellschaften hängen. Die sinnvolle Frage lautet nicht, welches Werkzeug gewinnt, sondern was wohin gehört. Das eigentliche Problem ist fast nie das Werkzeug, sondern die fehlende Ansage.

  • Dezentrale IT an der Hochschule: Lehrstuhl-Admins, Fakultäts-IT und ein Tenant für alle
  • Exchange an der Hochschule: Hybrid, Alt-Mailserver und die Studenten-Mail
  • S/MIME an Hochschulen: Nutzerzertifikate aus GÉANT TCS in Outlook und Exchange Online
  • Teams in Lehre und Hochschulverwaltung: Kursteams, Aufzeichnungen und die Grenze zum LMS
  • SharePoint und OneDrive an der Hochschule: Speicherpool, Lehrstuhlwechsel und Exmatrikulation
  • Copilot: Erst aufräumen, dann ausrollen

    Copilot findet alles, worauf der Nutzer zugreifen darf. In zehn Jahre alten SharePoint-Strukturen ist das oft deutlich mehr, als irgendjemand beabsichtigt hat: Berufungsunterlagen, Prüfungsdaten, Personalvorgänge. Deshalb gilt an Hochschulen dieselbe Reihenfolge wie überall, nur mit höherem Einsatz: Berechtigungslage prüfen, pilotieren, dann ausrollen.

  • Copilot an der Hochschule: Lizenz, Oversharing und die Frage, wer ihn überhaupt bekommt
  • Prüfungsdaten, Berufungsakten, Personalvorgänge: Besonders schützenswerte Daten im Hochschul-Tenant
  • Telefonie: Von der Campus-Anlage zu Teams Phone

    Die großen Campus-Telefonanlagen kommen ans Ende ihrer Laufzeit, die Wartung wird teuer, und die Hersteller schieben Richtung Cloud. Teams Phone ist für viele Hochschulen der naheliegende Nachfolger, weil Teams ohnehin da ist. Ein erfolgreicher Machbarkeitstest mit hundert Nutzern ist allerdings noch keine Architekturentscheidung. Die Arbeit steckt in dem, was im Test nicht vorkam: Notruf mit Standortbezug auf einem Campus mit vierzig Gebäuden, Pforte, Leitwarte, Aufzugnotruf, Labortelefone, Fax, und eine Koexistenzphase, die sich über mehrere Semester zieht.

    Campus-Telefonie-Migrationsphasen von Grobkonzept bis Abschaltung; SBC routed zwischen Festnetz, Teams Phone und Altanlage mi

    Skizze 3: Migrationspfad und Koexistenz von Altanlage und Teams Phone

  • Teams-Telefonie an der Hochschule: Von der Campus-Telefonanlage zu Teams Phone
  • Teams-Telefonie-Grobkonzept für Hochschulen: In 3,5 Tagen zur belastbaren Entscheidungsgrundlage
  • Notruf, Pforte, Labor, Aufzug: Sonderanschlüsse bei der Campus-Telefonie mit Teams
  • Direct Routing, Operator Connect oder gemanagter SBC: Die Anbindungsentscheidung für Hochschulen
  • Fax mit Microsoft Teams (ja, Fax ist nicht totzukriegen)
  • Aus der Praxis: Ich betreibe das selbst

    Meine eigene Telefonie läuft über Direct Routing mit eigenem Session Border Controller. Ich kenne das Thema deshalb nicht nur aus Konzeptpapieren, sondern auch aus dem eigenen Betrieb, Störung und Fehlersuche inklusive. Das schärft den Blick dafür, wie viel Betriebskompetenz eine Anbindungsvariante im Haus wirklich verlangt.

     

    Forschung: Daten, Exportkontrolle, vertrauliche Projekte

    Microsoft 365 ist in der aktiven Projektphase ein gutes Werkzeug für die Zusammenarbeit. Es ist kein Langzeitarchiv, kein Repositorium und kein Ort für Terabyte an Messreihen. Wer das sauber abgrenzt, erspart sich Ärger mit Förderbedingungen. Heikler wird es bei Exportkontrolle und vertraulichen Industriekooperationen: Hier geht es um Vertraulichkeitsbezeichnungen, eingeschränkte Projekträume und die Frage, welcher Gast worauf zugreifen darf.

  • Forschungsdaten in Microsoft 365: Was geht, was nicht, und wo das Forschungsdatenmanagement beginnt
  • Exportkontrolle und vertrauliche Drittmittelprojekte: Sensitivity Labels und DLP in der Forschung
  • Eine Aufbewahrungsbezeichnung ist kein Archiv

    Und auch kein Backup. Sie verhindert das Löschen für eine bestimmte Zeit, mehr nicht. Für die langfristige Sicherung von Forschungsdaten braucht es das Forschungsdatenmanagement Ihrer Einrichtung und fachliche Repositorien.

     

    Security und Notfall

    Offene Netze, zehntausende private Geräte, hohe Fluktuation, dezentrale Administration und wertvolle Daten: Hochschulen sind ein dankbares Ziel. Übernommene Studentenkonten sind der übliche Einstieg. Die gute Nachricht ist, dass die wirksamsten Maßnahmen unspektakulär sind. Die schlechte: Im Ernstfall entstehen die großen Schäden selten durch den Angreifer allein, sondern weil jemand, der es kann, unter Druck den falschen Knopf drückt. Das lässt sich üben.

  • Microsoft-365-Security an Hochschulen: Offene Netze, private Geräte und Konten als Beute
  • Notfallübung für das Hochschulrechenzentrum: Semesterstart, Ransomware, nichts geht mehr
  • Nicht nur Universitäten: Institute und kleinere Hochschulen

    Neben den großen Universitäten gibt es mehrere hundert Einrichtungen, die vor denselben Fragen stehen, nur mit drei statt dreißig IT-Leuten. Gerade für sie lohnt sich ein kompaktes, fest umrissenes Konzept mehr als ein Großprojekt.

    Einrichtungstyp

    Typische Lage

    Wo es meist brennt

    Universität

    eigenes Rechenzentrum, starke Fakultäten, viele Altdienste

    Identität und Föderation, Governance, Telefonie

    Hochschule für angewandte Wissenschaften

    kleine IT, pragmatisch, enge Industriekontakte

    Lizenzierung, Lifecycle, Security

    Kunst- und Musikhochschule

    sehr kleine IT, viele Lehrbeauftragte

    Sonderrollen, Gastkonten, Grundschutz

    Forschungsinstitut

    100 bis 1.500 Köpfe, international, drittmittelgetrieben

    Gäste, vertrauliche Projekte, Exportkontrolle

    Hochschulverbund, gemeinsames IT-Zentrum

    ein Dienstleister für mehrere Einrichtungen

    Mandantenfrage, übergreifende Zusammenarbeit

     

    Beratung zum Festpreis

    Meine Beratung ist in klar umrissene Bausteine geschnitten: fester Umfang, fester Liefergegenstand, fester Preis. Das macht die Beschaffung einfach und das Ergebnis überprüfbar. Danach begleite ich auf Wunsch kontinuierlich weiter, als Sparringspartner auf Abruf.

    Baustein

    Umfang

    Festpreis zzgl. USt.

    Microsoft-365-Einführungskonzept, Hochschuledition

    4,5 Tage

    6.750 €

    Teams-Einführungskonzept für Lehre und Verwaltung

    4,5 Tage

    6.750 €

    Teams-Telefonie-Grobkonzept

    3,5 Tage

    5.250 €

    Entra-ID-Überprüfung

    werkzeuggestützt, rein lesend

    2.000 €

    Copilot- und Oversharing-Überprüfung

    werkzeuggestützt, rein lesend

    2.000 €

     

    Alle Einzelheiten: Beratung für Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

    Schulungen und Workshops

    Vom halbtägigen Entscheider-Workshop für Präsidium und Kanzler bis zur zweitägigen Vertiefung Identität und Föderation für das Rechenzentrum: Alle Formate sind Inhouse-Individualworkshops, zugeschnitten auf Ihre Umgebung. Zur Übersicht: Schulungen für Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

    Alle Fachartikel im Überblick

    Einordnung und Entscheidung

  • Microsoft 365 an Hochschulen: Wo der Campus anders tickt als Verwaltung und Wirtschaft
  • Microsoft 365 in außeruniversitären Forschungseinrichtungen: Institute zwischen Zentrale und Eigenständigkeit
  • Datenschutz und Microsoft 365 an Hochschulen: Zwischen DSK-Bewertung, Landesaufsicht und Campus-Realität
  • Personalrat und Microsoft 365 an der Hochschule: Dienstvereinbarung, wissenschaftliches Personal und die Verhaltenskontrolle
  • Microsoft 365 oder Open Source? Koexistenz mit BigBlueButton, Nextcloud, Moodle und Matrix
  • Digitale Souveränität an Hochschulen: Was realistisch ist und was Sonntagsrede bleibt
  • Education-Lizenzen verstehen: A1, A3, A5 und der Student Use Benefit
  • Microsoft-Bundesvertrag für Hochschulen: EES, Beitritt und was man damit wirklich bekommt
  • Dezentrale IT an der Hochschule: Lehrstuhl-Admins, Fakultäts-IT und ein Tenant für alle
  • Microsoft-365-Einführung an der Hochschule: Konzeptionsphase in 4,5 Tagen und die Vorlage fürs Präsidium
  • Identität, Föderation und Zusammenarbeit

  • Entra ID und Shibboleth: Microsoft 365 an die DFN-AAI-Welt anbinden
  • Identity Lifecycle an der Hochschule: Von der Immatrikulation bis zum Alumni-Konto
  • Gastwissenschaftler, Lehrbeauftragte, Emeriti: Sonderrollen in Entra ID sauber abbilden
  • MFA für 30.000 Studenten: Conditional Access an der Hochschule ohne Helpdesk-Kollaps
  • Entra-ID-Überprüfung für Hochschul-Tenants: Was sich nach zehn Jahren Wildwuchs findet
  • Hochschulübergreifend zusammenarbeiten: B2B, mandantenübergreifender Zugriff und Verbundprojekte
  • Exchange an der Hochschule: Hybrid, Alt-Mailserver und die Studenten-Mail
  • S/MIME an Hochschulen: Nutzerzertifikate aus GÉANT TCS in Outlook und Exchange Online
  • Teams in Lehre und Hochschulverwaltung: Kursteams, Aufzeichnungen und die Grenze zum LMS
  • SharePoint und OneDrive an der Hochschule: Speicherpool, Lehrstuhlwechsel und Exmatrikulation
  • Telefonie, Forschung und Betrieb

  • Teams-Telefonie an der Hochschule: Von der Campus-Telefonanlage zu Teams Phone
  • Teams-Telefonie-Grobkonzept für Hochschulen: In 3,5 Tagen zur belastbaren Entscheidungsgrundlage
  • Notruf, Pforte, Labor, Aufzug: Sonderanschlüsse bei der Campus-Telefonie mit Teams
  • Direct Routing, Operator Connect oder gemanagter SBC: Die Anbindungsentscheidung für Hochschulen
  • Forschungsdaten in Microsoft 365: Was geht, was nicht, und wo das Forschungsdatenmanagement beginnt
  • Exportkontrolle und vertrauliche Drittmittelprojekte: Sensitivity Labels und DLP in der Forschung
  • Copilot an der Hochschule: Lizenz, Oversharing und die Frage, wer ihn überhaupt bekommt
  • Prüfungsdaten, Berufungsakten, Personalvorgänge: Besonders schützenswerte Daten im Hochschul-Tenant
  • Microsoft-365-Security an Hochschulen: Offene Netze, private Geräte und Konten als Beute
  • Notfallübung für das Hochschulrechenzentrum: Semesterstart, Ransomware, nichts geht mehr
  • Häufige Fragen

    Ist Microsoft 365 an Hochschulen datenschutzrechtlich überhaupt zulässig?

    Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Die Datenschutzkonferenz hat sich kritisch geäußert, die Landesaufsichten gehen unterschiedlich damit um, und es kommt stark darauf an, welche Dienste Sie für welche Personengruppe wie konfiguriert einsetzen. In der Praxis arbeiten viele Hochschulen mit abgestuften Freigaben, Datenschutz-Folgenabschätzung und bewusst abgeschalteten Funktionen. Die Entscheidung trifft Ihre Hochschulleitung mit dem Datenschutzbeauftragten, ich liefere die technische Grundlage dafür.

    Müssen wir uns zwischen Microsoft 365 und Open Source entscheiden?

    Nein. Koexistenz ist an Hochschulen der Normalfall und bleibt es. Entscheidend ist eine klare Zuordnung: welcher Anwendungsfall in welches Werkzeug gehört, wer zuständig ist und wo die Daten liegen. Das kostet einen Nachmittag Arbeit und erspart Jahre an Verwirrung.

    Brauchen Studenten eine eigene Lizenz?

    Ja, aber sie muss nicht teuer sein. Über den Student Use Benefit erhalten Hochschulen, die ihr Personal mit A3 oder A5 lizenzieren, Studentenlizenzen in einem festen Verhältnis dazu. Welche Funktionen diese Lizenzen abdecken und welche nicht, sollten Sie vor jedem Rollout prüfen, vor allem bei Security-Funktionen und Telefonie.

    Können wir unseren Shibboleth-IdP behalten?

    Ja. Die Frage ist nicht ob, sondern in welcher Rolle. Es gibt drei tragfähige Architekturvarianten mit jeweils eigenen Folgen für MFA, Ausfallverhalten und Betrieb. Welche zu Ihnen passt, hängt davon ab, wie viele Dienste am IdP hängen und wie viel Betriebskapazität Ihr Rechenzentrum hat.

    Wie lange dauert eine Telefonie-Migration auf dem Campus?

    Bei mehreren tausend Nebenstellen realistisch über mehrere Semester, mit einer Koexistenzphase, in der Altanlage und Teams Phone parallel laufen. Das Grobkonzept steht dagegen in dreieinhalb Tagen und liefert Mengengerüst, Anbindungsvariante, Umgang mit Sonderanschlüssen, Migrationswellen und ein Kostenbild über fünf Jahre.

    Arbeiten Sie auch für außeruniversitäre Institute?

    Ja, ausdrücklich. Gerade Institute mit kleiner IT-Mannschaft, vielen internationalen Gästen und vertraulichen Drittmittelprojekten haben einen Bedarf, der in keiner Standardberatung vorkommt.

    Wie beschaffen wir Ihre Leistung?

    Die Festpreis-Bausteine sind abgeschlossene Arbeitspakete mit klarem Liefergegenstand und damit in aller Regel unkompliziert zu beauftragen. Für die kontinuierliche Beratung bietet sich ein Tagekontingent mit Abruf nach Bedarf an. Welche Wertgrenzen und Verfahren bei Ihnen gelten, weiß Ihre Vergabestelle. Ich liefere die Leistungsbeschreibung so, dass sie damit arbeiten kann.

    Weiter geht es hier

  • Beratung für Hochschulen und Forschungseinrichtungen
  • Schulungen für Hochschulen und Forschungseinrichtungen
  • Kompetenzbereich Microsoft 365 in der öffentlichen Verwaltung
  • Kompetenzbereich Microsoft 365 in Kirche, Diakonie und Caritas
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    Dieses Consulting-Dokument steht als PDF zum Download bereit: https://www.boddenberg.de/ArtikelPdf/microsoft-365-in-2.pdf — © Ulrich B. Boddenberg · boddenberg.de

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