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Dogfooding: Ich setze ein, was ich berate

Betriebserfahrung aus erster Hand – nicht aus dem Datenblatt

Dogfooding: Ich setze ein, was ich berate

In der Softwarebranche gibt es dafür seit den Achtzigern einen Begriff: „Eating your own dog food“ — iss dein eigenes Hundefutter. Gemeint ist: Wer ein Produkt herstellt oder empfiehlt, sollte es selbst im Ernst benutzen, bevor er es anderen vorsetzt. Bei mir ist das Prinzip Programm, und das aus einem einfachen Grund: Ein Berater, der Ihnen Werkzeuge empfiehlt, die er selbst nie im Alltag betrieben hat, verkauft Ihnen Datenblätter. Ich möchte Ihnen Betriebserfahrung verkaufen. (Dass bei mir tatsächlich ein Hund mit am Schreibtisch liegt, macht den Begriff nur passender — Niko kennen Sie von den Bildern dieser Website.)

Was bei mir produktiv läuft

Die Antwort ist kurz: alles, wozu ich berate. Microsoft 365 und SharePoint sind mein komplettes Backoffice — Dokumente, Strukturen, Berechtigungen, genau nach den Prinzipien, die in meinen Fachartikeln stehen. Meine CosyTrack-Werkzeuge sind keine Vitrinen-Software, sondern tägliche Arbeitsmittel: Publiziert, migriert und bereitgestellt wird hier mit denselben Programmen, die Kunden einsetzen. Künstliche Intelligenz arbeitet in meiner Recherche, Produktion und Qualitätssicherung — nach dem Fünf-Augen-Prinzip, das ich im Nachbarartikel dieser Rubrik beschreibe. Und selbst die Bilder dieser Website entstehen mit dem Verfahren, das ich Unternehmen für ihre eigene Bildsprache zeige. Diese Website ist damit kein Prospekt über meine Arbeit — sie ist ein Exponat davon.

Kreislauf-Diagramm: Eigenbetrieb → Stolpersteine → Beratung & Produkt → Ihr Einsatz, mit Feedback-Schleife

Skizze: Der Dogfooding-Kreislauf — Eigenbetrieb, Stolpersteine aus erster Hand, Beratung aus Erfahrung, Ihr Einsatz. Und Ihr Feedback fließt zurück in meinen Betrieb.

Warum Sie davon profitieren

Der Wert für Sie steckt in den Stolpersteinen: Was klemmt, klemmt zuerst bei mir. Die Lizenzfalle, die überraschende Grenze, der Update-Haken, die Stelle, an der ein Projekt in Woche drei üblicherweise hängen bleibt — ich kenne sie nicht aus Foren, sondern aus dem eigenen Betrieb, und räume sie aus dem Weg, bevor Sie sie treffen. Empfohlen wird entsprechend nur, was sich bewährt hat; und wo etwas seine Schwächen hat, sage ich Ihnen die gleich mit, denn ich lebe selbst damit. Umgekehrt gilt: Ihre Projekterfahrungen fließen zurück in meine Werkzeuge und Methoden. Der Kreislauf aus Eigenbetrieb, Kundeneinsatz und Rückmeldung ist der eigentliche Motor — er sorgt dafür, dass Sie nie Version 1.0 einer Idee bekommen.

Häufige Fragen zum Dogfooding-Prinzip

Was genau setzen Sie selbst produktiv ein?

Microsoft 365 mit SharePoint, Teams und der zugehörigen Governance als vollständiges Backoffice; meine CosyTrack-Werkzeuge im täglichen Betrieb; KI-Systeme in Recherche, Erstellung und Qualitätskontrolle; und das markenkonsistente Bildverfahren für sämtliche Bilder dieser Website. Kurz: Es gibt kein Thema in meinem Beratungsportfolio, das ich nur aus der Theorie kenne.

Beraten Sie auch zu Dingen, die Sie nicht selbst nutzen?

Es kommt vor, dass ein Kundenprojekt Randthemen berührt, die in meinem Ein-Personen-Betrieb schlicht nicht vorkommen — eine Telefonanlage für 2.000 Nebenstellen betreibe ich naturgemäß nicht selbst. Dann sage ich das offen und stütze mich auf Projekterfahrung statt auf Eigenbetrieb. Was ich nicht tue: etwas empfehlen, das ich weder betrieben noch in Projekten verantwortet habe. Dafür gibt es genug andere.

Woran merke ich das Prinzip konkret im Projekt?

An den Details, die nicht auf Folien stehen: Ich zeige Ihnen Dinge in meiner eigenen, produktiven Umgebung statt in einer Demo mit Musterdaten. Meine Empfehlungen enthalten die unbequemen Fußnoten gleich mit — was etwas kostet, wo es hakt, was man lieber lässt. Und wenn Sie fragen „Haben Sie das selbst im Einsatz?“, ist die Antwort belegbar: Sie schauen gerade darauf.

Gilt das auch für den KI-Einsatz?

Gerade dafür. Bevor ich Unternehmen zu KI-gestützten Arbeitsprozessen berate, habe ich sie im eigenen Haus aufgebaut, an eigenen Inhalten erprobt und an eigenen Fehlern kalibriert — inklusive des vollautomatisch orchestrierten Kontrollprozesses, in dem sich vier KI-Systeme wechselseitig prüfen, bevor ich als letzte Instanz lese. Denn auch dafür gilt meine Hausregel: Kein Buchstabe verlässt das Haus, ohne dass ich ihn sorgfältig gelesen habe. Wie dieser Prozess aussieht, lege ich im Artikel über punktuellen KI-Einsatz offen; was dabei herauskommt, sehen Sie auf jeder Seite dieser Website.

 

Lieber Betriebserfahrung als Datenblätter?

Ob Microsoft 365, CosyTrack-Werkzeuge oder KI-Prozesse: Was ich Ihnen empfehle, läuft bei mir produktiv — überzeugen Sie sich im Gespräch, gern mit Blick in meine eigene Umgebung.

→ Kontakt aufnehmen: boddenberg.de/kontakt/

Dieses Consulting-Dokument steht als PDF zum Download bereit: https://www.boddenberg.de/ArtikelPdf/made-with-ki-vom-stigma-zum-qualitaetslabel.pdf — © Ulrich B. Boddenberg · boddenberg.de