Purview Network DLP mit Global Secure Access

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Purview Network DLP mit Global Secure Access

Netzwerkebene-DLP für KI-Traffic – die dritte Durchsetzungsebene in Microsoft Purview

SECURITY & COMPLIANCE

Purview integriert Global Secure Access für Netzwerk-Ebene-DLP bei KI-Nutzung

Executive Summary

Jahrelang lief dein Data-Loss-Prevention-Konzept nach einem simplen Prinzip: Du schützt, was Microsoft gehört. SharePoint, Exchange, OneDrive, Teams, dazu Endpoint DLP auf den verwalteten Windows-Geräten und für die Gewissenhaften noch eine Browser-Erweiterung im Edge. Alles ordentlich, alles auditierbar, alles nutzlos in genau dem Moment, in dem ein Kollege den Quartalsbericht markiert, Strg+C drückt und ihn in ein Chatfenster kippt, das in keiner deiner Richtlinien vorkommt.

Genau diese Lücke schließt Microsoft jetzt. Purview Network Data Security klinkt sich über Entra Global Secure Access direkt in den Datenstrom ein. Der GSA-Edge bricht die TLS-Verbindung auf, eine Content Policy mit der Aktion „Scan with Purview“ reicht den Inhalt an die Klassifizierung weiter, und Purview entscheidet in Echtzeit: durchlassen oder blocken. Der entscheidende Punkt steckt im Kleingedruckten: Die Durchsetzung hängt nicht mehr daran, dass das Ziel eine verwaltete Microsoft-Anwendung ist. Sie hängt nur noch daran, dass der Traffic durch deinen Tunnel läuft.

Der Reifegrad ist ordentlich, aber noch nicht fertig: Die Roadmap-ID 566528 nennt den Preview-Start für Anfang Juli 2026, die allgemeine Verfügbarkeit beginnt Ende September 2026 und soll Ende Oktober abgeschlossen sein. Du bist also mitten im Übergang. Zwei Dinge solltest du dabei nüchtern einplanen. Erstens: Das Feature ist nicht in E5 enthalten, sondern läuft über Pay-as-you-go mit Azure-Abo, abgerechnet je Request. Zweitens: Ohne TLS-Inspektion passiert gar nichts, und TLS-Inspektion ist kein technisches Thema, sondern ein politisches.

FAKTEN: Die drei Zahlen, die du im Kopf haben solltest

Roadmap-ID 566528. GA-Fenster Ende September bis Ende Oktober 2026. Abrechnung über Pay-as-you-go zum Listenpreis von rund 0,50 US-Dollar je 10.000 inspizierten Requests. Während der Public Preview fallen für die Durchsetzung über Global Secure Access keine zusätzlichen Gebühren an — das ändert sich mit der GA.

 

Worum geht es im Detail?

Technisch besteht die Lösung aus zwei Hälften, die sich gegenseitig brauchen und getrennt konfiguriert werden. Das ist der häufigste Stolperstein, deshalb gleich vorweg: Wer nur eine der beiden Hälften baut, bekommt kein halbes Ergebnis, sondern gar keines.

Architekturdiagramm: Datenpfad vom verwalteten Endpunkt über GSA-Edge mit Purview-DLP bis zur Block-Entscheidung bei unsankti

Grafik 1: Der Datenpfad einer KI-Eingabe. Global Secure Access sieht den Traffic, Purview fällt das Urteil, Global Secure Access setzt es durch.

Die erste Hälfte lebt in Entra. Du aktivierst das Internet-Access-Traffic-Profil, rollst den Global Secure Access Client auf Entra-joined oder Hybrid-joined Geräte aus und richtest eine TLS-Inspektionsrichtlinie ein. Danach legst du unter „Global Secure Access > Secure > Content policies“ eine Inhaltsrichtlinie an. In deren Regel wählst du als Aktion nicht Allow oder Block, sondern „Scan with Purview“ — und genau hier beginnt der interessante Teil. Diese Content Policy verknüpfst du mit einem Security Profile, und das Security Profile bindest du über eine Conditional-Access-Richtlinie an Nutzer und Sitzung. Das ist der Unterschied zu klassischen Proxy-Ansätzen: Die Entscheidung ist identitätszentriert. Der Praktikant und der Vorstand laufen durch dieselbe Leitung und bekommen trotzdem unterschiedliche Antworten.

Die zweite Hälfte lebt in Purview. Dort legst du eine DLP-Richtlinie vom Typ „Inline web traffic“ an. Wichtig: Du kannst keine bestehende Richtlinie umwidmen, dieser Typ wird bei der Erstellung festgelegt und lässt sich nicht nachrüsten. Als Datenquelle wählst du entweder einzelne Cloud-Apps aus dem Katalog von Defender for Cloud Apps — über 35.000 Einträge — oder du greifst zu einem Adaptive App Scope wie „All unmanaged AI apps“. Unter „Choose where to enforce the policy“ muss „Network and non-Microsoft secure browsers“ aktiv sein. Als Aktion gibt es genau eine: „Restrict browser and network activities“, wahlweise auf Audit oder Block, für vier Aktivitäten.

Was Purview an der Netzwerkebene tatsächlich sieht und tun kann

Aktivität

Bedeutung im Alltag

Verfügbare Aktion

Text gesendet

Prompt, Formularinhalt, E-Mail-Text, JSON an eine API

Audit oder Block

Datei hochgeladen

PDF, Office-Datei, Quellcode, Archiv, Bild

Audit oder Block

Text empfangen

Antwort des KI-Dienstes zurück an den Nutzer

Audit oder Block

Datei heruntergeladen

Rückfluss aus der unsanktionierten App auf das Gerät

Audit oder Block

 

Als Bedingungen stehen dir die Klassifikatoren zur Verfügung, die du ohnehin schon gepflegt hast: Vertraulichkeitstypen, Vertraulichkeitsbezeichnungen, trainierbare Klassifikatoren, dazu Dateieigenschaften und — der eigentlich spannende Hebel — die Risikostufe aus Adaptive Protection. Damit kannst du eine Regel bauen, die für die Belegschaft nur protokolliert und ausgerechnet bei dem Kollegen blockt, der seit drei Wochen auffällig viel exportiert und seit gestern eine Kündigungsfrist hat. Das ist keine Schikane, das ist Verhältnismäßigkeit.

Der Mehrwert wird erst im Vergleich mit den bestehenden Ebenen richtig sichtbar. Du hast heute in aller Regel zwei Durchsetzungspunkte, und beide haben denselben blinden Fleck: Sie brauchen etwas, das du kontrollierst — ein onboardetes Gerät oder einen bestimmten Browser.

Die drei Durchsetzungsebenen im direkten Vergleich

Ebene

Greift bei

Braucht

Typische Lücke

Endpoint DLP

Windows- und macOS-Geräte im Browser

Onboarding, Purview-Browsererweiterung

Nicht onboardete Geräte, Nicht-Browser-Clients

Browser-DLP (Edge)

Edge for Business

Edge als Pflichtbrowser

Chrome, Firefox, Desktop-Apps, API-Aufrufe

Netzwerk-DLP (GSA)

Allem, was durch den Tunnel läuft

Entra Internet Access, TLS-Inspektion, Pay-as-you-go

QUIC, Nicht-HTTP, Geräte ohne GSA-Client

 

WARNUNG: TLS-Inspektion ist ein Betriebsrats-Thema, kein Firewall-Thema

Du brichst per Definition verschlüsselte Verbindungen deiner Belegschaft auf und liest den Klartext mit. Microsoft legt beim Anlegen der Richtlinie automatisch eine empfohlene Bypass-Regel für die Kategorien Bildung, Finanzen, Behörden sowie Gesundheit und Medizin an — und das ist kein Zufall, sondern eine juristische Schutzhaltung. Nimm diese Bypass-Liste ernst, erweitere sie um alles, was nach Arztportal, Gewerkschaft, Bewerbung oder Online-Banking riecht, und dokumentiere die Entscheidung sauber. Wenn das Onlinebanking eines Kollegen in deinem Mitschnitt landet, hilft dir kein Roadmap-Eintrag mehr.

 

Was sind Chancen? Was sind Risiken?

Die große Chance ist nicht das Blocken. Die große Chance ist, dass du zum ersten Mal belastbar weißt, was eigentlich passiert. Bei einem Kunden aus dem Maschinenbau hatten wir vor der Einführung eine gepflegte Liste mit vier zugelassenen KI-Diensten und einer klaren Betriebsanweisung. Nach zwei Wochen Sammlungsrichtlinie im reinen Audit-Modus lagen 31 verschiedene KI-Dienste im Activity Explorer. Der meistgenutzte war weder Copilot noch ChatGPT, sondern ein kostenloser Übersetzungsdienst, durch den die Vertriebsabteilung sämtliche Angebotstexte für den polnischen Markt geschickt hatte. Inklusive Preisen. Niemand hatte böse Absichten, alle wollten nur schneller fertig werden.

Der zweite Gewinn ist Anschlussfähigkeit. Was an der Netzwerkebene erfasst wird, landet nicht in einem Sonderprotokoll, sondern in genau den Werkzeugen, die deine Leute schon bedienen können: Activity Explorer mit dem Filter „Enforcement Plane = Network“, DLP-Alerts, DSPM for AI, Insider Risk Management, Communication Compliance, eDiscovery und Aufbewahrungsrichtlinien. Wer eine Sammlungsrichtlinie mit aktivierter Inhaltserfassung fährt, hat den vollständigen Dialog zwischen Nutzer und KI-Dienst im Zugriff. Das ist gleichzeitig die größte Chance und das größte Risiko — dazu gleich mehr.

Balkendiagramm: monatliche GSA-Inspektionskosten für 500, 2.000 und 10.000 Nutzer bei 1.500, 5.000 und 15.000 Requests je Nut

Grafik 2: Die Rechnung skaliert nicht mit deiner Nutzerzahl, sondern mit dem Traffic, den du durch die Inspektion schickst. Die Zielauswahl ist damit eine Budgetentscheidung.

Womit wir beim Geld wären. Der Preis wirkt harmlos, und pro Request ist er das auch. Abgerechnet wird jeder ausgehende Netzwerkaufruf vom Gerät zu einer Website oder API — Antworten zählen nicht mit. Das Problem ist die Menge. Eine moderne Webanwendung feuert im Hintergrund Dutzende Requests pro Minute, und wenn du deine Content Policy großzügig auf ganze Webkategorien statt auf konkrete Endpunkte legst, inspizierst du fröhlich Telemetrie und Werbepixel mit. Die Grafik zeigt, wie schnell aus 37 Dollar 7.500 Dollar im Monat werden, ohne dass sich an der Nutzerzahl etwas ändert.

Chancen und Risiken nüchtern gegenübergestellt

Thema

Chance

Risiko

Sichtbarkeit

Echte Schatten-KI-Inventur statt Vermutungen

Du siehst Dinge, die du danach nicht mehr ignorieren darfst

Durchsetzung

Blocken unabhängig von Browser und App

Ein zu strenger Block trifft Geschäftsprozesse, die du nicht kanntest

Kosten

Kein Vorabinvest, Start im kleinen Scope möglich

Requests statt Nutzer als Einheit, Kosten laufen unbemerkt hoch

Recht

Nachweisbare Kontrolle für Audit und Aufsicht

TLS-Aufbruch und Prompt-Mitschnitt brauchen Mitbestimmung

Betrieb

Bekannte Purview-Werkzeuge, keine neue Konsole

QUIC muss aus, Zertifikat muss überall sitzen, sonst Fehlerbilder

 

Das unterschätzte Risiko ist nicht technischer, sondern organisatorischer Natur. Netzwerk-DLP produziert in den ersten Wochen sehr viele Treffer, weil deine Klassifikatoren nie für Fließtext in Prompts entworfen wurden. Eine Regel auf Kreditkartennummern trifft zuverlässig auch die Testdaten der Entwicklungsabteilung. Wer in dieser Phase sofort blockt, verbrennt die Akzeptanz für das ganze Vorhaben, und die bekommst du nicht zurück.

TIPP: Fang beim Ziel an, nicht bei der Regel

Adressiere in der Content Policy zuerst die konkreten Upload-Endpunkte statt ganzer Domänen. Für ChatGPT sind das beispielsweise die Backend-URLs für den Datei-Upload und die zugehörige Content-Domäne, nicht einfach chatgpt.com. Das findest du in fünf Minuten mit den Entwicklerwerkzeugen des Browsers, es halbiert deine Fehlalarme und deine Rechnung gleich mit. Wildcards auf Top-Level- und Second-Level-Domänen funktionieren ohnehin nicht.

 

Was müssen wir jetzt schon vorbereiten?

Die gute Nachricht: Die meiste Arbeit hat nichts mit dem neuen Feature zu tun. Die schlechte Nachricht: Genau deshalb dauert sie länger, als in deinem Projektplan steht. Wer heute noch kein Entra Internet Access betreibt, baut keine Netzwerk-DLP, sondern zuerst ein SSE-Projekt. Plane das ehrlich ein.

Zeitachse der Purview-GSA-Integration: Public Preview Juli 2026 bis GA-Abschluss Oktober 2026, mit Vorbereitungsschritten im

Grafik 3: Der Rollout-Korridor und die Arbeitspakete, die parallel dazu laufen müssen. Der Block ganz rechts ist der einzige, den niemand vorziehen sollte.

Checkliste für die nächsten Wochen

Paket

Was konkret zu tun ist

Wer

Lizenzen

Purview E5 plus Entra Internet Access oder alternativ Microsoft 365 E7 prüfen

Einkauf, Lizenzmanagement

Abrechnung

Microsoft-365-Tenant mit aktivem Azure-Abo verknüpfen, Pay-as-you-go aktivieren; ohne das lässt sich die Netzwerkdurchsetzung gar nicht erst auswählen

Cloud-Betrieb

Transport

GSA-Client ausrollen, QUIC per Firewallregel auf UDP 443 sperren, DNS over HTTPS abschalten

Client-Management

Zertifikat

Root-Zertifikat für die TLS-Inspektion per Intune in den Trusted Root Store verteilen und Bypass-Regeln für sensible Webkategorien festlegen

PKI, Client-Management

Klassifizierung

Vorhandene Vertraulichkeitstypen auf Prompt-Tauglichkeit prüfen, Schwellwerte schärfen

Information Security

Mitbestimmung

Betriebsvereinbarung zu TLS-Inspektion und Inhaltserfassung verhandeln, Nutzer transparent informieren

Datenschutz, Personalwesen

Pilot

Sammlungsrichtlinie im Audit-Modus auf eine Testgruppe, mindestens zwei Wochen beobachten

Security Operations

 

Ein Detail, das regelmäßig zu Verwirrung führt: Zwischen dem Anlegen der Richtlinien und den ersten sichtbaren Daten liegen bis zu 24 Stunden, bis die Konfiguration an die Netzwerklösung verteilt ist. Danach dauert es noch einmal bis zu 30 Minuten, bis ein einzelner Request im Audit-Log und im Activity Explorer auftaucht. Wenn dein Test also nach zehn Minuten nichts zeigt, ist nicht zwingend etwas kaputt — du bist nur ungeduldig. Prüfe in dieser Wartezeit lieber die Traffic-Logs unter „Global Secure Access > Monitor“, dort siehst du sofort, ob der Verkehr überhaupt durch den Tunnel läuft.

Und noch ein Realitätsabgleich zum Abschluss der Vorbereitung: Netzwerk-DLP ersetzt Endpoint DLP nicht. Sie ergänzt sie. Das Gerät ohne GSA-Client, das private Handy im WLAN des Cafés, der Kollege, der den Screenshot mit dem Handy abfotografiert — all das bleibt außerhalb. Wer die Netzwerkebene als Vollkaskoschutz verkauft, hat in sechs Monaten ein Erklärungsproblem.

WICHTIG: Simulationsmodus ist kein optionaler Luxus

Purview bietet dir beim Anlegen der DLP-Richtlinie ausdrücklich an, sie zunächst im Simulationsmodus laufen zu lassen. Nutze das. Zwei bis vier Wochen Simulation kosten dich nichts außer Geduld und ersparen dir den Anruf des Vertriebsleiters, der seinem wichtigsten Kunden gerade kein Angebot mehr schicken kann. Erst danach schaltest du gezielt einzelne Klassifizierungen auf Block — nicht die ganze Richtlinie auf einmal.

 

Häufig gestellte Fragen

Brauche ich für Netzwerk-DLP zwingend Microsoft 365 E5?

Nicht zwingend E5 allein, aber eine der beiden gültigen Kombinationen: entweder Microsoft 365 E7 pro Nutzer oder Purview E5 beziehungsweise gleichwertig zusammen mit Lizenzen für Entra Internet Access. Zusätzlich muss in jedem Fall das Pay-as-you-go-Abrechnungsmodell eingerichtet sein, weil die Inspektion nach Requests abgerechnet wird und nicht über die Nutzerlizenz abgedeckt ist.

Funktioniert die Inspektion auch ohne TLS-Inspektion?

Nein. Eine einfache Inhaltsrichtlinie kann ohne Purview zwar Dateien anhand des MIME-Typs erlauben oder blockieren, aber sobald du Inhalte klassifizieren willst — und erst recht bei Text und Prompts — brauchst du die Aktion „Scan with Purview“, und die setzt eine aktive TLS-Inspektionsrichtlinie voraus. Ohne Aufbrechen der Verschlüsselung sieht der Dienst nur Zieladressen, keinen Inhalt.

Werden auch die Antworten der KI-Dienste geprüft, oder nur meine Eingaben?

Beide Richtungen sind abgedeckt: Text, der an eine Cloud- oder KI-App gesendet wird, Text, der von dort zurückkommt, sowie Datei-Uploads und Datei-Downloads. Für jede dieser vier Aktivitäten kannst du getrennt zwischen Audit und Block entscheiden.

Was passiert mit Gästen und externen Mitarbeitern?

Purview-Richtlinien für Netzwerkdatensicherheit greifen ausdrücklich nicht für B2B-Gastnutzer. Wenn externe Partner mit deinen Daten arbeiten, musst du diesen Weg über andere Mittel absichern, etwa über Vertraulichkeitsbezeichnungen mit Verschlüsselung oder über die Zugriffssteuerung selbst.

Wie verhindere ich, dass die Kosten aus dem Ruder laufen?

Über die Präzision deiner Zielauswahl. Richte die Inhaltsrichtlinie auf konkrete Upload-URLs und FQDNs der relevanten Dienste statt auf breite Webkategorien, beschränke den Pilot auf eine überschaubare Nutzergruppe und beobachte die Request-Zahlen in der Azure-Abrechnung, bevor du den Geltungsbereich erweiterst.

Dieses Consulting-Dokument steht als PDF zum Download bereit: https://www.boddenberg.de/ArtikelPdf/purview-global.pdf — © Ulrich B. Boddenberg · boddenberg.de

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