Microsoft Purview Schulungen
Vom Entscheider-Briefing bis zum Hands-on-Workshop im eigenen TenantSchulungen zu Microsoft Purview: vom Entscheider-Briefing bis zum Hands-on-Workshop im eigenen Tenant
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Purview scheitert selten an der Technik. Es scheitert daran, dass die Entscheider nicht wissen, was sie da lizenziert haben, dass die Administratoren nie Zeit hatten, es in Ruhe auszuprobieren, und dass der Datenschutzbeauftragte erst dann eingebunden wird, wenn die erste DLP-Regel den Vertrieb blockiert. Alle drei Probleme sind Wissensprobleme – und Wissensprobleme löst man nicht mit einem weiteren Systemhaus-Angebot, sondern mit einer guten Schulung.
Meine Purview-Schulungen gibt es in drei Formaten für drei Zielgruppen: ein halber Tag für Entscheider, ein Tag für alle, die Purview mit NIS2, DSGVO und GoBD zusammenbringen müssen, und zwei Tage Hands-on für Administratoren – im eigenen Tenant, nicht in einer Demo-Umgebung, die nach dem Kurs verschwindet. Ich unterrichte so, wie ich berate: direkt, mit Skizzen statt Folienschlachten und mit den Nebenwirkungen, die in keiner Doku stehen.
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Faktenkasten: Die Purview-Schulungen auf einen Blick Ulrich B. Boddenberg (boddenberg.de, Dortmund) bietet drei Schulungsformate zu Microsoft Purview an: „Purview kompakt“ (Entscheider-Briefing, halber Tag), „NIS2 und Compliance in Microsoft 365“ (ein Tag, Anforderungen gemappt auf Purview-Funktionen) und „Purview Hands-on“ (Administrations-Workshop, zwei Tage, Konfiguration im eigenen Tenant). Alle Formate inhouse, remote oder als individuelles Coaching; Teilnehmerzahl typischerweise 4–12; Unterlagen als Dokument mit Skizzen und Prüflisten, nicht als Foliensatz. |
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Warum eine Schulung – und warum bei mir?
Es gibt Purview-Kurse bei den großen Schulungsanbietern, meist entlang der Microsoft-Zertifizierungspfade. Die sind nicht schlecht, aber sie beantworten die Prüfungsfragen, nicht deine. Ob ein Klassifizierungsschema mit vier Stufen für dein Unternehmen reicht, was der Betriebsrat zu Insider Risk Management sagt und wie eine Aufbewahrungsfrist von acht Jahren für Buchungsbelege in ein Retention Label übersetzt wird – das kommt in der Zertifizierung nicht vor. In meinen Schulungen schon, weil ich es in Kundenprojekten jede Woche mache.
Ich bringe rund 30 Jahre Microsoft-Enterprise-Erfahrung mit, ich habe an die 20 Fachbücher geschrieben und ich betreibe Purview im eigenen Tenant. Das heißt: Ich erkläre nicht nur, wo der Schalter ist, sondern was passiert, wenn man ihn umlegt. Und ich sage auch, welche Kästchen man in Welle eins besser nicht anklickt.
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Praxiskasten: Der Workshop, nach dem die DLP-Regeln endlich rausdurften Ein Kunde aus dem Mittelstand hatte seit einem Jahr fertige DLP-Richtlinien im Tenant – im Simulationsmodus, weil niemand den Mut hatte, sie scharf zu schalten. Im Hands-on-Workshop haben wir die Treffer der letzten Monate gemeinsam durchgesehen: 80 Prozent Fehlalarme durch eine zu breite IBAN-Erkennung in Bestellformularen. Zwei Stunden Regelpflege, ein Ausnahmemuster, ein Testlauf – und am zweiten Tag gingen die ersten Policy Tips live. Nicht weil ich es gemacht habe, sondern weil das Team endlich verstanden hatte, was es sieht. |
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Die drei Formate
Die drei Formate bauen aufeinander auf, aber du kannst jedes einzeln buchen. Häufig läuft es so: erst das Entscheider-Briefing, damit die Geschäftsführung Budget und Reihenfolge versteht, dann der Hands-on-Workshop für das Team – und die NIS2-Schulung, wenn Regulatorik der Treiber ist.

Skizze 1: Drei Formate – Entscheider-Briefing, NIS2 & Compliance, Hands-on-Workshop
Format 1: Purview kompakt – das Entscheider-Briefing (½ Tag)
Für IT-Leitung, Geschäftsführung, Datenschutzbeauftragte und Betriebsräte, die verstehen wollen, was Purview ist, was es kostet und wo man anfängt – ohne einen einzigen Portal-Screenshot. Wir gehen die Landkarte durch (Schützen, Aufbewahren und Löschen, Aufklären, Risiken, KI absichern), klären die Lizenzlogik zwischen E3 und E5, schauen ehrlich auf das Copilot-Risiko in eurer Berechtigungslandschaft und legen die Reihenfolge fest. Ein eigener Block gehört dem Betriebsrat und der DSGVO: Welche Module sind mitbestimmungspflichtig, wie sieht eine tragfähige Betriebsvereinbarung aus. Am Ende hast du eine Entscheidungsgrundlage, mit der du das Thema intern durchbekommst – oder begründet vertagst.
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Tippkasten: Betriebsrat mit ins Briefing Lade den Betriebsrat zum Entscheider-Briefing ein. Klingt kontraintuitiv, spart aber Monate: Wer von Anfang an versteht, was Purview tut und was nicht, verhandelt später eine Betriebsvereinbarung in Wochen statt in Runden. Ich habe genug Projekte gesehen, die an dieser Stelle stecken blieben – und genug, bei denen der Betriebsrat am Ende der beste Fürsprecher war, weil Sensitivity Labels auch die Belegschaft schützen. |
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Format 2: NIS2 und Compliance in Microsoft 365 (1 Tag)
Für IT-Sicherheit, Compliance-Verantwortliche, Datenschutzbeauftragte und IT-Leitung, die vor der Frage stehen: Welche unserer regulatorischen Anforderungen deckt Purview eigentlich ab – und was bleibt offen? Wir nehmen den NIS2-Maßnahmenkatalog, die DSGVO-Pflichten (Datenminimierung, Löschung, Auskunft, Nachweis) und die GoBD-Anforderungen an Aufbewahrung und Unveränderbarkeit und mappen sie auf Purview-Funktionen: Verschlüsselung per Sensitivity Label, DLP als technische Schutzmaßnahme, Retention und Records für Aufbewahrung und Löschung, Audit und eDiscovery für Nachweis und Auskunft. Ebenso wichtig: die Restlücken. Purview macht nicht NIS2-konform, es ist ein Werkzeug im Maßnahmenkatalog – und das sage ich so deutlich, wie es ist. Ergebnis ist eine Zuordnungstabelle für dein Unternehmen: Anforderung, Purview-Modul, Reifegrad, offene Punkte.
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Warnkasten: Keine Rechtsberatung, keine Compliance auf Knopfdruck Ich bin Techniker mit viel Regulatorik-Erfahrung, kein Jurist. Die Schulung liefert die technische Zuordnung und die Praxis aus Projekten – die rechtliche Bewertung gehört zu eurem Datenschutzbeauftragten, Steuerberater oder Anwalt. Und wer dir verspricht, dass ein Purview-Häkchen NIS2 erledigt, verkauft dir keine Compliance, sondern ein gutes Gefühl. Das hält bis zum ersten Audit. |
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Format 3: Purview Hands-on – der Administrations-Workshop (2 Tage)
Für Microsoft-365-Administratoren, Compliance-Admins und die Kollegen vom Systemhaus, die Purview danach betreiben sollen. Zwei Tage, sechs Blöcke, ein Tenant – nämlich deiner. Wir arbeiten in eurer Umgebung, mit euren Daten und eurem Klassifizierungsschema; alles, was wir konfigurieren, bleibt im Simulationsmodus, bis ihr die Treffer gesehen habt und bewusst scharf schaltet.

Skizze 2: Purview Hands-on – zwei Tage, sechs Blöcke, ein Tenant
Tag eins gehört dem Fundament: Portal, Rollen, Audit prüfen, dann Sensitivity Labels von der Schema-Entscheidung bis zur Verschlüsselung und zum Auto-Labeling, schließlich DLP in Stufen mit Sensitive Info Types und Simulationsrichtlinie. Tag zwei geht in die Tiefe: Retention Policy gegen Retention Label mit den Konfliktregeln, die alle verwechseln, dann Audit-Log und eDiscovery an einem echten Fall, und zum Abschluss die Copilot-Absicherung mit DSPM for AI, Oversharing-Berichten und DLP für KI-Interaktionen. Mitnahme: ein konfigurierter Tenant im Simulationsmodus, ein Grundgerüst fürs Betriebshandbuch und eine Prüfliste für die nächste Welle.
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KI-Kasten: Der Copilot-Block ist kein Anhängsel Block sechs ist bewusst am Ende, weil er alles davor voraussetzt: Ohne Labels sieht DSPM for AI nur Rauschen, ohne DLP-Verständnis ist die KI-Richtlinie ein Ratespiel. Wenn Copilot bei euch bereits läuft, drehen wir die Reihenfolge und beginnen mit den Sofortmaßnahmen – dann ist der Workshop gleichzeitig der Start eurer Copilot-Readiness. |
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Die Formate im Überblick
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Format |
Zielgruppe |
Zeit |
Schwerpunkt |
Ergebnis |
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Purview kompakt |
IT-Leitung, GF, DSB, Betriebsrat |
½ Tag |
Landkarte, Lizenzlogik, Copilot-Risiko, Reihenfolge, Mitbestimmung |
Entscheidungs-grundlage für Start und Budget |
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NIS2 & Compliance in M365 |
IT-Sicherheit, Compliance, DSB, IT-Leitung |
1 Tag |
NIS2/DSGVO/GoBD gemappt auf Labels, DLP, Retention, Audit; Restlücken |
Zuordnungs-tabelle: Anforderung, Purview-Modul, offene Punkte |
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Purview Hands-on |
M365-Admins, Compliance-Admins, Systemhaus |
2 Tage |
Konfiguration im eigenen Tenant: Labels, DLP, Retention, Audit, eDiscovery, DSPM |
Konfigurierter Tenant (Simulation), Betriebs-handbuch-Gerüst, Prüfliste |
Durchführung, Voraussetzungen, Unterlagen
Alle Formate laufen inhouse bei euch, remote über Teams oder als individuelles Coaching für einzelne Administratoren. In Nordrhein-Westfalen komme ich persönlich – Ruhrgebiet, Sauerland, Münsterland, Bergisches Land –, bundesweit ist remote der Normalfall und funktioniert für den Hands-on-Workshop dank Bildschirmfreigabe erstaunlich gut. Die typische Gruppengröße liegt zwischen vier und zwölf Teilnehmern; beim Hands-on-Workshop lieber acht als zwölf, damit jeder wirklich klickt.
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Voraussetzung |
Purview kompakt |
NIS2 & Compliance |
Purview Hands-on |
|---|---|---|---|
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Vorkenntnisse |
Keine – Überblick über M365 hilfreich |
Grundverständnis M365 und der eigenen Regulatorik |
M365-Administration, Grundkenntnisse SharePoint/Exchange |
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Technik |
Nur Bildschirm oder Beamer |
Nur Bildschirm oder Beamer |
Tenant mit E3 oder E5 (E5-Funktionen zeige ich sonst im Test-Tenant), Admin-Konten mit Purview-Rollen |
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Vorbereitung durch euch |
Ein Vorgespräch (30 Min.) |
Liste der relevanten Regulatorik |
Vorgespräch, Test-Benutzer und -Daten, Freigabe zum Konfigurieren im Simulationsmodus |
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Unterlagen |
Begleitdokument mit Skizzen |
Begleitdokument + Zuordnungstabelle als Vorlage |
Begleitdokument, Prüflisten, Betriebshandbuch-Gerüst |
Die Unterlagen sind Dokumente, keine Foliensätze – mit denselben Skizzen, Tabellen und Kästen, die du auch im Kompetenzbereich Microsoft Purview auf dieser Website findest. Sie sollen nach dem Seminar noch etwas taugen, wenn die Kollegen fragen, was ihr da eigentlich gemacht habt.
Schulung und Beratung: was zuerst?
Die ehrliche Antwort: kommt drauf an. Wenn du erst einmal verstehen willst, worum es geht, ist das Entscheider-Briefing der günstigste Einstieg. Wenn du wissen willst, wo dein Tenant konkret steht, ist die Purview-Standortbestimmung aus meinem Beratungsangebot der bessere Start – die liefert bewertete Befunde und einen Aktionsplan. Am häufigsten kombiniere ich beides: erst der Hands-on-Workshop, damit dein Team die Konzepte kennt, dann die Standortbestimmung – so kann das Team den Aktionsplan nicht nur abarbeiten, sondern verstehen. Und wenn Copilot schon in den Startlöchern steht, gehen wir direkt in die Copilot-Readiness und holen den Workshop später nach.
FAQ: Häufige Fragen zu den Purview-Schulungen
Was kosten die Schulungen?
Die Formate haben feste Tagessätze für Inhouse- und Remote-Durchführung, unabhängig von der Teilnehmerzahl bis zur Obergrenze; Coaching für Einzelpersonen rechne ich nach Stunden ab. Den konkreten Preis nenne ich dir nach einem kurzen Vorgespräch – meist am selben Tag. Reisekosten fallen nur außerhalb meines NRW-Radius an.
Brauchen wir E5-Lizenzen für den Hands-on-Workshop?
Nein. Mit E3 arbeiten wir mit manuellen Labels, Basis-DLP und Basis-Retention – das reicht für einen vollwertigen Workshop. E5-Funktionen wie Auto-Labeling, Endpoint DLP oder Insider Risk zeige ich in dem Fall in meinem eigenen Test-Tenant, damit ihr wisst, was ihr euch mit E5 einkaufen würdet. Ein Teil des Workshops ist genau diese Einordnung.
Konfigurieren wir wirklich im Produktiv-Tenant?
Ja – bewusst. Ein Demo-Tenant ist nach dem Kurs weg, euer Tenant bleibt. Deshalb arbeiten wir mit Test-Benutzern und Test-Daten, und alle Richtlinien, die Auswirkungen auf Benutzer hätten (DLP, Auto-Labeling), bleiben im Simulationsmodus. Nichts, was wir im Workshop tun, blockiert am nächsten Morgen den Vertrieb. Wer trotzdem lieber in einer Sandbox übt: Ein Entwickler- oder Test-Tenant geht auch.
Ist das eine Zertifizierungsvorbereitung?
Nein. Die Inhalte überschneiden sich mit den Microsoft-Prüfungen zum Information Protection Administrator, aber ich unterrichte nicht entlang des Prüfungskatalogs, sondern entlang der Fragen, die in echten Projekten auftauchen. Wer die Prüfung machen will, ist danach gut vorbereitet – wer Purview betreiben will, ist es erst recht.
Kann ich die Inhalte anpassen lassen?
Ja, das ist bei Inhouse-Formaten der Normalfall. Wer kein Records Management braucht, bekommt mehr DLP; wer mitten in der Copilot-Einführung steckt, bekommt den Copilot-Block an den Anfang. Das klären wir im Vorgespräch.
Was ist mit dem Betriebsrat?
Der ist beim Entscheider-Briefing ausdrücklich eingeladen und bekommt dort einen eigenen Block zu Mitbestimmung und Betriebsvereinbarung. Beim Hands-on-Workshop kann ein Betriebsratsmitglied gern zuschauen – gerade bei Audit und eDiscovery ist es hilfreich, wenn die Mitbestimmung sieht, was das Werkzeug tatsächlich kann und was nicht.
Wie kurzfristig geht ein Termin?
Ein Vorgespräch in der Regel innerhalb weniger Tage, ein Schulungstermin je nach Format innerhalb von zwei bis vier Wochen. Bei laufenden Copilot-Rollouts richte ich mich nach der Dringlichkeit.
Nächster Schritt
Wenn du unsicher bist, welches Format passt: Schreib mir zwei Sätze zu eurer Situation – wer soll geschult werden, was ist der Anlass –, und ich schlage dir ein Format vor, meist noch am selben Tag. Wenn du erst einmal lesen willst, worum es geht: Der Kompetenzbereich Microsoft Purview auf dieser Website ist der Einstieg. Und wenn du lieber wissen willst, wo euer Tenant konkret steht, ist die Purview-Beratung mit der Standortbestimmung dein Weg.
