Microsoft 365 Schulung für Krankenhäuser

Inhouse-Workshops für Direktorium, IT, QM und Pflegedirektion

Microsoft 365 Schulung für Krankenhäuser

Keine Klickschulung von der Stange. Inhouse-Workshops für Direktorium, IT, QM und Pflegedirektion, zugeschnitten auf Ihr Haus und auf die Fragen, die bei Ihnen gerade anstehen.

Im Krankenhaus sitzen Leute, die unter Druck arbeiten können. Was sie selten bekommen, ist ein Tag, an dem jemand von außen ein Thema strukturiert, die Varianten durchspielt und die Stolperfallen aus anderen Projekten mitbringt. Genau dafür sind diese Workshops gebaut: wenig Folien, viel Whiteboard, und am Ende ein Ergebnis, mit dem Sie weiterarbeiten können.

Auf einen Blick

  • Sieben Formate vom halben Tag für das Direktorium bis zur zweitägigen Vertiefung für die IT.
  • Immer Inhouse und individuell: Inhalte, Beispiele und Tiefe werden im Vorgespräch auf Ihr Haus abgestimmt.
  • Vor Ort oder per Teams, auf Wunsch in zwei Halbtagen, damit Station und Funktionsbereiche nicht einen ganzen Tag auf Leute verzichten müssen.
  • Abrechnung zum Tagessatz von 1.500 € zzgl. USt. je Workshoptag. Der Vorbereitungsaufwand wird vorab fest vereinbart, Reisekosten kommen bei Terminen vor Ort hinzu.
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    Welches Format für wen?

    Übersichtstabelle: Schulungsformate für verschiedene Krankenhausbereiche wie Geschäftsführung, IT-Abteilung und QM mit grünen

    Skizze 1: Workshopformate und ihre Zielgruppen

    Format

    Dauer

    Für wen

    Sie nehmen mit

    Entscheider-Kompaktworkshop

    ½ Tag

    Geschäftsführung, Direktorium, IT-Leitung, QM, Datenschutz

    Lagebild, Optionen, Entscheidungsbedarf

    Pflichten und Nachweise

    1 Tag

    IT, Informationssicherheit, Datenschutz, Geschäftsführung

    Pflichtenlandkarte und Lückenliste für Microsoft 365

    QM-Handbuch mit SharePoint

    1 Tag

    QM, Pflegedirektion, Hygiene, IT

    Dokumentenarten, Metadaten, Freigabewege

    Identität im Klinikverbund

    2 Tage

    IT-Abteilung, Infrastruktur

    Zielbild für Domänen, Vertrauensstellungen, Kerberos und PKI

    Teams-Workshop

    1 Tag

    IT, Direktorium, Pflegedirektion, QM, Vertretung

    Einsatzfelder, rote Zone, Regelwerk, optional Telefonie

    Copilot-Tag

    1 Tag

    Direktorium, IT, QM, Datenschutz, Vertretung

    Einsatzfelder, Risiken, Pilotplan

    Notfall- und Red-Team-Übung

    1 Tag

    Krisenstab: Leitung, IT, Medizintechnik, Pressestelle

    Geübte Abläufe, Lückenliste

     

    Die Formate im Einzelnen

    Entscheider-Kompaktworkshop

    Ein halber Tag für die Leitungsebene, ohne Technikdetails und ohne Produktwerbung. Wo steht das Haus mit Microsoft 365, welche Pflichten aus NIS2 und SGB V greifen, welche Entscheidungen stehen an, was kosten sie, und was passiert, wenn man sie nicht trifft? Themen: Grenze zum KIS, Datenschutz und Mitbestimmung nach Trägerschaft, Lizenzmodell, QM-Handbuch, Telefonie, Copilot, Security. Das Ergebnis ist eine priorisierte Liste von Entscheidungen mit Verantwortlichen.

    Passende Fachartikel: Microsoft 365 im Krankenhaus: Warum die Klinik anders tickt als Verwaltung und Mittelstand und NIS2, § 391 SGB V und B3S: Was die Sicherheitspflichten für Microsoft 365 bedeuten.

    Pflichten und Nachweise: NIS2, § 391 und § 393 SGB V für Microsoft 365

    Ein Arbeitstag für alle, die Nachweise liefern müssen. Vormittags sortieren wir die Pflichten: was das BSI-Gesetz beziehungsweise § 391 SGB V für Ihr Haus bedeutet, wie der B3S „Medizinische Versorgung“ dabei hilft und was § 393 SGB V für Cloud-Dienste verlangt. Nachmittags gehen wir Microsoft 365 durch: Identitäten, privilegierte Konten, Protokollierung, Datensicherung, Dienstleisterzugänge, Kundenkriterien aus den C5-Testaten. Sie nehmen eine Lückenliste mit, die Sie direkt in Ihr ISMS übernehmen können.

    Keine Rechtsberatung

    Der Workshop ordnet die Pflichten technisch ein und zeigt, was Microsoft 365 beitragen kann. Die rechtliche Bewertung für Ihr Haus treffen Ihr Justiziariat, Ihr Datenschutzbeauftragter und Ihre Informationssicherheit.

     

    Passende Fachartikel: § 393 SGB V und C5-Testat: Was Krankenhäuser beim Cloud-Einsatz nachweisen müssen und NIS2, § 391 SGB V und B3S: Was die Sicherheitspflichten für Microsoft 365 bedeuten.

    QM-Handbuch mit SharePoint

    Ein Tag mit QM, Pflegedirektion, Hygiene und IT an einem Tisch. Wir bauen die Dokumentenpyramide Ihres Hauses auf, legen Dokumentenarten und Metadaten fest, zeichnen die Freigabewege einschließlich Vertretung auf und klären, wie die Station die gültige Fassung in drei Klicks findet. Dazu ein ehrlicher Blick auf den Bestand: Was wird migriert, was wird bereinigt, was darf endlich sterben? Der Workshop ist ein guter Einstieg, wenn noch nicht klar ist, ob Sie das Konzept beauftragen möchten, und er ist dessen erster Tag, wenn Sie es tun.

    Passende Fachartikel: QM-Handbuch mit SharePoint: Dokumentenlenkung im Krankenhaus, die im Audit hält, Verfahrensanweisungen und Standards freigeben: Prüf- und Freigabeworkflow in SharePoint und Hygieneplan, Pflegestandards, Notfallpläne: Was auf Station in zehn Sekunden auffindbar sein muss.

    Identität im Klinikverbund: Domänen, Vertrauensstellungen, Kerberos und PKI

    Zwei Tage für die IT. Tag eins: Domänen und Vertrauensstellungen im Verbund, warum externe Vertrauensstellungen NTLM erzwingen, wie die Umstellung auf Gesamtstruktur-Vertrauensstellungen abläuft und wie man sie per Netzwerkmitschnitt prüft; danach der Fahrplan zur NTLM-Abschaltung mit Medizintechnik und Altanwendungen. Tag zwei: die interne PKI als heimliche kritische Infrastruktur, Härtung von Vorlagen und Rechten, Anmeldung am Stationsarbeitsplatz über Citrix und Entra ID, Synchronisation nach Entra ID und Verwaltung je Haus.

    Passende Fachartikel: Active Directory im Klinikverbund: Vertrauensstellungen, Altdomänen und der Weg zur Konsolidierung, NTLM abschalten im Krankenhaus: Medizingeräte, Altanwendungen und Kerberos und PKI im Krankenhaus: Zertifikate für Geräte, WLAN, Anmeldung und Klinikanwendungen.

    Teams-Workshop: Zusammenarbeit mit Regeln

    Ein Tag, an dem alle an einem Tisch sitzen, die bei Teams mitreden: IT, Direktorium, Pflegedirektion, QM, Datenschutz und Vertretung. Vormittags legen wir fest, wofür Teams im Haus da ist und wofür nicht, und gehen den Bestand durch. Nachmittags bauen wir das Regelwerk: Anlage, Vorlagen, Gäste, Lebenszyklus, Aufzeichnungen. Wer mag, hängt eine Stunde Teams-Telefonie an: Für wen lohnt sie sich als Unteranlage der Klinik-TK, und was bleibt, wo es ist? Der Workshop ist ein guter Einstieg, wenn noch nicht klar ist, ob Sie das Teams-Einführungskonzept beauftragen möchten, und er ist dessen erster Tag, wenn Sie es tun.

    Passende Fachartikel: Teams im Krankenhaus: Gremien, Projekte, Kommissionen und wo Teams nichts zu suchen hat, Teams-Einführung im Krankenhaus: Konzept, Governance und die Vorlage für die Geschäftsführung und Teams-Telefonie als Unteranlage im Krankenhaus: Verwaltung und Ärzte an Teams, Station und Patienten an der Klinik-TK.

    Copilot-Tag

    Was Copilot im Krankenhaus sinnvoll leisten kann, in Verwaltung, QM und Leitung, wo er nichts zu suchen hat und was vorher aufgeräumt werden muss. Mit Live-Demonstration, einem ehrlichen Blick auf das Oversharing-Problem, den Fragen der Vertretung und einem Pilotplan, der nicht bei der Personalabteilung anfängt.

    Passender Fachartikel: Copilot im Krankenhaus: Oversharing, Patientenbezug und die Frage, wer ihn überhaupt bekommt.

    Notfall- und Red-Team-Übung

    Ein moderiertes Planspiel für den Krisenstab. Vormittags das Szenario, zum Beispiel Verschlüsselung in der Nacht zum Montag, mit Lageeinspielungen im Halbstundentakt. Nachmittags die Auswertung: Wo fehlte eine Entscheidungsbefugnis, wo eine Telefonnummer, wo der Plan für die Papierdokumentation, wo der Weg zur Leitstelle? Sie gehen mit einer konkreten Lückenliste nach Hause.

    Aus der Praxis: Der Moment, in dem niemand zuständig war

    In der forensischen Arbeit bei einem Krankenhausverbund gab es diesen Moment, in dem klar war, dass ein System vom Netz muss, und niemand wusste, wer das anordnen darf. Die Technik war nicht das Problem. Solche Lücken findet man nur, wenn man den Ernstfall einmal durchspielt, bevor er eintritt.

     

    Passender Fachartikel: Notfallübung für die Klinik-IT: Downtime, Notbetrieb und die Rückkehr zum Papier.

    So läuft ein Workshop ab

  • Vorgespräch per Teams: Ausgangslage, Teilnehmerkreis, Ziele. Hier entscheidet sich, welche Inhalte wie tief behandelt werden.
  • Zuschnitt: Ich bereite den Workshop auf Ihr Haus vor. Beispiele kommen aus der Krankenhauswelt, nicht aus einem fiktiven Konzern.
  • Durchführung: vor Ort oder per Teams, mit viel Raum für Diskussion. Wer nur zuhören will, kann auch ein Video schauen.
  • Unterlagen: Sie erhalten die Unterlagen und eine Zusammenfassung der Ergebnisse und offenen Punkte.
  • Praxis-Tipp: Die richtigen Leute in den Raum

    Der Wert eines Workshops hängt weniger von meinen Folien ab als davon, wer teilnimmt. Wenn Pflegedirektion, Datenschutz und Vertretung von Anfang an dabei sind, spart das später Monate. Planen Sie die Termine mit dem Dienstplan, nicht gegen ihn.

     

    Häufige Fragen

    Gibt es offene Termine, zu denen wir einzelne Mitarbeiter schicken können?

    Nein. Alle Formate sind Inhouse-Workshops. Der Nutzen entsteht gerade dadurch, dass Ihre Leute über Ihr Haus sprechen.

    Schulen Sie auch Anwender auf Station?

    Nein, die Workshops richten sich an Leitung, IT, QM und die Fachfunktionen, die Entscheidungen treffen oder Systeme betreiben. Für die Anwenderschulung auf Station sind kurze, praxisnahe Formate durch Ihre eigenen Multiplikatoren meist die bessere Lösung. Wie Sie diese aufstellen, kann Teil des Workshops sein.

    Wie groß sollte die Gruppe sein?

    Für die Arbeitsformate ideal sind sechs bis zwölf Personen. Der Entscheider-Workshop funktioniert auch mit vier, die Notfallübung verträgt den gesamten Krisenstab.

    Können Formate kombiniert oder gekürzt werden?

    Ja. Häufig gefragt ist die Kombination aus Entscheider-Workshop am Vormittag und Arbeitsworkshop am Nachmittag und Folgetag. Für Häuser, die keinen ganzen Tag freimachen können, teilen wir in Halbtage.

    Was ist der Unterschied zwischen Workshop und Beratungsbaustein?

    Im Workshop erarbeiten wir gemeinsam ein Ergebnis an einem Tag. Im Beratungsbaustein schreibe ich danach das Konzept. Der Workshoptag kann der erste Tag eines Bausteins sein, wenn Sie sich im Anschluss dafür entscheiden.

    Weiter geht es hier

  • Kompetenzbereich Microsoft 365 im Krankenhaus
  • Beratung für Krankenhäuser
  • Kompetenzbereich Microsoft 365 in Kirche, Diakonie und Caritas
  • Workshop anfragen: Schreiben Sie mir über die Kontaktseite. Ich antworte persönlich.
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    Dieses Consulting-Dokument steht als PDF zum Download bereit: https://www.boddenberg.de/ArtikelPdf/microsoft-365-im-4.pdf — © Ulrich B. Boddenberg · boddenberg.de