Wissen

Praxis-Artikel und Buchkapitel zu SQL-Performance, Sicherheit und Hochverfügbarkeit – alle frei verfügbar.

Beratung

Festpreis-Analyse mit Bericht und Handlungsempfehlung – oder strategische Begleitung bei Architektur, Migration und Hochverfügbarkeit.

Fachbücher

Die fünfbändige Reihe „Ulis SQL-Bibliothek“ – Band 1 verfügbar. Leseprobe herunterladen!

Tools

UB.SimSQL: SQL-Server-Lastsimulator mit regelbasierten Konfigurationsempfehlungen. Lokal, ohne Cloud, ohne Abo.

Schulungen

Online-Workshops zu Performance, Sicherheit und Entwicklung – kompakt, hands-on, ohne MOC-Folienschlacht.

Der Autor und sein Angebot: – SQL Server Performance

von

Dieser Artikel ist ein Kapitel aus:
SQL Server Performance & Troubleshooting
Praxisleitfaden, ca. 600 Seiten

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Der Autor und sein Angebot:

Drei Jahrzehnte Microsoft-Infrastruktur — und ein Angebot, das dazu passt

Ulrich B. Boddenberg — Drei Jahrzehnte. Eine Leidenschaft.

Ulrich B. Boddenberg wurde in Hannover geboren und ist in Dortmund aufgewachsen — wo er bis heute lebt und arbeitet. Nach dem Abitur folgten einige Jahre bei der Bundeswehr, die ihm neben einer Menge Erfahrung vor allem eine Eigenschaft mitgegeben haben, die im IT-Consulting Gold wert ist: Pragmatismus unter Druck.

Seit den Tagen von Windows NT 3.51 — als "Cloud" noch ein meteorologischer Begriff war und Exchange 4.0 als Revolution galt — berät er Unternehmen in Sachen Microsoft-Infrastruktur. Drei Jahrzehnte, in denen er so ziemlich alles gesehen hat, was Microsoft-Technologien anstellen können. Und was Menschen damit anstellen.

Seine Schwerpunkte heute:

SQL Server — Performance, Security, Betrieb, Migration. Von der Hardware bis zum Ausführungsplan.

Microsoft 365 — Architektur, Governance, Compliance, Migration. Das digitale Rückgrat moderner Unternehmen — wenn man es richtig baut.

Künstliche Intelligenz — Wie man KI compliant, reproduzierbar und sicher in Unternehmensprozesse integriert. Einschließlich lokaler KI-Modelle für Szenarien, bei denen Daten das Haus nicht verlassen dürfen.

KI-Bildgenerierung — Nicht als Spielerei, sondern als ernstes Beratungsthema: Wie macht man das rechtssicher, markenkonform, reproduzierbar — und wo macht eine lokale Infrastruktur mehr Sinn als ein Cloud-Dienst?

In allen Bereichen gilt dasselbe Prinzip: Architektur und Technik auf der einen Seite, Governance und Compliance auf der anderen. Beides zusammen, nicht alternativ.

Und nebenbei hat er knapp 20 Fachbücher geschrieben. Dieses hier ist das jüngste.

 

Beratungsangebot — Wenn das Buch nicht reicht

Manchmal reicht ein Buch nicht. Manchmal brennt es. Manchmal ist das Problem zu spezifisch, die Umgebung zu komplex oder der Kalender des zuständigen DBAs zu voll. Für genau diese Fälle gibt es die Möglichkeit, Ulrich B. Boddenberg direkt zu beauftragen.

Projektberatung und Troubleshooting

Von der kurzfristigen Notfallanalyse bis zum begleiteten Migrationsprojekt — als unabhängiger Consultant ohne Produktinteressen, dafür mit dem Blick auf das, was tatsächlich hilft.

SQL Server Performance-Analyse zum Festpreis

Das Pauschalpaket für alle, die wissen wollen, wie ihr SQL Server wirklich dasteht — ohne Überraschungen auf der Rechnung.

Datenerfassung mit Collect-SqlPerf.ps1, Analyse nach dem in diesem Buch beschriebenen Phasenmodell, vollständiger Befundbericht mit priorisierten Handlungsempfehlungen. Alles zum Festpreis — transparent, planbar, ohne Stundenzählen.

Alle Informationen und die Möglichkeit zur Anfrage:

https://www.boddenberg.de/sql-server-performance-analyse/

 

Workshops — Kein fünftägiger Einführungskurs. Versprochen.

Irgendwo in Deutschland sitzt gerade ein zertifizierter SQL Server Trainer und erklärt zum 340. Mal, wie man eine neue Datenbank mit dem Assistenten anlegt. Die Teilnehmer nicken. Einer schläft. Der Trainer klickt zur nächsten Folie. Alle bekommen am Ende ein Zertifikat. Keiner kann danach irgendetwas. Die Datenbank des Arbeitgebers brennt weiter still vor sich hin.

Das ist nicht böse gemeint. MOC-Kurse haben ihre Berechtigung — nämlich dann, wenn man wissen möchte, wie SQL Server funktioniert, wenn alles perfekt konfiguriert ist, niemand die Datenbank je angefasst hat, die Testdaten ordentlich aus dem Microsoft-Lehrbuch stammen und das größte Problem des Tages ist, dass die VM im Schulungsraum etwas langsam bootet.

Die Realität sieht bekanntlich anders aus.

In der Realität hat irgendjemand vor fünf Jahren Max Server Memory nicht angefasst, weil "läuft ja". In der Realität besteht der Notfallplan aus dem Satz "da müssen wir mal den Hersteller anrufen" — und das, kurz nachdem der Hersteller den Extended Support eingestellt hat. In der Realität hängt die produktionskritischste Applikation des Unternehmens an einer SQL Server 2012 Instanz, für die es keine Dokumentation gibt, kein Backup-Konzept, keinen Verantwortlichen und — das ist der eigentliche Höhepunkt — keine Wiederherstellungstests. Jemals.

Ich bin seit über drei Jahrzehnten IT-Consultant. Ich habe SQL Server Instanzen gesehen, bei denen das SA-Passwort "sa" war und das als Fortschritt gegenüber dem Vorgängersystem galt. Ich habe Backup-Strategien vorgefunden, die im Wesentlichen aus Hoffnung, einem Stoßgebet und einer externen Festplatte bestanden, die seit achtzehn Monaten nicht mehr angeschlossen war. Ich habe Execution Plans analysiert, die aussahen, als hätte der Abfrageoptimierer einen schlechten Tag gehabt, in einem schlechten Jahr, nach einer schlechten Karriereentscheidung.

Ich war dabei, wenn es brennt. Ich war dabei, wenn es schon längst abgebrannt war und nur noch keiner hingeschaut hatte. Und ich war dabei, wenn der zuständige DBA mit den Worten "das hat immer funktioniert" auf etwas zeigt, das nachweislich noch nie richtig funktioniert hat.

Genau das bringe ich in diese Workshops mit — keine Laborszenarien, keine akademischen Konstrukte, kein beruhigendes "in der Praxis würde man das natürlich anders lösen" als Disclaimer unter einer Folie, die mit Praxis etwa so viel zu tun hat wie ein Aquarium mit dem Nordatlantik. Sondern echte Situationen, echte Fehler, echte Lösungen. Und gelegentlich den Galgenhumor, den man unweigerlich entwickelt, wenn man zu oft um drei Uhr morgens auf ein Transaktionslog gestarrt hat.

Die Workshops richten sich an DBAs, Admins und alle, die SQL Server "auch noch machen", ohne dass das jemals so geplant war. Voraussetzung ist keine Prüfungsnummer — sondern nur die Bereitschaft, einen Tag lang ernsthaft in die Tiefe zu gehen.

Format: Ein Tag, intensiv, praxisorientiert. Meistens als Firmenschulung direkt beim Kunden oder remote. Gelegentlich gibt es offene Termine für einzelne Teilnehmer.

Für Schulungsanbieter: Diese Workshops können lizenziert und in eigene Schulungsprogramme integriert werden — einfach anfragen.

Ein MOC-Zertifikat gibt es nicht. Dafür gibt es Wissen, das am nächsten Morgen im Job funktioniert.

Wer einen fünftägigen SQL Server Grundlagenkurs sucht, ist hier falsch. Den gibt es woanders, er kostet viel, und hinterher weiß man, wie man eine Datenbank anlegt. Die Workshops von Ulrich B. Boddenberg funktionieren anders.

 

Aktuelles Themenangebot

1. SQL Server Performance-Notaufnahme — Warum ist meine Datenbank langsam, und was tue ich jetzt?

Query Store, Wait Statistics, Execution Plans lesen ohne Rätselraten. Für DBAs, die morgens um 8 Uhr schlechte Nachrichten bekommen und wissen müssen, wo sie anfangen.

2. SQL Server Speicher verstehen und richtig konfigurieren

Max Server Memory, Buffer Pool, In-Memory OLTP — was wann wie konfiguriert wird und warum die Defaults katastrophal sind. Einer der am häufigsten falsch konfigurierten Bereiche überhaupt.

3. AlwaysOn AG in der Praxis: Fehlersuche und Betrieb

Nicht die Installation (die kennen alle), sondern was danach passiert: Failover-Verhalten, Latenzen, Split-Brain, Log-Stau. Echter Betrieb, echte Probleme.

4. SQL Server Sicherheit: Was Auditoren sehen wollen — und was sie wirklich finden

SA-Account, Linked Server, xp_cmdshell, Berechtigungswirrwarr. Praxischeck für alle, die demnächst ein Security-Audit bekommen — und keine bösen Überraschungen erleben wollen.

5. Execution Plans lesen wie ein Profi

Der am meisten gefürchtete Teil von SQL Server — entmystifiziert. Index Scans vs. Seeks, Key Lookups, Parallelismus, Parameter Sniffing. Mit echten Beispielen aus der Praxis, nicht aus dem Lehrbuch.

6. SQL Server Backup und Recovery: Wenn der Ernstfall eintritt

Nicht Backup einrichten (langweilig), sondern Restore unter Druck. Point-in-Time, Tail-Log, beschädigte Seiten — und was man tut, wenn das Backup kaputt ist.

7. Migration auf SQL Server 2025: Worauf es wirklich ankommt

Kompatibilitätslevel-Falle, Deprecated Features, Regressions nach dem Upgrade, Teststrategien. Für alle, die gerade migrieren müssen und nicht wissen, wo es brennt.

8. SQL Server für Admins ohne DBA: Überleben ohne Spezialist

Für Windows-Admins, die plötzlich "auch den SQL Server machen". Was muss ich wissen, was darf ich nicht anfassen, woran erkenne ich Probleme — bevor die Nutzer es tun?

9. Blocking, Deadlocks und Sperren verstehen

Transaktionsisolation, Lock Escalation, Deadlock Graphs lesen — warum Anwendungen hängen und wie man es abstellt. Sehr gefragt, sehr unterschätzt.

10. SQL Server Monitoring aufbauen: Was wirklich zählt

Kein Tool-Bingo, sondern Konzept: Welche Metriken, welche Alerts, was ins Dashboard. Mit und ohne teure Zusatztools — auch mit Bordmitteln lösbar.

 

Aktuelle Termine, weitere Informationen und Anfragen:

https://www.boddenberg.de