GPT-6.1 Sol und Claude Sonnet 5.5 in Copilot
Zwei neue Modelle, standardmäßig aktiv – gesteuert über die Subprozessor-SchalterConsulting Briefing · 26.10.2026 · boddenberg.de
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KI & COPILOT |
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Copilot: GPT-6.1 Sol und Claude Sonnet 5.5 werden standardmäßig freigeschaltet
Executive Summary
Im Modellwähler von Copilot ist es inzwischen voller als in einer Kantine am Schnitzeltag. Laut Microsoft-Ankündigung MC1483844 rollen seit dem 30. September 2026 zwei weitere Modelle aus: GPT-6.1 Sol von OpenAI und Claude Sonnet 5.5 von Anthropic. Zuerst kamen Cowork und Copilot Studio, beide nur mit nutzungsbasierter Abrechnung, eine Woche später begann die stufenweise Verteilung in Word, Excel, PowerPoint und Copilot Chat. Dort sind die Modelle Teil der normalen Microsoft 365 Copilot-Lizenz, allerdings mit Nutzungslimits.
Der entscheidende Satz steht ganz unten in der Meldung: Die Funktion ist für berechtigte Benutzer standardmäßig eingeschaltet. Wer nichts tut, bekommt also, was die Subprozessor-Schalter im Tenant hergeben. In deutschen Tenants heißt das in der Regel: GPT-6.1 Sol ist da, denn OpenAI als Subprozessor ist seit dem 24. Juli 2026 für alle Benutzer freigegeben, sofern niemand aktiv „Keine Benutzer“ eingestellt hat. Claude Sonnet 5.5 erscheint nur, wenn jemand Anthropic irgendwann bewusst freigeschaltet hat, denn in der EU, der EFTA und Großbritannien steht dieser Schalter ab Werk auf aus. Für Datenschutz und Mitbestimmung ist das kein Schulterzucken wert, sondern eine Prüfung. Eine harte Frist unter 30 Tagen gibt es nicht, die Meldung läuft bis zum 25. Januar 2027.
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Fakten: Das Wichtigste in drei Sätzen GPT-6.1 Sol und Claude Sonnet 5.5 sind in Cowork und Copilot Studio (nutzungsbasiert) sowie in Word, Excel, PowerPoint und Chat (in der Copilot-Lizenz, mit Limits) wählbar und standardmäßig aktiv. Sichtbar wird Claude nur mit freigegebenem Anthropic-Subprozessor, GPT-6.1 Sol auf manchen Oberflächen nur mit freigegebenem OpenAI-Subprozessor. Gesteuert wird je Anbieter und Entra-ID-Gruppe, nicht je Modell. |
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Worum geht es im Detail?
Um die Meldung zu verstehen, musst du wissen, dass „GPT in Copilot“ inzwischen zwei verschiedene Dinge sein kann. Klassisch betreibt Microsoft die OpenAI-Modelle selbst, als Azure OpenAI in den eigenen Rechenzentren. Seit Juli 2026 gibt es zusätzlich Modelle, die OpenAI selbst betreibt, und zwar als Subprozessor von Microsoft. OpenAI steht seit dem 23. Juni 2026 auf der Subprozessorenliste, nutzbar ist der Weg seit dem 9. Juli. Der Vorteil für Microsoft: Neue Modelle landen schneller in Copilot, weil niemand erst warten muss, bis sie in Azure nachgebaut und skaliert sind. Bei Anthropic gibt es diese Wahl gar nicht, Claude läuft immer bei Anthropic.
Daraus folgen zwei Schalter im Microsoft 365 Admin Center, beide unter Copilot › Settings › View all › AI providers operating as Microsoft subprocessors. Der OpenAI-Schalter steuert ausdrücklich nur die von OpenAI betriebenen Modelle. Was Microsoft selbst betreibt, bleibt unabhängig davon verfügbar. Microsoft hat genau diesen Hinweis in der aktuellen Fassung der Meldung noch einmal als Erinnerung untergebracht, und die zugehörige Learn-Seite wurde am 23. Oktober nachgezogen. Praktisch bedeutet das: Wer OpenAI als Subprozessor abschaltet, schaltet GPT-6.1 Sol nicht zuverlässig ab, sondern nur auf den Oberflächen, auf denen es ausschließlich bei OpenAI läuft. Microsoft formuliert es vorsichtig mit „may not be available from all supported Copilot surfaces“. Übersetzt: Welches Modell wo genau läuft, sagt dir niemand verbindlich.
Zur Fassung 2: Microsoft hat MC1483844 am 22. Oktober aktualisiert, ohne die Änderungen im Einzelnen zu benennen. Der heutige Stand enthält die Trennung zwischen USL-Oberflächen und den nutzungsbasierten Diensten, die Bedingung des OpenAI-Subprozessors für ausgewählte Oberflächen samt Azure-OpenAI-Klarstellung sowie die Empfehlung an den Helpdesk, Limit-Hinweise einzuplanen. Wer die erste Fassung vom 30. September als Grundlage für eine Datenschutzbewertung genommen hat, sollte sie gegen die aktuelle Fassung lesen, denn genau die Subprozessor-Passage ist die Stelle mit juristischem Gewicht.

Abbildung 1: Lizenz, Oberfläche und zwei Anbieterschalter bestimmen, was im Modellwähler auftaucht.
Und die Limits? Microsoft verspricht, dass die „vast majority“ sie nie erreicht. Wer doch anstößt, bekommt einen Hinweis im Produkt und kann mit dem Auto-Modus oder einem anderen Modell weiterarbeiten. Konkrete Zahlen nennt die Meldung nicht. Das ist das Fitnessstudio-Prinzip: Unbegrenzt duschen, solange nicht alle gleichzeitig duschen.
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Warnung: Es gibt keinen Schalter „nur Sonnet 5.5 aus“ Die Freigabe greift laut Microsoft Learn auf Anbieterebene, nicht auf Modellebene. Wer Anthropic für eine Gruppe freigibt, gibt Sonnet 5.5, Opus 5.5 und jedes künftige Claude-Modell frei, das unter denselben Bedingungen kommt. Ein PowerShell-Cmdlet für diesen Schalter dokumentiert Microsoft nicht. Automatisieren lässt sich nur die Mitgliedschaft in den Entra-ID-Gruppen, die du dem Schalter zuweist. Bis zu 999 Benutzer- und Gruppenzuweisungen pro Anbieter sind möglich, verschachtelte Gruppen zählen mit. |
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Oberfläche |
Abrechnung |
Voraussetzung |
Steuerbar über |
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Word, Excel, PowerPoint |
in der Copilot-Lizenz (USL), mit Limits |
Copilot-Lizenz |
Subprozessor-Schalter je Anbieter |
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Copilot Chat |
in der Copilot-Lizenz (USL), mit Limits |
Copilot-Lizenz |
Subprozessor-Schalter je Anbieter |
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Cowork |
nutzungsbasiert (Copilot Credits) |
Lizenz + UBB aktiv |
Subprozessor + Ausgabenrichtlinie |
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Copilot Studio |
nutzungsbasiert (Copilot Credits) |
Lizenz + UBB aktiv |
Subprozessor + Power Platform Admin Center |
Was sind Chancen? Was sind Risiken?
Die gute Nachricht zuerst: Zwei sehr fähige Mittelklasse-Modelle sind jetzt ohne Aufpreis in den Office-Apps verfügbar. Sonnet 5.5 gilt in unabhängigen Vergleichen als schneller und liefert schneller ein fertiges Ergebnis, GPT-6.1 Sol arbeitet gründlicher und pro Aufgabe günstiger, was in Cowork und Copilot Studio direkt auf die Credit-Rechnung durchschlägt. Für die Praxis heißt das: Auto-Modus für den Alltag, und wenn eine Antwort danebenliegt, denselben Prompt einmal mit dem anderen Modell laufen lassen, bevor jemand eine Stunde am Prompt herumschraubt. Das spart erstaunlich viel Frust.
Ein Beispiel aus einem Maschinenbauer mit 400 Köpfen in Ostwestfalen: Der Vertriebsinnendienst baut Angebote in Word aus Textbausteinen, technischen Datenblättern und einer Excel-Kalkulation. Mit dem Standardmodell kamen Angebotstexte heraus, die klangen, als hätte ein Versicherungsvertreter einen Roman über Hydraulikzylinder geschrieben. Ein Wechsel des Modells im selben Dokument brachte knappere Texte, ohne dass jemand die Vorlage anfassen musste. Kosten: null Euro zusätzlich, weil alles in der Lizenz lief.
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Tipp: Mach aus dem Modellwähler kein Glücksrad Schreib in die KI-Nutzungsrichtlinie zwei Sätze: Auto ist Standard, das Wechseln ist erlaubt und erwünscht, wenn ein Ergebnis nicht passt. Und für vertrauliche Inhalte gilt, was ohnehin gilt, egal welches Modell gerade rechnet. Mehr braucht die Belegschaft nicht, mehr liest sie auch nicht. |
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Jetzt der Teil, bei dem der Datenschutzbeauftragte die Kaffeetasse abstellt. Die Modelle sehen genau das, was Copilot ihnen gibt: den Prompt plus den Kontext aus Mails, Dateien und Chats, auf die der Benutzer Zugriff hat. Bei OpenAI als Subprozessor gilt der Microsoft-Auftragsverarbeitungsvertrag (DPA), die Verarbeitung findet innerhalb der EU-Datengrenze statt. Allerdings dürfen pseudonyme Benutzer- und Sitzungs-IDs für Fehlersuche und Sicherheit in die USA, und die Zusagen zur Verarbeitung im eigenen Land gelten nicht. Bei Anthropic ist es deutlicher: Auch hier gilt der Microsoft-DPA, aber die Claude-Modelle in Copilot sind ausdrücklich von der EU-Datengrenze ausgenommen. Darum steht der Schalter in Europa ab Werk auf aus.

Abbildung 2: Drei Betreiber hinter einem Modellwähler. Nur zwei davon rechnen innerhalb der EU-Datengrenze.
Für deine Auftragsverarbeitung heißt das: Mit jedem neuen Modell eines bereits freigegebenen Anbieters ändert sich rechtlich wenig, solange Microsoft der Vertragspartner bleibt. Die Frage ist, ob deine Dokumentation die Anbieter schon erfasst. Steht im Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten noch „Copilot, Verarbeitung durch Microsoft in der EU“, ist das seit Juli schlicht falsch. Achtung bei Modellen mit Datenaufbewahrung durch Anthropic: Die laufen nicht unter dem Microsoft-DPA, sondern unter Anthropics eigenen Bedingungen, und brauchen einen separaten Opt-in. Sonnet 5.5 braucht laut Meldung nur den regulären Anthropic-Subprozessor und gehört damit nicht dazu, aber du solltest in den Schaltern genau hinsehen, was du freigibst.
Dann die Mitbestimmung. Nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG bestimmt der Betriebsrat mit, wenn eine technische Einrichtung objektiv geeignet ist, Verhalten oder Leistung zu überwachen. Copilot ist das, über Nutzungsberichte, Audit-Protokolle und gespeicherte Interaktionen. Ein neues Modell schafft keine neue Überwachungsmöglichkeit, verändert aber die Einrichtung, und viele Betriebsvereinbarungen aus 2024 und 2025 zählen die freigegebenen Modelle oder Anbieter einzeln auf. Wenn in deiner Vereinbarung „Microsoft-betriebene Sprachmodelle“ steht, ist ein von OpenAI betriebenes Sol womöglich schon ein Verstoß gegen die eigene Vereinbarung, nur mit freundlicher Benutzeroberfläche. Im öffentlichen Dienst greift § 80 Abs. 1 Nr. 21 BPersVG oder das jeweilige Landespersonalvertretungsgesetz, dort oft mit dem zusätzlichen Hebel der Einführung grundlegend neuer Arbeitsmethoden.
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Warnung: Die Kreisverwaltung und der freundliche Neuzugang Eine Kreisverwaltung hatte im Frühjahr eine saubere Dienstvereinbarung abgeschlossen: Copilot ja, nur Microsoft-Modelle, Verarbeitung in der EU. Im Juli ging der OpenAI-Schalter still auf „Alle Benutzer“, im Oktober tauchte GPT-6.1 Sol im Modellwähler auf. Aufgefallen ist es dem Personalrat, nicht der IT, weil ein Mitglied in Word nach dem neuen Eintrag fragte. Die Sitzung danach war kurz, laut und endete mit dem Satz „Wir schalten das jetzt ab, bis wir reden“. Genau so willst du es nicht erleben. |
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Chance |
Risiko |
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Zwei starke Modelle ohne Aufpreis in Word, Excel, PowerPoint und Chat |
Standardmäßig aktiv, ohne dass Gremium oder Datenschutz gefragt wurden |
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Modellwechsel als schneller Fix für schwache Antworten |
Claude außerhalb der EU-Datengrenze, wenn Anthropic freigegeben ist |
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Günstigere Aufgaben in Cowork und Studio durch Modellwahl |
Kein Schalter je Modell, nur je Anbieter |
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Schnellerer Zugang zu neuen Modellen über Subprozessoren |
Bestehende Betriebs- oder Dienstvereinbarungen passen nicht mehr |
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Steuerung je Entra-ID-Gruppe, gut für Pilotgruppen |
Limit-Hinweise erzeugen Helpdesk-Tickets |
Was müssen wir jetzt schon vorbereiten?
Ohne Eingreifen passiert Folgendes: Die Modelle erscheinen nach und nach bei allen lizenzierten Benutzern, soweit die Anbieterschalter es erlauben. Niemand bekommt eine Mail, der Modellwähler wird einfach länger. Willst du das steuern, brauchst du keinen Großeinsatz, sondern eine Inventur, ein Gespräch und einen Absatz Kommunikation.
Bis 31.10.2026, Schalter-Inventur: Mit der Rolle AI Administrator oder Global Administrator im Microsoft 365 Admin Center unter Copilot › Settings › View all › AI providers operating as Microsoft subprocessors beide Anbieter öffnen und dokumentieren, wer zugelassen ist: alle, keine oder bestimmte Gruppen. Prüfe dabei auch die Einstellung „Copilot in Microsoft 365 apps with Anthropic models“, die es für EU-Tenants seit April gibt, und im Power Platform Admin Center die Freigabe externer Sprachmodelle für Copilot Studio.
Sofort, falls nötig, Bremse ziehen: Ist eine Regelung mit dem Betriebs- oder Personalrat noch nicht passend, stelle den OpenAI-Schalter auf eine Pilotgruppe statt auf „Alle Benutzer“ um, und lass Anthropic aus oder auf der Pilotgruppe. Das ist die einzige echte Bremse, Azure OpenAI läuft trotzdem weiter.
Bis 14.11.2026, Gremium und Datenschutz: Gremium und Datenschutzbeauftragten mit drei Fragen ins Gespräch holen: Welche Anbieter sind freigegeben, wo werden Daten verarbeitet, wer sieht Nutzungsberichte?
Bis 30.11.2026, Regelung und DSFA-Nachtrag: Statt Modelle einzeln aufzuzählen, eine Rahmenregelung mit Anbieterliste, Informationspflicht bei neuen Anbietern, Verbot der Leistungs- und Verhaltenskontrolle aus Copilot-Berichten und klaren Zuständigkeiten. Parallel VVT und DSFA um die Subprozessoren OpenAI und Anthropic ergänzen.
Bis 15.12.2026, Kommunikation: Belegschaft kurz informieren, welche Modelle es gibt und dass Auto der Standard bleibt. Helpdesk erhält einen Textbaustein für Limit-Hinweise: weiterarbeiten mit Auto oder einem anderen Modell, kein Lizenzproblem.

Abbildung 3: Der Rollout läuft seit dem 30. September, für die saubere Nacharbeit bleibt bis Ende Januar Zeit.
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Wichtig: Was kostet das Nichtstun? In Word, Excel, PowerPoint und Chat: kein Euro, die Modelle sind in der Lizenz. In Cowork und Copilot Studio wird nach Verbrauch abgerechnet, dort zählt deine bestehende Ausgabenrichtlinie. Teurer wird es an anderer Stelle: Ein Unterlassungsanspruch des Betriebsrats oder eine Rüge der Aufsicht kostet mehr Zeit als die Inventur, die du heute in einer Stunde erledigst. |
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Maßnahme |
Verantwortlich |
Termin |
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Subprozessor-Schalter und Gruppen dokumentieren |
M365-Admin (AI Administrator) |
bis 31.10.2026 |
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Pilotgruppe statt „Alle Benutzer“, falls ungeregelt |
M365-Admin + IT-Leitung |
sofort |
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Gremium und Datenschutz informieren |
IT-Leitung + HR |
bis 14.11.2026 |
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Rahmenregelung, VVT, DSFA-Nachtrag |
Datenschutz + Gremium |
bis 30.11.2026 |
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Belegschaftsinfo und Helpdesk-Textbaustein |
Kommunikation + Service Desk |
bis 15.12.2026 |
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Review der Nutzung vor Meldungsende |
IT + Fachbereiche |
Januar 2027 |
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Tipp: Sag der Belegschaft, warum der Wähler länger wird Wer ohne Erklärung plötzlich „Claude“ in Word sieht, vermutet einen Virus oder eine Werbekampagne. Ein Absatz im Intranet reicht: Was neu ist, wofür es gut ist, was gleich bleibt. Sonst schreibt dir garantiert jemand, Word habe sich mit einem Fremden namens Sol eingelassen. |
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Was Sonnet 5.5 als Modell kann, steht im Briefing Claude Sonnet 5.5 verfügbar. Die Hintergründe zu Verarbeitung außerhalb der EU findest du im Beitrag zu Flex Routing.
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Weiter: Zum Nachlesen Microsoft pflegt die Subprozessor-Seiten aktiv, die OpenAI-Seite wurde zuletzt am 23.10.2026 geändert. › OpenAI als Subprozessor in Microsoft Online Services › Anthropic-Modelle in Microsoft Online Services › KI-Anbieter für Benutzer und Gruppen freigeben › Copilot Flex Routing: DSGVO-Folgen durch Datenverarbeitung außerhalb der EU |
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Häufig gestellte Fragen
Wie schalte ich Claude Sonnet 5.5 in Microsoft 365 Copilot ab?
Im Microsoft 365 Admin Center unter Copilot › Settings › AI providers operating as Microsoft subprocessors den Anbieter Anthropic deaktivieren oder auf bestimmte Gruppen beschränken. Das wirkt auf alle Claude-Modelle, einen Schalter nur für Sonnet 5.5 gibt es nicht.
Warum sehe ich GPT-6.1 Sol in Copilot, obwohl wir nichts aktiviert haben?
OpenAI als Subprozessor ist seit dem 24. Juli 2026 für berechtigte Geschäftskunden standardmäßig für alle Benutzer freigegeben, und die neuen Modelle sind laut Microsoft ab Werk aktiv. Zudem kann GPT-6.1 Sol auf manchen Oberflächen von Microsoft selbst betrieben werden und ist dann unabhängig vom Schalter verfügbar.
Werden Daten bei Claude in Copilot außerhalb der EU verarbeitet?
Ja, Anthropic-Modelle in Microsoft Copilot sind derzeit von der EU-Datengrenze ausgenommen, weshalb der Schalter in EU-, EFTA- und UK-Tenants standardmäßig ausgeschaltet ist. Vertraglich gilt trotzdem der Microsoft-Auftragsverarbeitungsvertrag, solange es sich nicht um ein Modell mit Datenaufbewahrung durch Anthropic handelt.
Muss der Betriebsrat neuen KI-Modellen in Copilot zustimmen?
Copilot ist als technische Einrichtung nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG mitbestimmungspflichtig, und neue Anbieter oder Modelle sind eine Änderung, die eine bestehende Vereinbarung oft nicht abdeckt. Ob neu verhandelt werden muss, hängt davon ab, ob die Vereinbarung Modelle oder Anbieter einzeln aufzählt; in Behörden gilt das Personalvertretungsrecht.
Kosten GPT-6.1 Sol und Claude Sonnet 5.5 in Copilot extra?
In Word, Excel, PowerPoint und Copilot Chat sind beide Modelle Teil der Microsoft 365 Copilot-Lizenz, allerdings mit Nutzungslimits. In Cowork und Copilot Studio werden sie nutzungsbasiert über Copilot Credits abgerechnet.
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