Claude Cowork und Chat werden eins

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Stand: 21. September 2026 · Lesezeit: etwa 13 Minuten

Claude Cowork und Chat werden eins

Was die Zusammenlegung für IT-Verantwortliche und Unternehmen bedeutet

Claude Cowork und Chat werden eins: Was die Zusammenlegung für Unternehmen bedeutet

Bisher stand vor jeder Aufgabe eine kleine Gewissensfrage: Tippe ich das in den Chat oder ist das schon ein Fall für Cowork? Anthropic räumt diese Weiche jetzt ab. In der neuen Claude-Oberfläche gibt es nur noch eine Unterhaltung, und Claude entscheidet selbst, ob eine kurze Antwort reicht oder ob recherchiert, gerechnet und eine fertige Datei gebaut werden muss. Klingt nach Kosmetik, ist es aber nicht: Damit wandern die agentischen Fähigkeiten aus der Spezialecke in den Alltag jedes Anwenders. Genau deshalb solltet ihr euch das als IT-Verantwortliche ansehen, bevor die Umstellung bei euch aufschlägt.

 

FAKTENKASTEN: DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

  • Chat und Claude Cowork verschmelzen zu einer Unterhaltung ohne Moduswahl.
  • Der Rollout läuft gestaffelt, zuerst für Pro- und Max-Pläne auf Web, Desktop und Mobil. Weitere Pläne folgen.
  • Enterprise-Administratoren werden laut Anthropic mindestens 30 Tage vor einer Änderung für ihre Organisation informiert.
  • Bestehende Chats, Aufgaben, Projekte, Konnektoren, Skills und Einstellungen ziehen mit um.
  • Wer umgestellt ist, kann nicht zurück zur getrennten Ansicht.
  • Stand: 20. September 2026. Grundlage ist die Ankündigung im Anthropic-Hilfecenter. Beta-Funktionen und Rollout-Details können sich kurzfristig ändern.

     

    Was Anthropic geändert hat

    Die Idee ist schnell erzählt: Statt zweier Produkte mit Umschalter im Eingabefeld gibt es eine einzige Unterhaltung. Ihr beschreibt, was ihr braucht, und Claude wählt das passende Werkzeug. Eine schnelle Frage bekommt weiterhin eine schnelle Antwort. Eine größere Aufgabe, etwa eine Recherche samt Bericht, eine Tabelle mit funktionierenden Formeln oder eine Präsentation, arbeitet Claude in derselben Unterhaltung ab und liefert das Ergebnis als bearbeitbare Datei zurück. Alles, was bisher nur in Cowork ging, ist damit aus jeder Unterhaltung heraus erreichbar.

    Diagramm: Chat und Cowork-Modus werden zu einer einheitlichen Unterhaltung mit Claude zusammengeführt.

    Skizze 1: Aus zwei Betriebsarten mit Umschalter wird eine Unterhaltung, in der Claude das Werkzeug wählt.

    Für den einzelnen Anwender ist das schlicht bequemer. Für die IT ist es eine Verschiebung der Grundannahme: Bislang konnte man sagen, dass agentisches Arbeiten etwas für die Leute ist, die bewusst Cowork öffnen. Künftig ist es der Normalfall, auch bei Kollegen, die nur mal eben eine Frage stellen wollten.

    Rollout: Wer bekommt es wann?

    Anthropic schaltet die neue Oberfläche stufenweise frei. Selbst Konten im gleichen Plan sehen die Änderung zu unterschiedlichen Zeiten, aktivieren müsst ihr nichts. Das Erkennungsmerkmal ist simpel: Zeigt das Eingabefeld noch die Optionen „Chat“ und „Cowork“, seid ihr noch nicht dran. Bis dahin arbeitet ihr einfach weiter wie gewohnt, denn das meiste aus diesem Artikel geht auch in der alten Welt, nur eben auf zwei Räume verteilt.

    Plan

    Status laut Anthropic

    Was das für euch heißt

    Pro und Max

    Rollout läuft, gestaffelt auf Web, Desktop und Mobil

    Einzelne Power-User im Haus können die neue Oberfläche bereits haben

    Weitere Pläne

    Folgen „bald“, ohne genannten Termin

    Beobachten, nicht spekulieren

    Enterprise

    Administratoren erhalten mindestens 30 Tage Vorlauf

    Das Zeitfenster für Vorbereitung ist bekannt, also nutzt es

     

     

    WARNUNG: EINBAHNSTRASSE

    Sobald ein Konto die neue Oberfläche hat, gibt es kein Zurück zu getrennten Optionen für Chat und Cowork. Wer seine Richtlinien, Schulungsunterlagen oder Screenshots auf den alten Umschalter gebaut hat, darf nacharbeiten. Besser vorher als hinterher.

     

    Was Claude jetzt aus jeder Unterhaltung heraus kann

    Ganze Aufgaben statt Einzelfragen

    Ihr beschreibt das gewünschte Ergebnis, und Claude arbeitet die Schritte selbstständig ab: im Web suchen, Dateien lesen, Code ausführen, Ergebnisse zusammenführen. Das Zerlegen in Einzelschritte entfällt, und es können mehrere Aufgaben parallel laufen. Ein typischer Auftrag wäre, fünf Interviewmitschriften durchzugehen und die wichtigsten Themen samt passendem Zitat herauszuziehen.

    Weiterarbeiten, während ihr etwas anderes tut

    Aufwendigere Aufgaben laufen in der Cloud weiter, auch wenn ihr den Laptop zuklappt oder die Seite verlasst. Das Ergebnis wartet anschließend in der Unterhaltung. Die Ausnahme: Alles, was Dateien oder Anwendungen auf eurem Rechner braucht, setzt ein geöffnetes Claude Desktop voraus.

    Übersicht: Cloud-Aufgaben wie Websuche laufen ohne Claude Desktop, lokale Aufgaben erfordern es.

    Skizze 2: Was in der Cloud weiterläuft und wofür Claude Desktop geöffnet sein muss.

    Fertige Dateien statt Textwüsten

    Claude erzeugt Dokumente, Tabellen mit funktionierenden Formeln und Präsentationen, die sich in PowerPoint öffnen lassen. Ihr ladet sie herunter und arbeitet damit weiter oder lasst Claude nachschärfen. Für Microsoft-geprägte Häuser ist das der praktische Teil der Geschichte, denn das Ergebnis landet in den Formaten, in denen ohnehin gearbeitet wird.

    Designs, Decks und Docs

    Diagramme und interaktive Visualisierungen entstehen direkt in der Unterhaltung. In den Bezahlplänen kommen drei Bausteine hinzu, die sich derzeit noch in der Beta befinden: Claude Design für markenkonforme Visuals und Mockups, Claude Slides für Präsentationen und Claude Docs für lebende Dokumente, an denen ihr gemeinsam mit Claude und eurem Team schreibt. Das Ergebnis lässt sich selbst bearbeiten, per Link teilen oder exportieren.

    Verbundene Apps arbeiten mit

    Konnektoren zu Google Drive, Gmail, Microsoft 365 oder Slack stehen Claude während einer laufenden Aufgabe zur Verfügung. Claude holt sich also unterwegs, was es braucht, etwa das Vorstandspapier vom letzten Quartal aus der Ablage, um die Änderungen seither zusammenzufassen.

     

    INFO: WARUM DAS MEHR IST ALS KOMFORT

    Ein Konnektor, der bisher nur auf ausdrückliche Nachfrage im Chat benutzt wurde, ist künftig Arbeitsmaterial eines Agenten, der eigenständig mehrere Schritte geht. An den Berechtigungen ändert sich dadurch nichts, Claude sieht weiterhin nur, was der angemeldete Anwender sehen darf. Aber genau das ist der Punkt: Wer in SharePoint oder auf Dateiservern zu großzügig berechtigt ist, liefert diese Großzügigkeit jetzt frei Haus mit. Das Oversharing-Thema kennt ihr von Copilot, hier gilt es genauso.

     

    Lokale Dateien, Browser und Computer Use

  • Dateien und Ordner: In Claude Desktop gebt ihr einen Ordner frei, in dem Claude lesen, sortieren und neue Dateien anlegen darf.
  • Browser: Claude öffnet Seiten, liest, klickt und füllt Formulare aus, entweder über den in Claude Desktop eingebauten Browser oder über euren eigenen Chrome mit Claude in Chrome.
  • Computer Use: In den Plänen Pro und Max als Beta verfügbar. Claude bedient Anwendungen auf eurem Rechner direkt per Klick, Tastatur und Bildschirmnavigation.
  • Auf lokale Dateien, den eingebauten Browser und Computer Use greift Claude nur zu, solange Claude Desktop geöffnet ist. Vor dem endgültigen Löschen von Dateien fragt Claude standardmäßig nach.

    Geplante und wiederkehrende Aufgaben

    Aufgaben lassen sich nach Zeitplan ausführen, etwa eine Zusammenfassung des Posteingangs jeden Montagmorgen oder ein werktäglicher Überblick über neue Nachrichten in den Teamkanälen. Geplante Aufgaben können in der Cloud laufen und sind damit nicht auf einen eingeschalteten Rechner angewiesen.

    Vom Smartphone aus nachsehen

    Eine am Schreibtisch gestartete Aufgabe erscheint auch in der Mobil-App. Ihr seht den Fortschritt, beantwortet Rückfragen und lenkt die Arbeit um. Umgekehrt lässt sich eine Aufgabe auch vom Handy aus anstoßen, gearbeitet wird dann in der Cloud.

    Skills und Plugins

    Mit Skills bringt ihr Claude bei, wie eine wiederkehrende Aufgabe bei euch erledigt wird, und Claude hält sich daran, sobald die Aufgabe wieder auftaucht. Plugins bündeln Skills und Konnektoren für eine bestimmte Rolle. Für Unternehmen ist das der Hebel, um Hausstandards durchzusetzen, statt jedem Anwender das Rad neu erfinden zu lassen.

    Auto oder Manuell: Wie viel Leine bekommt Claude?

    Im Eingabefeld sitzt eine Berechtigungseinstellung, die regelt, wie selbstständig Claude arbeitet. Sie gilt für die gesamte Unterhaltung, lässt sich jederzeit ändern, und ihr könnt Claude jederzeit stoppen oder umlenken.

    Einstellung

    Verhalten

    Geeignet für

    Manuell (Standard)

    Claude fragt vor Aktionen nach, ihr erlaubt oder verweigert jede einzeln

    Alles mit Außenwirkung: Nachrichten senden, wichtige Dateien ändern, Formulare abschicken

    Auto

    Claude arbeitet durch, ohne bei jedem Schritt zu fragen. Vor Aktionen laufen automatisierte Sicherheitsprüfungen

    Recherche, Auswertungen, Entwürfe, also Arbeit, deren Ergebnis ihr ohnehin prüft, bevor es das Haus verlässt

     

     

    PRAXIS-TIPP: EINE HAUSREGEL IN EINEM SATZ

    Schreibt in eure KI-Richtlinie keinen Roman, sondern eine Faustregel, die sich jeder merken kann: Lesen und Entwerfen darf Auto, Senden und Überschreiben bleibt Manuell. Anthropic selbst empfiehlt, bei Arbeit mit echten Konsequenzen nah dran zu bleiben und zu prüfen, was Claude tut. Dem ist aus Consultant-Sicht nichts hinzuzufügen.

     

    Was wohin umgezogen ist

    Verloren geht nichts, aber einiges liegt an neuer Stelle. Bestehende Cowork-Aufgaben öffnen sich wie bisher und lassen sich fortsetzen. Modellauswahl und der Reiter „Code“ bleiben, wo sie waren.

    Thema

    Neuer Ort oder neues Verhalten

    Cowork-Aufgaben

    Stehen gemeinsam mit den Chats in einer Liste unter „Recents“

    Globale Instruktionen

    Die Cowork-Einstellung ist jetzt Teil von „Instructions for Claude“ in den allgemeinen Einstellungen. Inhalt nach dem Umzug kontrollieren

    Websuche

    Kein Schalter mehr. Claude sucht im Web, wenn es der Aufgabe hilft

    Research

    Per Befehl /deep-research oder über das Plus-Symbol unter dem Eingabefeld

    Dateien

    Von Claude erzeugte Dateien erscheinen neben der Unterhaltung. In Claude Desktop bleibt der bisherige Cowork-Ablageordner erhalten (Einstellungen, „Storage folder“), freigegebene Ordner stehen unter „Trusted folders“

    Gedächtnis

    Claude nutzt Erinnerungen aus Chats auch in Aufgaben. Erinnerungen aus rein lokal gelaufenen Cowork-Aufgaben bleiben bei diesen Aufgaben

    Projekte

    Funktionieren in jeder Unterhaltung und halten Dateien, Instruktionen und Kontext zusammen

     

     

    WARNUNG: DER SCHALTER FÜR DIE WEBSUCHE IST WEG

    Wer sich bisher darauf verlassen hat, dass ein Anwender die Websuche bewusst einschalten muss, sollte diese Annahme streichen. Claude sucht, wenn es das für sinnvoll hält. Für Richtlinien, die zwischen „mit Internet“ und „ohne Internet“ unterschieden haben, ist das ein Anlass zur Überarbeitung.

     

    Aktuelle Einschränkungen

    Ganz fertig ist die neue Welt noch nicht. Diese Punkte solltet ihr kennen, bevor jemand im Haus danach fragt:

  • Hinzufügen aus GitHub wird derzeit nicht unterstützt.
  • Verzweigen einer Unterhaltung von einem früheren Punkt aus steht nicht zur Verfügung.
  • Inkognito-Chats funktionieren weiter, öffnen sich aber in der bisherigen Oberfläche. Dateien erzeugen oder Code ausführen kann Claude dort nicht.
  • Die Suche erfasst keine älteren Cowork-Aufgaben. Sie deckt Chats und neue Unterhaltungen ab, ältere Aufgaben findet ihr über ihren Namen in der Liste.
  • Dispatch steht neuen Nutzern nicht mehr zur Verfügung. Wer es bereits einsetzt, kann es vorerst weiterverwenden.
  • Nutzung und Limits

    Alles, was ihr mit Claude tut, zählt auf das Nutzungskontingent eures Plans. Längere agentische Aufgaben, die im Web suchen, Code ausführen oder Dateien erzeugen, verbrauchen in der Regel deutlich mehr als eine kurze Frage. Während des Rollouts kann die Nutzung bei umgestellten und nicht umgestellten Konten leicht unterschiedlich gemessen werden. Den aktuellen Stand seht ihr in den Einstellungen unter „Usage“.

    Die praktische Folge: Wenn Anwender künftig ohne nachzudenken ganze Aufgaben delegieren, steigt der Verbrauch, ohne dass jemand bewusst mehr „bestellt“ hat. Wer Kontingente plant, sollte das Nutzungsverhalten in den ersten Wochen nach der Umstellung beobachten, statt mit den Zahlen aus der Chat-Ära zu rechnen.

    Einordnung: Was IT-Verantwortliche jetzt tun sollten

    Die Zusammenlegung ist keine neue Technik, sondern eine neue Voreinstellung. Genau das macht sie für die Governance interessant, denn Voreinstellungen bestimmen, was die breite Masse tatsächlich tut. Die folgenden Punkte sind unsere Einschätzung aus der Beratungspraxis, nicht Bestandteil der Anthropic-Ankündigung.

    5-Schritte-Fahrplan für IT-Verantwortliche: Ankündigung, Konnektoren, Instruktionen, Freigaben, Schulung.

    Skizze 3: Fünf Schritte, die in das Zeitfenster vor der Umstellung gehören.

  • Ankündigung einplanen: Für Enterprise nennt Anthropic mindestens 30 Tage Vorlauf. Klärt jetzt, bei wem diese Nachricht ankommt und wer dann was tut.
  • Konnektoren prüfen: Welche Apps sind verbunden, und passen die dahinterliegenden Berechtigungen zu einem Agenten, der selbstständig sucht und zusammenträgt?
  • Instruktionen und Skills sichten: Die globalen Cowork-Instruktionen wandern in die allgemeinen Instruktionen. Prüft nach dem Umzug, ob dort steht, was dort stehen soll.
  • Freigabemodus regeln: Legt fest, wofür Auto in Ordnung ist und wo Manuell Pflicht bleibt.
  • Belegschaft schulen: Aufgaben sauber briefen und Ergebnisse kritisch prüfen sind zwei Fähigkeiten, die nicht vom Himmel fallen.
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    INFO: KEINE RECHTSBERATUNG

    Sobald Claude auf Postfächer, Ablagen oder lokale Ordner mit personenbezogenen Daten zugreift, sind Datenschutz und gegebenenfalls Mitbestimmung berührt. Dieser Artikel ordnet technisch und organisatorisch ein und ersetzt keine Rechtsberatung.

     

    So brieft ihr Claude richtig

    Anthropic empfiehlt, eine Aufgabe so zu beschreiben, wie ihr einen Kollegen einweisen würdet. Drei Angaben machen den Unterschied zwischen „ganz nett“ und „kann ich so verwenden“:

  • Das Ergebnis: Was soll am Ende vorliegen, etwa eine einseitige Zusammenfassung oder eine Tabelle mit einem Blatt je Region?
  • Das Format: Word-Dokument, Foliensatz oder ein Text zum Einfügen in den Teamkanal?
  • Die Zutaten: Welche Dateien, Links oder verbundenen Apps soll Claude als Grundlage nehmen?
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    PRAXIS-TIPP: BRIEFING-VORLAGE ALS SKILL

    Wenn bestimmte Aufgaben bei euch immer wiederkehren, etwa der Monatsbericht oder die Angebotszusammenfassung, gießt das Briefing in einen Skill. Dann muss niemand mehr daran denken, Format und Hausstil jedes Mal neu zu erwähnen, und die Ergebnisse sehen nicht bei jedem Kollegen anders aus.

     

    Häufige Fragen

    Muss ich etwas tun, um die neue Oberfläche zu bekommen?

    Nein. Die Umstellung erfolgt automatisch und gestaffelt, eine Aktivierung durch den Anwender ist nicht vorgesehen. Solange im Eingabefeld noch „Chat“ und „Cowork“ zur Auswahl stehen, ist das Konto noch nicht umgestellt.

    Gehen meine bisherigen Cowork-Aufgaben verloren?

    Nein. Aufgaben, Projekte, Konnektoren, Skills, Artefakte und Dateien aus Cowork werden übernommen. Bestehende Aufgaben öffnen sich wie zuvor und lassen sich fortsetzen. Ihr findet sie gemeinsam mit den Chats in der Liste der letzten Unterhaltungen.

    Kann ich zur getrennten Ansicht zurückwechseln?

    Nein. Ist ein Konto einmal auf die neue Oberfläche umgestellt, gibt es laut Anthropic keinen Weg zurück zu getrennten Optionen für Chat und Cowork.

    Läuft eine Aufgabe weiter, wenn ich den Rechner ausschalte?

    Ja, sofern sie in der Cloud läuft. Recherche, Codeausführung, Dateierstellung und geplante Aufgaben sind nicht auf euren Rechner angewiesen. Aufgaben, die lokale Dateien, den eingebauten Browser oder Computer Use benötigen, brauchen dagegen ein geöffnetes Claude Desktop.

    Wann sind Enterprise-Kunden betroffen?

    Einen Termin nennt Anthropic nicht. Zugesagt ist, dass Enterprise-Administratoren mindestens 30 Tage vor einer Änderung für ihre Organisation informiert werden. Dieses Zeitfenster solltet ihr für Richtlinie, Konnektoren-Prüfung und Schulung einplanen.

    Verbraucht die neue Oberfläche mehr Kontingent?

    Nicht die Oberfläche selbst, aber das veränderte Nutzungsverhalten. Agentische Aufgaben mit Websuche, Code und Dateierstellung verbrauchen in der Regel mehr als kurze Fragen. Da die Hürde zum Delegieren sinkt, ist mit steigendem Verbrauch zu rechnen.

    Weiterlesen

    Den Gesamtüberblick über Bezugswege, Modelle, Governance und Praxis findet ihr im Kompetenzbereich Claude im Unternehmen.

    Wenn ihr die Umstellung nutzen wollt, um Richtlinie, Konnektoren und Freigaben sauber aufzusetzen, schaut euch die Beratung zu Claude und KI-Governance an.

    Dieses Consulting-Dokument steht als PDF zum Download bereit: https://www.boddenberg.de/ArtikelPdf/anthropic-macht.pdf — © Ulrich B. Boddenberg · boddenberg.de

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