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Microsoft 365 Packaging Updates Sommer 2026

von | Aug. 17, 2026 | CB-M365, Consulting Briefing | 0 Kommentare

Microsoft 365 Packaging Updates Sommer 2026

Neue Suite-Inhalte, neue Preise – und was DACH-Unternehmen jetzt tun sollten

MICROSOFT 365

Microsoft 365 Packaging Updates Summer 2026

Consulting Briefing · 17.08.2026 · boddenberg.de

Executive Summary

Microsoft hat zum Sommer 2026 an zwei Schrauben gleichzeitig gedreht, und zwar an der Preisschraube und an der Packungsgröße. Die Preisliste wurde zum 1. Juli 2026 angehoben, quer durch Enterprise, Business und Frontline. Gleichzeitig sind in die Suiten neue Bausteine hineingewandert, die du vorher separat kaufen musstest. Der Rollout dieser Bausteine hat im Juni 2026 begonnen und war am 1. August 2026 abgeschlossen. Wenn du in den letzten Wochen also das Gefühl hattest, dein Tenant bekommt hinter deinem Rücken neue Funktionen: Ja, hat er. Und ja, du bezahlst sie.

Die harten Zahlen: Office 365 E3 steigt um 13 Prozent, Microsoft 365 E3 um 8 Prozent, Microsoft 365 E5 um 5 Prozent. Business Basic legt um rund 16 Prozent zu, Business Standard um 12 Prozent, Business Premium bleibt unverändert. Und dann sind da noch die Frontline-Suiten, die mit Abstand am härtesten getroffen werden: F1 von 2,25 auf 3,00 US-Dollar, das sind 33 Prozent, F3 von 8,00 auf 10,00 US-Dollar, also 25 Prozent. Wer als Handelskette, Klinikbetreiber oder Logistiker zehntausend F3-Lizenzen im Bestand hat, darf jetzt gerne einmal kurz durchatmen und dann den Taschenrechner suchen.

 

FAKTEN AUF DEN PUNKT

Neue Preisliste seit 1. Juli 2026. Bestandskunden zahlen erst ab der ersten Verlängerung nach diesem Datum den neuen Preis. Laufende EA- und CSP-Verträge bleiben mitten im Term unangetastet. Die neuen Suite-Inhalte bekommst du trotzdem – unabhängig davon, welchen Preis du gerade zahlst. Standalone-Teams und die eigenständigen Copilot-SKUs sind von der Erhöhung ausgenommen.

 

Meine Empfehlung für den DACH-Mittelstand und den gehobenen Mittelstand ist unspektakulär, aber wirksam: mach ein sauberes Lizenz-Audit, bevor du über Preise diskutierst. In fast jedem Bestand, den ich in den letzten Jahren aufgemacht habe, lagen zwischen fünf und fünfzehn Prozent Karteileichen herum. Das ist mehr als die komplette Preiserhöhung. Du kannst also über Microsofts Preispolitik schimpfen – darfst du gerne, macht Spaß – oder du räumst erst einmal deinen eigenen Keller auf.

Zeitstrahl M365-Packaging-Updates 2026: Meilensteine 30.06., Juni, 01.07. und 01.08.2026 mit Preisänderungshinweisen.

Abbildung 1: Der Zeitstrahl der Packaging- und Preisänderungen – Lock-Fenster, Preisstichtag und Rollout-Ende.

Worum geht es im Detail?

Fangen wir mit dem Hintergrund an, weil der die ganze Übung erst erklärt. Microsoft hat in den letzten Jahren einen Haufen Geld in Rechenzentren, GPUs und Modell-Inferenz gesteckt. Gleichzeitig ist das Copilot-Add-on mit seinen 30 US-Dollar pro Nutzer und Monat in der Breite deutlich langsamer gelaufen als geplant. Die Antwort darauf ist nicht neu, sondern sie ist das älteste Playbook im Redmonder Werkzeugkasten: Wenn die Leute das Add-on nicht kaufen, packst du eine abgespeckte Variante in die Suite und hebst den Suite-Preis an. Genau das ist hier passiert. Es heißt offiziell Packaging Update. In der Praxis ist es eine Preiserhöhung mit Beipackzettel.

Konkret bekommen alle Suiten – wirklich alle, von F1 bis E5 – die sogenannten Copilot Chat Enhancements plus Copilot Chat Analytics. Dahinter steckt zweierlei. Erstens wird Copilot Chat kontextfähiger: Er sieht Postfach und Kalender, er kann auf die Agents in Word, Excel und PowerPoint zugreifen, er sitzt direkt in den Office-Apps statt nur im Browser-Tab daneben. Zweitens bekommst du eine Analytics-Ebene, die dir zeigt, wer das Ding überhaupt anfasst. Letzteres ist für uns Berater ehrlich gesagt das Spannendere, weil du damit zum ersten Mal belastbar argumentieren kannst, ob sich die teure Vollversion überhaupt lohnt.

 

TIPP AUS DER PRAXIS

Schalte Copilot Chat Analytics als Erstes scharf und lass es acht bis zwölf Wochen laufen, bevor du über Copilot-Vollizenzen redest. Ich hatte einen Maschinenbauer mit 900 Mitarbeitern, der überzeugt war, mindestens 400 Vollizenzen zu brauchen. Nach der Auswertung waren es 65 – der Rest kam mit Chat vollständig aus. Das war die mit Abstand profitabelste Auswertung, die dieses Unternehmen je gemacht hat.

 

Oberhalb der Copilot-Ebene wird es dann interessant, und zwar sehr unterschiedlich je nach Suite. In Office 365 E3 und Microsoft 365 E3 landet Microsoft Defender for Office 365 Plan 1. Das ist kein Kleinkram: Safe Links, Safe Attachments und die erweiterte Anti-Phishing-Logik waren bisher ein separater Posten. Dazu kommen Intune Remote Help, Intune Advanced Analytics und Intune Plan 2. Wer das alles bisher einzeln lizenziert hat, kann jetzt ernsthaft gegenrechnen – und je nach Bestand kommt dabei heraus, dass die Preiserhöhung unterm Strich sogar ein Nullsummenspiel wird.

Microsoft 365 E5 bekommt alles aus E3 und obendrauf die schweren Geschütze: Microsoft Security Copilot, Intune Endpoint Privilege Management, Microsoft Cloud PKI und Intune Enterprise Application Management. Security Copilot war bislang ein Compute-Unit-Modell, das man sich als Mittelständler schlicht nicht angeschaut hat, weil es preislich in einer anderen Liga spielte. Cloud PKI ist für jeden interessant, der noch eine betagte Windows-Zertifizierungsstelle im Keller stehen hat, die seit 2014 niemand mehr anfassen wollte, weil der Kollege, der sie aufgesetzt hat, längst in Rente ist. Du kennst diesen Server. Jeder kennt diesen Server.

Die Business-Suiten – also Basic, Standard und Premium – bekommen die verbesserte Copilot-Chat-Erfahrung mit Admin-Steuerung und Nutzungsauswertung, dazu 50 GB zusätzlichen Postfachspeicher. Bei Basic und Standard kommt der URL-Schutz zum Klickzeitpunkt hinzu, also Time-of-Click-Protection in Outlook und den Office-Apps. Business Premium bleibt beim Preis unverändert bei 22 US-Dollar, was angesichts des Umfangs die vermutlich beste Suite im gesamten Portfolio ist und bleibt.

Bausteinvergleich M365-Suites F1/F3, Business, O365 E3 und M365 E5 mit neuen Features und Preis-Delta in Prozent.

Abbildung 2: Welche Bausteine in welcher Suite landen – und wie sich das prozentuale Preis-Delta dazu verhält.

Und dann Frontline. F1 und F3 bekommen ausschließlich die Copilot-Chat-Erweiterungen und die zugehörige Analytik. Kein Defender, kein Intune-Paket, keine 50 GB Postfach. Dafür aber die mit Abstand höchste prozentuale Erhöhung im gesamten Portfolio. Man kann das betriebswirtschaftlich nachvollziehen – F1 war jahrelang absurd günstig und wurde von vielen Kunden als Schlüpfloch benutzt. Man kann es aber auch schlicht unschön finden, und ich neige zu Letzterem. Wer 8.000 Lagerarbeiter, Pfleger oder Filialkräfte lizenziert, zahlt jetzt 33 Prozent mehr für einen Chatbot, den der Großteil dieser Zielgruppe im Arbeitsalltag nie öffnen wird.

 

WARNUNG: FRONTLINE IST DER SCHMERZPUNKT

Bei frontline-lastigen Schätzen ist der absolute Betrag oft größer als bei der kompletten Knowledge-Worker-Population. 3.000 F3-Seats bedeuten rund 72.000 US-Dollar Mehrkosten pro Jahr. Prüfe hier besonders genau, ob wirklich jeder Seat noch einer aktiven Person entspricht – gerade in Branchen mit hoher Fluktuation ist die Lücke zwischen Personalliste und Lizenzliste erfahrungsgemäß erschreckend groß.

 

Was sind Chancen? Was sind Risiken?

Die größte Chance liegt in der Konsolidierung. Wenn in deinem Bestand ein Drittanbieter-Mailfilter, eine separate Remote-Support-Lösung und eine eigene PKI-Appliance stehen, dann sind das drei Verträge, drei Rechnungen, drei Support-Hotlines und drei Wissenssilos. Ein Teil davon kommt jetzt ohne Aufpreis in der Suite. Ich habe im Frühjahr einen Kunden begleitet, der für Safe-Links-Äquivalente eines Drittanbieters rund 2,10 Euro pro Nutzer und Monat gezahlt hat. Bei 1.400 Mitarbeitern waren das gut 35.000 Euro im Jahr, die schlicht verschwunden sind, sobald Defender for Office 365 P1 in E3 landete. Die Preiserhöhung war damit überkompensiert.

Chance: Toolkonsolidierung. Mailfilter, Remote Support, PKI und Endpoint-Privilege-Verwaltung lassen sich in vielen Schätzen gegen bestehende Drittanbieter-Verträge gegenrechnen.

Chance: Copilot Chat wird zum Volksversuch. Du bekommst eine breite KI-Basis ohne Zusatzlizenz und kannst datenbasiert entscheiden, wer wirklich eine Vollizenz braucht.

Chance: Anlass für eine Bestandsbereinigung, die ohnehin überfällig war und die sich gegenüber der Geschäftsführung jetzt endlich verkaufen lässt.

Risiko: Frontline-lastige Schätze zahlen überproportional für sehr wenig Gegenwert.

Risiko: Datenschutz und Betriebsrat. Copilot Chat mit Postfach- und Kalenderzugriff ist in einem deutschen Unternehmen kein technischer, sondern ein mitbestimmungsrechtlicher Vorgang.

Risiko: Aktivierungslücke. Bausteine, die du bezahlst und nie einschaltest, sind reine Kostenstelle – und genau das ist der Regelfall, nicht die Ausnahme.

Beim Risiko-Thema Nummer eins wird es in DACH ernst: Copilot Chat sieht jetzt Postfach und Kalender. Das ist funktional großartig und arbeitsrechtlich heikel. Ein Assistent, der Terminmuster und Kommunikationsverhalten auswerten kann, fällt in vielen Betrieben unter § 87 Absatz 1 Nummer 6 Betriebsverfassungsgesetz – technische Einrichtung, die zur Überwachung geeignet ist. Es kommt nicht darauf an, ob du überwachen willst. Es kommt darauf an, ob die Einrichtung dazu geeignet wäre. Und Copilot Chat Analytics ist definitionsgemäß dazu geeignet, sonst hätte sie keinen Namen mit Analytics darin.

 

ACHTUNG: MITBESTIMMUNG NICHT VERSCHLAFEN

Die Features wurden bis zum 1. August 2026 automatisch ausgerollt. Wenn du keine Betriebsvereinbarung zu Copilot Chat und Copilot Chat Analytics hast, läuft in deinem Tenant seit Wochen etwas, das der Betriebsrat nicht abgenickt hat. Das gilt auch dann, wenn niemand die Funktion aktiv nutzt – entscheidend ist die technische Verfügbarkeit. Prüfe die Admin-Controls und dokumentiere den Stand, bevor jemand anderes die Frage stellt.

 

Das zweite große Risiko ist banaler, aber teurer: die Aktivierungslücke. Ein Baustein, der in der Suite liegt, aber nie konfiguriert wird, ist kein Mehrwert, sondern eine Preiserhöhung ohne Gegenleistung. Intune Advanced Analytics beispielsweise liefert dir grandiose Daten über Startzeiten, Akkugesundheit und Anwendungszuverlässigkeit – vorausgesetzt, jemand richtet es ein und schaut auch hin. In der Praxis endet das oft so: Man freut sich über die neue Funktion, legt sie auf die Roadmap für das nächste Quartal, und im nächsten Quartal ist etwas anderes wichtiger. Zwei Jahre später sitzt dann jemand wie ich am Tisch und rechnet vor, was das gekostet hat.

Was müssen wir jetzt schon vorbereiten?

Der wichtigste Termin ist trivial und wird trotzdem ständig übersehen: dein eigenes Verlängerungsdatum. EA-Jahrestage und CSP-Termenden sind nicht verhandelbar, und sie entscheiden darüber, wann die neue Preisliste bei dir greift. Wer noch mitten im Term ist, hat Zeit. Wer im Herbst oder Winter verlängert, sollte jetzt rechnen – nicht im Dezember, wenn der Distributor schon Weihnachtsurlaub hat und dein Einkauf plötzlich Fragen stellt, die drei Monate Vorlauf gebraucht hätten.

Entscheidungsbaum: Renewal nach 01.07.2026 – früh verlängern oder laufen lassen, abhängig von Belegschaftsentwicklung.

Abbildung 3: Entscheidungslogik für die Verlängerung – und die beiden Maßnahmen, die in jedem Fall fällig sind.

Schritt eins ist immer die Bereinigung, nicht die Verhandlung. Zieh dir die Anmeldeaktivität der letzten 90 Tage, gleich sie gegen die Personalstammdaten ab und markiere alles, was nicht zusammenpasst. Ausgeschiedene Mitarbeiter mit aktiver Lizenz, Dienstleisterkonten aus abgeschlossenen Projekten, Testtenants von 2023, Funktionspostfächer mit voller E3-Lizenz, weil damals niemand wusste, dass shared mailboxes bis 50 GB gratis sind. Das ist unglamouröse Arbeit, aber sie zahlt zuverlässig besser als jede Preisverhandlung.

Schritt zwei ist die Abgleichliste gegen Drittanbieter. Nimm deine laufenden Verträge für Mailsicherheit, Remote-Support, Zertifikatsverwaltung und Rechteverwaltung auf dem Endpunkt und stelle sie neben die neuen Suite-Inhalte. Achte dabei auf die Kündigungsfristen – der typische deutsche Softwarevertrag verlängert sich stillschweigend um zwölf Monate, wenn du drei Monate vor Ablauf nicht widersprichst. Ich habe schon erlebt, dass ein Kunde die Suite-Konsolidierung sauber durchgerechnet hatte und dann trotzdem ein Jahr lang doppelt zahlte, weil die Kündigung sechs Tage zu spät raus war. Das Gespräch danach war unangenehm.

Schritt drei ist die Aktivierungsplanung mit Namen und Terminen. Nicht "wir schauen uns Defender P1 mal an", sondern: Wer richtet Safe Links wann ein, wer testet gegen welche Postfächer, wann wird der alte Filter abgeschaltet. Bei Cloud PKI dasselbe: Migrationspfad von der Alt-CA, Zertifikatsvorlagen, Gerätekategorien, Stichtag. Ohne Termin passiert nichts. Mit Termin passiert es auch nicht immer, aber die Wahrscheinlichkeit steigt deutlich.

 

CHECKLISTE FÜR DIE NÄCHSTEN 60 TAGE

1. Verlängerungsdatum je Vertrag schriftlich festhalten. – 2. Lizenz-Audit mit 90-Tage-Anmeldeaktivität gegen HR-Stammdaten. – 3. Frontline-Bestand separat prüfen, dort liegt der größte absolute Hebel. – 4. Drittanbieter-Verträge mit Kündigungsfristen listen und gegen neue Suite-Inhalte stellen. – 5. Betriebsvereinbarung zu Copilot Chat und Analytics prüfen oder anstoßen. – 6. Aktivierungsplan mit Verantwortlichen und Terminen aufsetzen. – 7. Message Center abonnieren, damit die nächste Änderung nicht wieder überrascht.

 

Und noch ein Punkt, der gerne untergeht: Nutzungsdaten sind dein bestes Verhandlungsargument. Wer beim nächsten Renewal mit einer belastbaren Auswertung auftaucht – so viele Seats aktiv, so viele Features tatsächlich in Betrieb, so viel Drittanbieterkosten abgelöst – verhandelt in einer völlig anderen Position als jemand, der nur "das ist aber teuer geworden" sagt. Letzteres weiß dein Ansprechpartner schon. Er hört es seit Juli jeden Tag.

Häufig gestellte Fragen

Muss ich die neuen Preise sofort zahlen, auch wenn mein Vertrag noch läuft?

Nein. Bestandskunden behalten ihre bisherigen Konditionen bis zur ersten Verlängerung, die auf den 1. Juli 2026 folgt. Laufende Mehrjahresverträge im Enterprise Agreement und bestehende CSP-Terme bleiben mitten in der Laufzeit unverändert.

Bekomme ich die neuen Funktionen auch, wenn ich noch den alten Preis zahle?

Ja. Die Paketerweiterungen wurden zwischen Juni und dem 1. August 2026 an alle berechtigten Tenants ausgerollt, unabhängig vom Verlängerungszeitpunkt oder vom aktuell gezahlten Preis. Einen Funktionsnachteil durch einen früh gesicherten Altpreis gibt es also nicht.

Welche Lizenzen sind von der Preiserhöhung ausgenommen?

Office 365 E1 und Microsoft 365 Business Premium bleiben preislich unverändert. Ebenfalls ausgenommen sind die eigenständigen Teams-SKUs und die separaten Copilot-Lizenzen. Viele Einzelkomponenten wie Microsoft 365 Apps, EMS oder Windows Enterprise sind dagegen betroffen, teils deutlich stärker als die Suiten selbst.

Warum trifft es Frontline-Lizenzen so viel härter als Enterprise-Lizenzen?

Weil die Ausgangsbasis extrem niedrig war. F1 lag bei 2,25 US-Dollar und steigt auf 3,00 US-Dollar, was prozentual nach 33 Prozent aussieht, absolut aber 75 Cent sind. Bei großen Frontline-Beständen summiert sich das trotzdem schnell zu sechsstelligen Jahresbeträgen, und der Gegenwert an neuen Funktionen ist in diesen Suiten am dünnsten.

Brauche ich für Copilot Chat im Unternehmen eine Betriebsvereinbarung?

In mitbestimmten deutschen Betrieben in aller Regel ja, da Copilot Chat mit Postfach- und Kalenderzugriff sowie die zugehörige Nutzungsanalytik als technische Einrichtung gelten, die zur Verhaltens- und Leistungskontrolle geeignet ist. Maßgeblich ist die technische Eignung, nicht die tatsächliche Nutzungsabsicht.

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