Copilot-App bekommt neues Interface und KI-Bibliothek

von | Feb. 1, 2026 | CB-KI, Consulting Briefing | 0 Kommentare

Consulting Briefing: Thema des Tages

Copilot-App bekommt neues Interface und KI-Bibliothek

Das passt: Die Microsoft 365 Copilot-App bekommt gerade ein aufgeräumteres Navigations-Interface – und dazu eine Bibliothek für KI-Ergebnisse. Kurz: weniger „Wo war das nochmal?“ und mehr „Ah, da ist es ja“.

Was sich am Interface ändert

  • Einfachere, intuitivere Navigation: Links ist mehr Ordnung drin, damit man schneller findet, was man sucht.

  • Mehr Chat-Komfort: erweiterte Chat-Historie plus Chatsuche (damit man nicht mehr wie ein Archäologe durch alte Prompts gräbt).

  • „Library/Bibliothek“ im Navigationsbereich: Neuer Einstiegspunkt, der die „Ergebnisse“ zusammenzieht.

Was die KI-Bibliothek (Copilot Library) ist

Die Copilot-Bibliothek ist ein zentraler Hub für das, was Copilot für dich erzeugt – vor allem Bilder und Pages (und je nach Nutzung weitere generierte Inhalte). Ziel: Alles an einem Ort wiederfinden, sortieren, filtern, weiterverwenden.

Wichtige Details:

  • Plattformbreit gedacht: Web, Windows, macOS und mobil werden genannt.

  • Auch geteilte Inhalte können dort auftauchen (wenn Kollegen dir etwas freigegeben haben).

  • Kein zusätzlicher Speicher: Das ist laut FAQ im Kern eine Ansicht, kein neues „Speichergrab“.

„Und was ist mit meinen Pages?“

Wenn die Bibliothek bei dir ausgerollt ist, kann sie in der linken Navigation die bisherige Seitenliste ersetzen. Deine bereits erstellten Pages und Bilder findest du dann in der Bibliothek wieder.

Wie du es praktisch findest

  1. Copilot-App aktualisieren (Store/Managed Update).

  2. Links in der Navigation nach „Bibliothek/Library“ schauen.

  3. Dort solltest du deine generierten Inhalte gesammelt sehen; zusätzlich lohnt sich die Chatsuche, wenn du etwas über den alten Prompt wiederfinden willst.

Was das für IT und Governance bedeutet (ohne Drama, aber mit klarem Blick)

  • Die Bibliothek macht KI-Ergebnisse sichtbarer. Das ist gut für Produktivität – und heißt zugleich: Inhalte werden eher wiederverwendet und geteilt.

  • Praktisch ist deshalb, bestehende Regeln für Inhalte (Freigaben, Aufbewahrung, Klassifizierung) nicht wie Deko zu behandeln, sondern wirklich zu leben. (Das ist weniger „Compliance-Theater“, mehr „Montagmorgen-Ruhepuls“.)

Zum Schluss: Das Ganze rollt typischerweise gestaffelt aus; wenn du es bei dir noch nicht siehst, kann dein Tenant einfach noch nicht dran sein.

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