RoboHelp-Beratung
Migration, Word-Ausgabe und Automatisierung – Ursachen statt Workarounds
RoboHelp-Beratung: Migration, Word-Ausgabe, Automatisierung
Adobe RoboHelp ist seit Version 2019 ein anderes Produkt: neue Engine, neue Vorlagenlogik, neue Regeln. Wer ein gewachsenes Classic-Projekt migriert, bekommt eine Online-Hilfe, die auf den ersten Blick funktioniert — und eine Word- oder PDF-Ausgabe, die es nicht tut. Genau an dieser Stelle helfe ich: mit Ursachenforschung bis auf Dateiformat-Ebene, sauberen Projekten und Ausgaben, die per Knopfdruck reproduzierbar sind.
Warum RoboHelp-Projekte nach der Migration haken
RoboHelp Classic und die heutige Engine trennen Welten. In Classic steuerte die Word-Vorlage die gedruckte Ausgabe, Listen waren Autonumber-Absätze mit Sonderlogik, und über die Jahre sammelten sich Word-Import-Altlasten in den Topics — alles kein Problem, solange die alte Engine sie kannte. Die neue Engine kennt sie nicht: Sie erwartet echte HTML-Topics, bezieht die Print-Optik aus eigenen Vorlagen und nutzt die Word-Vorlage nur noch für das Formatvorlagen-Mapping. Migrierte Projekte schleppen die alte Welt aber unsichtbar mit — und die Symptome zeigen sich erst in der Ausgabe: falsche Schriften, zerschossene Listen, fehlende Seitenränder, leere Kapitel.

Skizze: Der Bruch zwischen Classic-Welt und neuer Engine — Migrationsprojekte tragen beide in sich.
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Faktenkasten: Woran du ein Altlasten-Projekt erkennst Die Word-/PDF-Ausgabe sieht anders aus als zu Classic-Zeiten — egal, was du im Preset einstellst. Einzelne Passagen springen auf Times New Roman, obwohl das ganze Projekt eine andere Schrift nutzt. Nummerierte Listen laufen falsch weiter oder starten nicht neu. Nach dem Austausch von Dateien außerhalb von RoboHelp erscheinen „Thema reparieren“-Meldungen, die Ausgabe bleibt fast leer. Die gedruckte Ausgabe braucht nach jeder Generierung Handarbeit in Word. |
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Was ich für dich tue
Fünf typische Einstiege — vom Feuerwehreinsatz bis zum Coaching. Am Ende steht immer dasselbe Ziel: Deine Hilfe generiert per Knopfdruck, online wie gedruckt, ohne Nacharbeit, und der Weg dorthin ist dokumentiert.

Skizze: Fünf Einstiege in die RoboHelp-Beratung.
Akut-Einsatz: Ausgabe kaputt, Termin brennt
Die Generierung liefert Schrott, das Handbuch muss zur Messe, und die Foren schweigen. Ich analysiere nicht nur in der RoboHelp-Oberfläche, sondern in den erzeugten Dateien selbst — bis hinunter ins Open-XML der Word-Ausgabe. So werden aus „irgendwas stimmt nicht“ belegbare Ursachen: ein Engine-Fehler, eine Altlast im Topic, ein Cache-Problem. Und aus Ursachen werden Lösungen, die auch morgen noch funktionieren.
Migration RoboHelp Classic → 2026
Projektübernahme mit Plan statt Import-und-Hoffen: Bestandsaufnahme der Altlasten (Autonumber-Listen, Word-Import-Reste, Sonderkonstrukte), maschinelle Konvertierung mit Verifikation gegen die alte Ausgabe, saubere Vorlagen für Online- und Print-Ausgabe, nachvollziehbar dokumentiert. Deine Autoren übernehmen ein Projekt, das sich an die Regeln der neuen Engine hält — nicht eines, das nur zufällig läuft.
Word- und PDF-Ausgabe im Corporate Design
Die Königsdisziplin — und die Stelle, an der die neue Engine echte Lücken hat: Manche Dinge, die dein Corporate Design verlangt, bietet RoboHelp schlicht nicht an, bis hin zu dokumentierten Fehlern, die Adobe seit Jahren nicht behebt. Ich baue die Ausgabe trotzdem: mit RoboHelp-Vorlagen, angepassten Word-Vorlagen und, wo nötig, automatischer Nachbearbeitung, die sich direkt in RoboHelps Generierung einklinkt. Ergebnis: ein Klick, ein fertiges Handbuch — randabfallende Titelseite, Verzeichnisse, Kopfzeilen, Seitenränder, alles.
Mehrsprachigkeit
Vom geordneten Agentur-Roundtrip bis zur weitgehend automatisierten Übersetzungs-Pipeline: Ich helfe bei der Struktur (ein Projekt je Sprache? Variablen? Bedingungen?), beim Workflow und bei der Frage, wie Änderungen nachgeführt werden, ohne dass jede Sprache zur eigenen Baustelle wird.
Coaching und Schulung
Damit dein Team den Betrieb übernimmt: Schulung an eurem Projekt statt an Musterdaten, Autoren-Leitfäden für den Alltag (Listen, Bilder, Formate, Störungshilfe) und Standards, die auch der nächste Kollege versteht.
So arbeite ich
Erstens: Ursachen statt Workarounds. Ich gebe mich nicht mit „stell das Häkchen um, dann geht's meistens“ zufrieden, sondern belege, warum etwas passiert — notfalls mit Messwerten aus den erzeugten Dateien. Zweitens: Alles, was ich baue, wird übergeben — mit Dokumentation, in der jeder Handgriff, jeder Zielpfad und jede bekannte Eigenheit steht. Du bleibst nicht von mir abhängig. Drittens: Automatisierung vor Routine. Wiederkehrende Handarbeit nach jeder Generierung ist ein Konstruktionsfehler, kein Naturgesetz.
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Aus der Praxis: die gerettete Word-Ausgabe Ein Maschinenbau-Softwarehersteller migrierte seine Hilfen von RoboHelp 2017 auf 2026 — die Online-Ausgabe lief, die Word-Handbücher waren unbrauchbar. Eine namhafte Dokumentationsagentur hatte den Auftrag bereits abgelehnt. Ergebnis nach Analyse bis auf Open-XML-Ebene: zwei Handbücher (das größere mit 79 Kapiteln und rund 1.400 Abbildungen) generieren vollautomatisch im Corporate Design — inklusive Korrektur eines dokumentierten Engine-Fehlers, den Adobe seit Jahren nicht behebt, per skriptgesteuerter Nachbearbeitung direkt aus RoboHelp heraus. Über 6.000 Listenpunkte wurden maschinell auf saubere HTML-Listen umgestellt und gegen die alte Ausgabe verifiziert. Die früher nach jeder Generierung nötige Handarbeit in Word: entfällt komplett. |
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RoboHelp und der Rest deiner IT
Technische Redaktion lebt selten auf einer Insel: Die Quelldateien liegen in SharePoint, die Freigaben laufen über Teams, die Übersetzungen kommen per E-Mail, und irgendjemand fragt, ob KI dabei helfen kann. Weil ich seit rund 30 Jahren Microsoft-Infrastruktur betreue und mich intensiv mit KI-Werkzeugen beschäftige, endet meine Beratung nicht an der RoboHelp-Oberfläche — von der sinnvollen Ablage der Projekte über Automatisierung bis zur Frage, wo KI in der Doku-Erstellung wirklich trägt. Einen Überblick über den gesamten Themenbereich findest du auf der Seite zum Kompetenzbereich Technische Dokumentation.
Häufige Fragen
Lohnt sich der Umstieg von RoboHelp Classic überhaupt noch?
Classic ist am Ende seines Lebenszyklus; neue Funktionen, moderne Ausgaben und Support gibt es nur in der neuen Produktlinie. Die eigentliche Frage ist nicht ob, sondern wie: Eine geplante Migration mit Altlasten-Bereinigung kostet einen Bruchteil dessen, was jahrelanges Herumdoktern an einem „irgendwie importierten“ Projekt verschlingt.
Unsere Word-Ausgabe sieht seit der Migration furchtbar aus. Ist das Projekt kaputt?
Meist nicht. In der Regel treffen drei Dinge zusammen: Altlasten in den Topics, eine fehlende oder falsch aufgebaute RoboHelp-Vorlage für die Print-Ausgabe und echte Eigenheiten der Engine. Alle drei sind lösbar — die ersten beiden sauber im Projekt, die dritte per Automatisierung.
Können unsere Autoren danach ohne dich weiterarbeiten?
Das ist ausdrücklich das Ziel. Jede Übergabe enthält eine Dokumentation mit Einrichtung, Alltagsabläufen und Störungshilfe; auf Wunsch schule ich dein Team am eigenen Projekt. Beratung, die Abhängigkeit erzeugt, ist schlechte Beratung.
Arbeitest du remote oder vor Ort?
Beides. Analyse und Umsetzung laufen hervorragend remote (Projektstand teilen, Ergebnisse zurückspielen); Workshops und Schulungen gern bei dir im Haus — im Sauerland, in Südwestfalen und darüber hinaus.
Was kostet das?
Akut-Einsätze und Analysen biete ich nach Aufwand mit klarer Schätzung vorab an, abgegrenzte Pakete — etwa die Rettung einer Word-Ausgabe oder eine Migrations-Begleitung — auch zum Festpreis. Der erste Schritt ist immer ein kostenloses Gespräch über deine Situation.
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Nächster Schritt Schick mir eine kurze Beschreibung deiner Situation — gern mit einem Screenshot der Ausgabe, die dich ärgert. Du bekommst eine ehrliche Einschätzung, was dahintersteckt und was die Lösung kostet. Kontakt: info@boddenberg.de |
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