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Technische Dokumentation: Schulung und Coaching

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Wissen

Was ab Januar 2027 mit der Maschinenverordnung auf Betriebsanleitungen zukommt — und wie du vom Word-Grab zu strukturierter Doku kommst. RoboHelp, FrameMaker, DITA und SharePoint als Doku-Plattform. Mit Skizzen, Tabellen und ehrlichen Faustregeln.

Beratung

MVO-Readiness-Check, Migration aus dem Word-Grab, Doku-Plattform auf SharePoint und Purview. Auch als Akut-Einsatz, wenn RoboHelp-Ausgabe oder Übersetzungsworkflow klemmt. Bewertete Befunde und Click-by-Click-Aktionsplan statt Folienschlacht.

Schulungen

Eintägige DITA/FrameMaker-Schulung online — kompakt, hands-on, mit echten Übungen. Inhouse-Workshops zu Doku-Prozessen und Doku auf Microsoft 365, auch als Begleitung zur laufenden Umstellung

Technische Dokumentation: Schulung und Coaching

Praxisnahe Schulungen für Redaktionen – von RoboHelp bis Maschinenverordnung

Technische Dokumentation: Schulung und Coaching für Redaktion und Team

Schulungen zur Technischen Dokumentation gibt es viele — nur passen sie selten. Die Standardseminare der großen Anbieter üben an Musterprojekten, während dein echtes Projekt zu Hause liegen bleibt. Für Spezialwerkzeuge wie RoboHelp findest du am offenen Markt kaum noch etwas. Und die typische Mittelstandsredaktion besteht aus ein bis zwei Leuten, die schlicht nicht drei Tage am Stück raus können. Deshalb liegt der Schwerpunkt hier auf dem, was in der Praxis wirklich gefragt ist: individuelle Schulungen nach deinem Szenario und Coaching direkt am laufenden Projekt — von jemandem, der die Werkzeuge täglich produktiv einsetzt und nebenbei erklären kann, was die Maschinenverordnung ab 2027 von deiner Doku will.

★ Fakten kompakt

Formate: offene eintägige Online-Schulung (DITA + Adobe FrameMaker), individuelle Team-Schulungen, Einzel- und Team-Coaching, Entscheider-Briefing

Themen: RoboHelp, FrameMaker/DITA, Doku auf SharePoint/Microsoft 365, KI in der Redaktion, Maschinenverordnung 2027

Durchführung: remote oder inhouse — vor Ort im Sauerland, in Südwestfalen, im Ruhrgebiet und Münsterland, remote bundesweit

Prinzip: kleine Gruppen, echte Übungen, auf Wunsch am eigenen Doku-Bestand — keine Folienschlacht

Trainer: rund 30 Jahre Microsoft-Praxis, etwa 20 Fachbücher, eigene Publishing-Pipeline im täglichen Einsatz; Mitglied im Fachverband tekom

Drei Wege zum selben Ziel

Ob offene Schulung, individueller Zuschnitt oder Coaching — das Ziel ist immer dasselbe: ein Team, das seine Doku-Landschaft danach selbst beherrscht. Der Unterschied liegt darin, wie nah am eigenen Projekt gelernt wird.

Drei Schulungsformate im Vergleich: Offene Online-Schulung, Individuelle Schulung und Coaching mit jeweiligen Merkmalen.

Abb.: Von der offenen Schulung über den individuellen Zuschnitt bis zum Coaching am eigenen Projekt — je weiter rechts, desto näher an deinem echten Bestand.

Die offene eintägige Online-Schulung zu DITA und Adobe FrameMaker ist der bewährte Einstieg: fester Ablauf, kleine Runde, echte Übungen statt Frontalbeschallung. Wer danach tiefer will oder ein spezielles Szenario hat, wechselt in die individuellen Formate — und genau die machen erfahrungsgemäß den Unterschied.

Individuelle Schulung: dein Szenario, deine Inhalte

Eine individuelle Schulung beginnt nicht mit einer Agenda, sondern mit einem Vorgespräch: Welche Werkzeuge sind im Einsatz, welche Doku entsteht, wo drückt es, wer sitzt im Raum? Daraus entsteht ein Zuschnitt, der zu deinem Haus passt — vom halben Tag „RoboHelp-Ausgaben endlich im Griff" bis zur mehrtägigen Einführung ins strukturierte Arbeiten für die ganze Redaktion. Geübt wird, wo immer möglich, an euren eigenen Inhalten: Die Formatvorlagen, die ihr baut, sind danach eure Formatvorlagen; das Topic-Konzept, das ihr entwerft, ist der Anfang eurer echten Struktur.

Besonders bewährt hat sich das gemischte Publikum: Redaktion und IT zusammen in einen Raum. Die Redaktion lernt, was SharePoint, Purview und Copilot für die Doku leisten — die IT versteht endlich, warum eine Betriebsanleitung kein beliebiges PDF ist. Diese Übersetzungsleistung zwischen den Welten ist erfahrungsgemäß der wertvollste Teil des Tages, und sie ist am Markt praktisch nicht zu bekommen, weil Trainer sonst immer nur eine der beiden Welten kennen.

✓ Praxis-Tipp: Schulung mit dem eigenen Bestand füttern

Schick vorab zwei, drei typische Dokumente aus eurem Bestand (gern auch das schlimmste — anonymisiert, falls nötig). Die Übungen werden daran ausgerichtet, und aus der Schulung fällt nebenbei eine erste ehrliche Einschätzung ab, wo eure Doku steht. Das macht aus einem Schulungstag den halben Einstieg in ein Konzept.

Coaching: Lernen am laufenden Projekt

Coaching ist das Format für alle, die keine Zeit für Seminare haben — und genau deshalb davon am meisten profitieren. Statt eines Blocktages gibt es regelmäßige Sessions von ein bis zwei Stunden, remote, im Wochen- oder Zweiwochenrhythmus. Dazwischen arbeitet das Team (oder der einzelne Doku-Verantwortliche) am echten Projekt weiter; die Fragen, die dabei entstehen, sind der Stoff der nächsten Session.

Coaching-Zyklus: Session, Umsetzung im Alltag und Review als wiederkehrender Kreislauf im Wochen- oder Zweiwochenrhythmus.

Abb.: Der Coaching-Rhythmus — Session, Umsetzung im Alltag, Review. Gelerntes wird sofort angewendet, statt im Seminarordner zu altern.

Der Doppeleffekt macht das Format so wirtschaftlich: Die Stunden zahlen gleichzeitig auf Wissensaufbau und Projektfortschritt ein. Nach einer Migration per Coaching-Begleitung steht nicht nur die neue Doku-Landschaft — es steht auch ein Team, das sie ohne externe Hilfe weiterentwickelt. Das ist der Unterschied zwischen „wir haben ein Projekt gekauft" und „wir können das jetzt". Und für die klassische Ein-Personen-Redaktion im Mittelstand ist Einzel-Coaching oft schlicht das einzige Format, das sich mit dem Tagesgeschäft verträgt.

ℹ Praxisbeispiel: Vom Feuerlöschen zum Fahrplan

Ein typischer Verlauf: Ein Softwarehersteller meldet sich mit einem akuten Werkzeugproblem — die Ausgabe will nicht so wie die Firmenvorgaben. Das Problem ist nach kurzer Analyse gelöst; dabei zeigt sich, dass der Doku-Verantwortliche seit Jahren allein kämpft, ohne je eine Schulung bekommen zu haben. Aus dem Akut-Einsatz wird ein Einzel-Coaching: alle zwei Wochen 90 Minuten, jeweils am aktuellen Stand des Hilfe-Projekts. Nach wenigen Monaten laufen Ausgaben, Struktur und Übersetzungsworkflow — und die Sessions werden seltener, weil die Fragen ausgehen. Genau so soll es sein.

Formate im Überblick

Format

So läuft es

Für wen

Ergebnis

Offene Online-Schulung DITA + FrameMaker

Ein Tag, fester Ablauf, kleine Runde, echte Übungen am Rechner

Einsteiger ins strukturierte Arbeiten, Einzelpersonen

Solides Fundament: Topics, Struktur, erste eigene Schritte

Individuelle Team-Schulung

Inhalt, Tiefe und Dauer nach eurem Szenario — von einem halben Tag bis mehrtägig, inhouse oder remote

Redaktionen und gemischte Teams (Redaktion + IT), 2–10 Personen

Alle auf einem Stand, geübt an euren eigenen Inhalten

Einzel-Coaching

Regelmäßige Sessions (1–2 Stunden) am laufenden Projekt, dazwischen eigenständige Umsetzung

Der eine Kollege, der die Doku verantwortet — oft allein

Sicherheit im Werkzeug plus ein Projekt, das vorankommt

Team-Coaching zur Umstellung

Begleitung über Wochen parallel zu Migration oder Plattformaufbau: Session, Umsetzung, Review

Teams mitten in der Umstellung (Word-Grab, neue Werkzeuge, M365)

Wissenstransfer eingebaut — keine Beraterabhängigkeit danach

Entscheider-Briefing

Kompakt (2–3 Stunden): Pflichten ab 2027, Kostenlogik, Umsetzungswege — ohne Werkzeug-Tiefe

Geschäftsführung, Konstruktions- und QM-Leitung

Fundierte Entscheidungsgrundlage statt Bauchgefühl

 

Alle Formate gibt es remote und (außer der offenen Online-Schulung) auch inhouse — im Sauerland, in Südwestfalen, im Ruhrgebiet und im Münsterland bin ich schnell vor Ort, für alles andere hat sich remote bestens bewährt. Preise hängen von Format, Dauer und Vorbereitung ab; nach einem kurzen Vorgespräch bekommst du ein klares Angebot.

Themen, die du buchen kannst

Themenfeld

Typische Inhalte

RoboHelp

Projektstruktur, Ausgaben (Word, PDF, HTML5), Migration Classic -> neue Generation, Übersetzungsworkflow mit XLIFF

FrameMaker und DITA

Strukturiertes Arbeiten, Topic-Denken, Maps, Wiederverwendung, Varianten — vom Einstieg bis zur Migrationsbegleitung

Doku auf Microsoft 365

SharePoint-Bibliotheken, Metadaten, Versionierung, Freigaben, Purview-Aufbewahrung, Copilot-taugliche Strukturen

KI in der Redaktion

KI-gestütztes Schreiben, Altbestände aufbereiten, maschinelle Übersetzung mit Post-Editing, KI-Bilder — inklusive der Grenzen

Regulatorik-Wissen fürs Team

Maschinenverordnung 2023/1230, digitale Anleitungen, Aufbewahrungspflichten — praxisnah statt Juristendeutsch

Word mit Disziplin

Formatvorlagen-Architektur, Dokumentvorlagen, sauberes Arbeiten im Bestand — wenn Word (noch) das Werkzeug ist

 

⚠ Warnung: Schulung ohne Anwendung verpufft

Die teuerste Schulung ist die, deren Inhalte nie ankommen: Drei Tage Seminar, ein dicker Ordner, und vier Wochen später ist alles wieder weg, weil das Tagesgeschäft dazwischenkam. Wenn du nur eine Sache aus dieser Seite mitnimmst, dann diese: Plane die Anwendung gleich mit. Entweder durch Übungen am eigenen Bestand — oder gleich als Coaching, bei dem Lernen und Arbeiten dasselbe sind.

Häufige Fragen zu Schulung und Coaching

Was ist der Unterschied zwischen Schulung und Coaching?

Eine Schulung vermittelt ein Themenfeld kompakt in einem Block — mit Agenda, Übungen und klarem Anfang und Ende. Coaching begleitet dich oder dein Team über Wochen in kurzen, regelmäßigen Sessions direkt am laufenden Projekt: Die Inhalte ergeben sich aus der echten Arbeit. Faustregel: Neues Fundament legen -> Schulung. Ein Projekt stemmen und dabei sicher werden -> Coaching. Beides lässt sich kombinieren.

Geht das auch remote?

Ja — Coaching läuft fast immer remote, und auch individuelle Schulungen funktionieren online ausgezeichnet, inklusive Übungen (Bildschirmfreigabe macht vieles sogar einfacher als der Beamer im Seminarraum). Inhouse vor Ort lohnt sich vor allem für gemischte Gruppen und Auftakt-Workshops — im Sauerland, in Südwestfalen, im Ruhrgebiet und im Münsterland ist die Anfahrt kurz.

Wie individuell ist "individuell" wirklich?

Komplett: Es gibt keinen festen Foliensatz, der abgespult wird. Vorgespräch, Zuschnitt auf eure Werkzeuge und euren Bestand, Übungen an euren Inhalten. Wenn ihr RoboHelp im Einsatz habt, wird nicht über FrameMaker doziert — und umgekehrt. Der Preis dafür ist eine ehrliche Vorbereitung auf beiden Seiten; genau die macht den Unterschied zum Seminar von der Stange.

Für wie viele Personen eignen sich die Formate?

Einzel-Coaching: eine Person. Team-Formate: sinnvoll bis etwa zehn Teilnehmer — darüber leidet der Übungsanteil, und der ist der Kern. Für größere Gruppen ist das Entscheider-Briefing oder eine Aufteilung in mehrere Runden der bessere Weg.

Brauchen die Teilnehmer Vorkenntnisse?

Für die offene DITA/FrameMaker-Schulung: sicherer Umgang mit dem PC, mehr nicht. Für individuelle Formate wird das Niveau im Vorgespräch geklärt und der Zuschnitt darauf angepasst — vom kompletten Neustart bis zum Profi-Feinschliff. Peinliche Fragen gibt es nicht; die meisten "peinlichen" Fragen sind die, an denen alle anderen auch hängen.

Gibt es eine Teilnahmebestätigung?

Ja, auf Wunsch bekommt jeder Teilnehmer eine Teilnahmebestätigung mit den behandelten Inhalten — etwa für die Personalakte oder den Qualifikationsnachweis im QM-System. Ein Zertifikatszirkus mit Prüfung und Siegel ist es bewusst nicht; der Nachweis, dass es gewirkt hat, ist die Doku, die dein Team danach produziert.

Was kostet eine Schulung oder ein Coaching?

Abhängig von Format, Dauer, Teilnehmerzahl und Vorbereitungsaufwand — eine individuelle Schulung mit Übungen am eigenen Bestand ist kein Katalogprodukt. Nach einem kurzen, kostenfreien Vorgespräch gibt es ein klares Angebot mit festem Preis. Coaching wird meist als Stundenpaket vereinbart — planbar und ohne Abnahmezwang.

Kann Coaching eine Beratung ersetzen?

Teilweise — die Grenzen sind fließend, und genau das ist der Vorteil. Wenn im Coaching sichtbar wird, dass erst ein Konzept her muss (Werkzeugwahl, Plattform, Migrationsplan), wechseln wir kurz in den Beratungsmodus und danach zurück. Du bekommst beides aus einer Hand, ohne neues Onboarding — die Details stehen auf der Beratungsseite zur Technischen Dokumentation.

Der nächste Schritt

Schreib kurz, worum es geht — Werkzeug, Teamgröße, Ziel — und wir klären in einem kostenfreien Vorgespräch von etwa 30 Minuten, welches Format passt. Wenn es schnell gehen muss, weil gerade etwas brennt: Der Übergang vom Akut-Einsatz ins Coaching ist der meistgegangene Weg hierher.

ℹ Kontakt

Unverbindliches Vorgespräch (ca. 30 Minuten, kostenfrei) — Terminvereinbarung per E-Mail oder Telefon über die Kontaktseite auf boddenberg.de. Offene DITA/FrameMaker-Schulung: Termine und Buchung auf der Schulungsseite.

 

Interne Links: Pillar /technische-dokumentation/ · Beratungsseite /technische-dokumentation-beratung/ · RoboHelp-Beratung /robohelp-beratung/ · bestehende DITA/FrameMaker-Schulungsseite (Termine/Buchung) · Spoke Mehrsprachigkeit mit RoboHelp