Consulting, Beratung
Neuerungen in der Microsoft Power Platform (Q1 2026)
Power Apps (Canvas & Model-Driven Apps)
Code Apps in Power Apps allgemein verfügbar (Februar 2026)
Microsoft hat Code Apps – eine neue Möglichkeit, eigene Webanwendungen im Power-Platform-Umfeld mit vollem Codezugriff zu entwickeln – im Februar 2026 allgemein freigegeben. Entwickler können damit in ihrer Lieblings-IDE mit modernen Frameworks (z.B. React oder Vue) entwickeln und die App nahtlos in Power Apps hosten. Diese GA-Veröffentlichung (General Availability) bietet IT-Administratoren zugleich Unternehmensfunktionen wie Zero-Konfig-Authentifizierung via Entra ID, automatische DLP-Richtliniendurchsetzung und Governance-Tools für Code Apps. Code Apps schließen somit die Lücke zwischen Code-First Flexibilität und der Governance der Low-Code-Plattform, indem sie professionellen Entwicklern vollen Freiraum geben und dennoch zentrale Sicherheits- und Verwaltungsrichtlinien einhalten.
Offline-Fähigkeit für Canvas-Apps (Dez 2025/Feb 2026)
Zum Jahreswechsel 2025/2026 wurden bedeutende Verbesserungen für Offline-Szenarien in Canvas-Apps eingeführt. Microsoft hat Offline-Profile für Canvas-Apps eingeführt, mit denen Administratoren definieren können, welche Daten offline vorgehalten werden – diese Funktion erreichte im Dezember 2025 den GA-Status. Aufbauend darauf wurde im Februar 2026 eine “Online Mode” Option (Public Preview) bereitgestellt, mit der Nutzer bei Bedarf eine Online-Verbindung zu Dataverse erzwingen können. Ebenso in Preview ist ein FetchXML-Editor zur Konfiguration der Offline-Profile erschienen. Diese Neuerungen erhöhen die Performance und Zuverlässigkeit von Canvas-Apps im Offline-Einsatz und geben Entwicklern mehr Kontrolle über synchronisierte Daten.
Modernisierte Steuerelemente und Performance
Die Modern Controls (moderne Fluent UI-Steuerelemente) für Canvas-Apps haben sich bis Anfang 2026 als Standard etabliert. Bereits 2025 wurden schrittweise neue moderne Steuerelemente GA, um Canvas-Apps responsiver und anpassbarer zu machen. In Q1/2026 profitieren Canvas-Apps dadurch von einer konsistenten modernen UI und Performance-Verbesserungen. Offizielle Quellen betonen z.B. beschleunigte Ladezeiten durch optimierte Rendering-Techniken und eine bessere Unterstützung für responsive Layouts (besonders in Kombination mit den Offline-Profilen). Diese Modernisierung steigert die Benutzererfahrung und erleichtert Entwicklern die Erstellung ansprechender Oberflächen, ohne die klassische Kompatibilität einzubüßen (klassische Controls bleiben vorerst verfügbar).
KI-gestützte Funktionen (Copilot & AI) in Power Apps
Microsoft hat im Bereich generative KI in Power Apps mehrere Funktionen ausgerollt, die im Q1/2026 in Public Preview oder kurz vor GA standen. So können Nutzer künftig Formulare schneller ausfüllen durch „Smart Paste“, bei der KI aus eingetragenen Beispielen automatisch weitere Felder vorabfüllt (GA geplant März 2026). Ebenso soll Copilot in Model-Driven Apps Datensatz-Zusammenfassungen bereitstellen (KI generiert eine Zusammenfassung der Felddaten eines Datensatzes) und eine verbesserte Formularausfüllung bieten – beide Funktionen waren für März 2026 als allgemein verfügbar angekündigt. Des Weiteren wird es einfacher, Ansichtsdaten per Copilot zu visualisieren, d.h. Nutzer können per KI eine grafische Aufbereitung der Daten einer Listenansicht erhalten (ebenfalls für März 2026 vorgesehen). Schließlich ging eine direkte SharePoint-Listenintegration im neuen Power Apps Design-Experiance in Preview (Februar 2026), wodurch Makers eine SharePoint-Liste nahtlos als Datenquelle einbinden können. Diese KI- und Integrationsfeatures befinden sich teils noch im Rollout (Preview) und sollen die Entwicklungsproduktivität sowie das Nutzererlebnis deutlich steigern.
Deprecation: Copilot-Chat in model-driven Apps (Januar 2026)
Eine wichtige Änderung betrifft den KI-gestützten Chat in klassischen Model-Driven Apps: Ab Januar 2026 wird der Copilot-Chat in Model-Driven Apps für Umgebungen ohne Dynamics-365-Lizenzierung eingestellt. Dieses Feature war zuvor als Preview verfügbar und ermöglichte konversationsbasierte Abfragen innerhalb von Model-Driven Apps. Microsoft begründet die Deprecation damit, dass Copilot-Funktionen künftig über die einheitliche Dynamics 365 Copilot-/KI-Erfahrung bereitgestellt werden. Administratoren müssen beachten, dass in Power-Platform-Umgebungen ohne D365 die Copilot-Chat-Funktion nun deaktiviert ist und ein Wechsel auf die offizielle Dynamics 365 Copilot Lösung bzw. aktivierte KI-Features erforderlich ist. Diese Änderung soll eine konsistentere und besser unterstützte Copilot-Erfahrung sicherstellen.
Power Automate (Cloud- und Desktop-Flows)
Entra ID Hybrid Join für Desktop-Flows (Januar 2026)
Microsoft hat die Integration von Microsoft Entra ID (Azure AD) in Power Automate Desktop weiter ausgebaut. Seit Januar 2026 (GA) können Hosted Machine Groups für Desktop-Flows nun mit Entra ID Hybrid Join konfiguriert werden. Diese Neuerung ermöglicht es, on-premises RPA-Maschinen in hybriden AD-Umgebungen nahtlos einzubinden, wodurch die Authentifizierung und Verwaltung der Bots vereinfacht wird. Administratoren können damit Richtlinien (z.B. Conditional Access) auch auf die Bots anwenden, da die Maschinenobjekte in Entra ID bekannt sind. Insgesamt erhöht dies die Sicherheit und erleichtert die Integration von RPA (Desktop Flows) in Enterprise-IT-Umgebungen, insbesondere nach der Umbenennung von Azure AD zu Entra ID im Jahr 2023.
Prozess-Mining Integration in Process Maps (März 2026)
Ein Highlight im Cloud-Flows-Bereich ist die Verzahnung von Process Mining mit dem neuen Process Maps-Feature. Im März 2026 wurde die Integration des Power Automate Process Mining in die Prozessvisualisierung (Process Map) allgemein verfügbar gemacht. Mit einem One-Click-Process-Mining Ansatz können Admins und Analysten nun aus der Ablaufkarte eines Cloud-Flows direkt Variantenanalysen und Engpass-Erkennung durchführen. Die Process Map zeigt z.B. alternierende Routen, langsame oder fehleranfällige Pfade eines Flows an und erlaubt das Drill-Down in Prozessvarianten. Diese tiefere Einsicht beschleunigt die Ursachenfindung bei Prozessproblemen und identifiziert Optimierungspotenziale, ohne dass man manuell Logs exportieren oder externe Tools bemühen muss. Die Integration war seit September 2025 in Early Access und ging gemäß Roadmap im März 2026 in GA. Voraussetzung für die erweiterten Insights ist entsprechende Process-Mining Kapazität im Tenant, da die Fluss-Historie analysiert und mit der Mining-Engine ausgewertet wird.
Process Mining Erweiterungen (Preview/Object-Centric)
Neben der oben genannten Integration hat Microsoft das Power Automate Process Mining selbst weiterentwickelt. Seit November 2025 befindet sich die “Object-centric” Process Mining Analyse in Public Preview, welche bis April 2026 GA erreichen soll. Object-centric Process Mining erlaubt es, Prozesse mit mehreren miteinander verknüpften Objekten (z.B. Aufträge, Rechnungen, Zahlungen in einem End-to-End-Prozess) besser abzubilden und auszuwerten. Dies soll realitätsnähere Insights liefern, da Geschäftsprozesse häufig um verschiedene Entitäten kreisen. Auch fließen vermehrt KI-Komponenten in die Process-Mining-Auswertung ein – z.B. KI-gestützte Ursachenanalyse und automatische Verbesserungsvorschläge (dies wurde bereits 2023 angekündigt und wird kontinuierlich erweitert). Insgesamt positioniert Microsoft damit Power Automate stärker im Bereich Hyperautomation, da nun klassische Flows, KI und Process Analytics eng verknüpft bereitstehen. (GA für die neuen Mining-Funktionen wird im Verlauf von 2026 erwartet.)
Verbesserte Fehleranalyse und Run-History
Im Dezember 2025 hat Power Automate eine nützliche Verbesserung für die Debugging von Cloud-Flows erhalten: In der Run-Historie kann man nun Condition-Actions direkt inspizieren, um schneller zu erkennen, welchen Pfad eine Verzweigung genommen hat (GA am 11. Dez 2025). Zuvor war das Debuggen komplexer verschachtelter Bedingungen mühsam; jetzt zeigt die Ablaufansicht klar, welcher Teil eines Condition/Scope ausgeführt wurde. Darüber hinaus hat Microsoft die Aufbewahrung und Analyse der Flow Run-History verbessert. Bereits seit 2024 können Cloud-Flow Run-Daten in Microsoft Dataverse gespeichert werden, um langfristige Ausführungsprotokolle vorzuhalten. Diese Funktion – inzwischen allgemein verfügbar – speichert jeden Flow-Lauf als Dataverse-Datensatz (in der FlowRun-Tabelle) und ermöglicht es Administratoren, mittels Dataverse-Tools (RBAC, API, Power BI) umfangreiche Auswertungen über Flow-Ausführungen vorzunehmen. Standardmäßig werden 28 Tage an Runs gespeichert, was aber per TTL-Einstellung pro Umgebung angepasst werden kann (auch längere Aufbewahrung ist möglich). Über den Power Platform Admin Center können Admins diese Run-History-Retention steuern oder bei Bedarf ältere Runs bereinigen. Insgesamt vereinfachen diese Neuerungen sowohl das Troubleshooting bei Fehlern als auch die Governance von Flows (z.B. Nachvollziehbarkeit von Erfolgs- und Fehlschlagraten über längere Zeiträume).
Microsoft Dataverse (Datenplattform)
Übergang von BYOK zu Customer-Managed Keys (Januar 2026)
Im Bereich Datensicherheit gab es eine wichtige Änderung: Die Unterstützung für “Bring Your Own Key” (BYOK) in Dataverse wurde eingestellt. Ab dem 6. Januar 2026 wird BYOK offiziell nicht mehr unterstützt. Kunden, die bisher eigene Verschlüsselungsschlüssel für Datenbankverschlüsselung genutzt haben, müssen auf das neue Customer-Managed Keys (CMK) Feature wechseln. CMK ist der Nachfolger von BYOK und bietet erweiterte Funktionalität, breitere Datenquellen-Abdeckung und verbesserte Performance. Microsoft empfiehlt allen BYOK-Nutzern dringend die Migration zu CMK, da nach dem Stichtag die Umgebungen sonst automatisch auf Microsoft-verwaltete Schlüssel zurückfallen (was zwar die Verschlüsselung sicherstellt, aber die kundenseitige Kontrolle einschränkt). Wichtig zu beachten: Bereits seit Juni 2025 konnte BYOK nicht mehr auf neue Produktiv-Umgebungen angewendet werden. Die Migration zu CMK erfordert Planung – Microsoft stellt dafür Dokumentationen bereit. Für Administratoren bedeutet dies, die Schlüsselverwaltung für Dataverse-Daten in Azure Key Vault zu überführen und die Power Platform Umgebung mit dem Key Vault zu verknüpfen (Bestandteil des CMK-Konzepts). Mit CMK können Kunden ihre Daten weiterhin selbst verschlüsseln, profitieren aber von einer vereinfachten Verwaltung und zukünftiger Unterstützung weiterer Dienste.
Leistungs- und Sicherheitsverbesserungen in Dataverse
Die Release Wave 2 2025 (Okt 2025 – März 2026) brachte mehrere Verbesserungen für Dataverse, um Performance, Skalierbarkeit und Sicherheit zu erhöhen. So wurde das “Dataverse Search” optimiert, um sowohl strukturierte als auch unstrukturierte Daten schneller zu indexieren – wichtig für Copilot und neue Agent-Szenarien. Ebenso wurde der Dataverse Server für das Model Context Protocol (MCP) in Entwicklung angekündigt, mit dem Copilot-Agents dynamisch auf Unternehmensdaten zugreifen können. Dieses MCP-Server-Feature, das ab 2026 erwartet wird, ermöglicht es generativen KI-Modellen, Enterprise-Daten in Echtzeit abzufragen und Aktionen durchzuführen, was insbesondere für Copilot Studio relevant ist. Zudem gab es Verbesserungen im Auditing und Logging: Die automatische Bereinigung von Protokollen und Systemjobs kann nun konfiguriert werden (Feature auto-cleanup GA Sept 2025), um Speicherplatz zu sparen. Sicherheitsseitig wurde die Zugriffssteuerung für System-Views granularer – seit August 2025 lassen sich Systemansichten an Sicherheitsrollen koppeln, sodass Benutzer nur noch relevante Datenansichten sehen. All diese Maßnahmen zielen darauf ab, Dataverse noch besser für große Unternehmensanwendungen aufzustellen: höhere Skalierung, bessere Governance (z.B. getrennte Verwaltbarkeit von Umgebungen) und KI-Readiness stehen im Fokus. (Hinweis: Einige Funktionen befinden sich noch in der Ausrollung und erreichen ihre GA-Termine erst im Laufe von H1/2026.)
Entra ID und Compliance-Updates
Nach der Umbenennung von Azure AD zu Entra ID wurden auch im Dataverse-Umfeld die Identitäts- und Zugriffsflüsse angepasst. So erzwingt Dataverse ab Oktober 2024 moderne Authentifizierungsflüsse für Multi-Tenant Apps – dies betrifft Entwickler von Eigenlösungen, die nun sicherstellen müssen, dass ihre App als Service Principal in der Ziel-Mandant registriert ist, da sonst abgewiesene Token die Folge sind. Diese Änderung (zwar Ende 2024 in Kraft getreten) zeigt Wirkung in Q1/2026, indem sie Sicherheit und Performance verbessert, u.a. um potenziellem Missbrauch von App-Only Tokens vorzubeugen. Zudem wurden in Power Platform Admin Center die Compliance Analytics für Dataverse erweitert – etwa lassen sich nun Lockbox-Events und Data Policy Aktivitäten über neue Schemas in den Audit Logs auswerten (die alten Schemas wurden Mitte 2024 deprecated). Unternehmen sollten daher ihre Überwachungsmechanismen auf die neuen Schemas umstellen, um weiterhin Einblick in Datenschutz-Vorfälle (Customer Lockbox) und DLP-Ereignisse zu haben. Diese feingranularen Anpassungen unterstreichen Microsofts Bestreben, Governance und Compliance Hand in Hand mit der Plattform-Evolution zu gewährleisten.
Power Pages (externe Webseitenplattform)
Monitor Hub: Performance- und Nutzungsmetriken (Preview Jan 2026)
Power Pages wurde in das zentrale Monitor Hub der Power Platform integriert, um Betreibern bessere Einblicke in Leistung und Nutzung ihrer Webseiten zu geben. Seit Januar 2026 (Public Preview) können Administratoren und Seitenbesitzer direkt im Power Platform Admin Center unter “Monitor” eine konsolidierte Ansicht der Seitenmetriken einsehen. Das Monitoring umfasst u.a. Session-Anzahl (nach Gerätetyp), durchschnittliche Sitzungsdauer, Seiten-Ladezeit (P75) sowie Error Rate (Fehlerquote von Seitenaufrufen). Diese Kennzahlen werden über 28 Tage trendbasiert dargestellt und können auch als detaillierte Berichte heruntergeladen werden. Zusätzlich gibt es Trendvisualisierungen und die Möglichkeit, auf Seitenebene die Nutzung und Fehlerraten einzusehen. Ziel dieser Monitor-Hub-Integration ist es, Supportkosten zu senken und die Kundenzufriedenheit zu erhöhen, indem Probleme (z.B. langsame Ladezeiten oder häufige Fehler) frühzeitig erkannt werden. Die GA für diese Funktion war für März 2026 geplant. Sie stellt einen wichtigen Fortschritt dar, da bisher Power Pages vergleichsweise wenig eingebaute Telemetrie hatte – nun haben Admins eine „Single Pane of Glass“ für Apps, Flows und Webseiten im Tenant.
Governance für nicht-öffentliche Seiten (Februar 2026)
Im Februar 2026 wurde eine neue Governance-Funktion für Power Pages allgemein verfügbar, welche die Sichtbarkeit von nicht-produktiven Websites strenger kontrolliert. Non-Production Sites (z.B. Entwicklungs- oder Testportale) können nun nicht mehr ohne weiteres auf „Öffentlich“ umgestellt werden, wenn im Tenant entsprechende Richtlinien gesetzt sind. Konkret blockiert das System das Ändern des Sichtbarkeitsstatus auf “Public” für nicht-produktive Umgebungen automatisch, solange kein Admin zustimmt. Zudem erhält der Maker in der Pages-Designeroberfläche eine Benachrichtigung über die Blockade. Administratoren können im Power Platform Admin Center ausnahmen für bestimmte Sites konfigurieren oder die Einstellung pro Umgebung anpassen. Diese Funktion – in der Roadmap als “Enhance governance for non-production site visibility” bezeichnet – stellt sicher, dass z.B. ein Entwicklungsportal nicht versehentlich im Internet live geschaltet wird und somit Datenlecks oder unerwünschte Zugriffe verhindert werden. Compliance und Datenschutz werden dadurch gestärkt, während Entwickler weiterhin flexibel arbeiten können, aber in einem sicheren Rahmen. (Diese Governance-Einstellung wurde am 08.01.2026 zuletzt aktualisiert und ist nun fester Bestandteil der Power Platform DLP/Governance Optionen.)
Neue Sicherheits- und Authentifizierungsfunktionen
Im Bereich Authentifizierung und Berechtigungen hat Power Pages Anfang 2026 bedeutende Verbesserungen erfahren. Eine davon ist der “Security Agent”, der kontextabhängige Sicherheit ermöglicht. In Preview (seit Januar 2026) kann man einen Context-aware Security Agent aktivieren. Dieser überwacht Seitenzugriffe in Echtzeit und erlaubt es, abhängig vom Kontext (z.B. Nutzerattributen, Standort, Verhalten) dynamisch Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen. Beispielsweise könnten Anmeldeversuche von ungewöhnlichen Ländern erkannt und blockiert oder zusätzliche Verifizierungen ausgelöst werden (ähnlich Conditional Access, aber auf Seitenebene). Parallel dazu wird die bisher getrennte Rollenverwaltung vereinheitlicht: Ab März 2026 (Preview) sollen die Power Pages Webrollen mit Dataverse Sicherheitsrollen verschmolzen werden. Diese Unified AuthZ-Initiative bedeutet, dass Berechtigungen für Portalinhalte künftig direkt über Dataverse-Rollen gesteuert werden können, anstatt ein separates Webrollen-System zu pflegen. Für Administratoren vereinfacht sich dadurch die Zugriffsverwaltung, da man Benutzerrechte an einer Stelle (Dataverse) definieren und sowohl für interne als auch externe Apps/Pages nutzen kann. Zudem hat Microsoft bereits Ende 2025 die Security Scans im Power Pages Studio verbessert: Ein Security Scan Hub (GA seit Nov 2025) zeigt Entwicklern empfohlene Maßnahmen an, wenn z.B. unsichere Einstellungen oder veraltete Bibliotheken entdeckt werden. Insgesamt erhöhen diese Neuerungen die Sicherheit von Power Pages erheblich – Seitenbetreiber können ihre Portale besser gegen Angriffe schützen und Compliance-Richtlinien einhalten, ohne aufwändige Custom-Lösungen.
Unterstützung für Single-Page Applications (GA Februar 2026)
Eine der bahnbrechendsten Neuerungen für Power Pages ist die jetzt voll unterstützte Möglichkeit, Single-Page Applications (SPAs) zu erstellen. Seit Februar 2026 ist die SPA-Unterstützung allgemein verfügbar. Das bedeutet, Entwickler können moderne client-seitige Webframeworks wie React, Angular oder Vue nutzen, um komplette Anwendungen zu bauen, und diese als Power Pages Website bereitstellen. Mit Seitenversion 9.8.1.x und höher lassen sich solche SPAs direkt per Power Platform CLI deployen. Während der Preview-Phase hatten sich viele Entwickler gewünscht, ihre bekannten Frontend-Tools mit Power Pages zu vereinen – dieses GA-Release liefert genau das, inkl. Integration mit den Power Pages Features: eingebaute Authentifizierung, Web-API-Zugriff auf Dataverse und weitere Vorteilen der Plattform bleiben erhalten. Microsoft hat zur GA auch einige Probleme behoben (z.B. dass Plattform-Styles die eigenen CSS überschreiben) und die Dokumentation für Auth-Konfiguration und lokales Debugging verbessert. Pro Tipp: Um z.B. den Standard-Redirect zur Profilseite nach Login zu deaktivieren (was SPAs stören würde), kann nun ein entsprechendes Site Setting gesetzt werden. Diese Modernisierung der Portale ermöglicht es, hochgradig interaktive, performante Web-Erlebnisse mit den Vorteilen der Power Platform (Low-Code Backend, schnelle Datenintegration) zu kombinieren – ein großer Schritt Richtung Enterprise-fähige Außenauftritte mit Power Pages.
Neue Vorlagen und Portal-Updates (Bootstrap 5, Mar 2026)
Im Rahmen der Plattform-Erneuerung hat Microsoft auch die klassischen Dynamics 365 Portalvorlagen modernisiert. Eine im Januar 2026 gestartete und bis März 2026 GA gegangene Neuerung ist die Unterstützung für D365 Portals mit Bootstrap 5 und aktualisiertem Datenmodell. Konkret wurden die in Power Pages verfügbaren Vorlagen (z.B. Partnerportal, Kunden-Self-Service) technisch auf Bootstrap 5 gehoben, was modernere UI-Möglichkeiten und besseres Responsive Design mit sich bringt. Gleichzeitig gab es Anpassungen im Datenmodell dieser Portale, um neue Features abzubilden (Details hierzu wurden in den Release Notes genannt, z.B. optimierte Tabelle für Foren oder erweiterte Felder für Case-Management). Entwickler profitieren davon, dass sie vorhandene Portale auf die neue Technologie aktualisieren können, was langfristig Support und Sicherheit erhöht. Außerdem wurde das Power Pages CLI erweitert, um Entwicklern mehr Kontrolle zu geben – neue Befehle erleichtern das direkte Verwalten von Seiteninhalten und -Konfiguration via Kommandozeile. Zusammen mit den Client-API-Verbesserungen (GA Feb 2026, um Page-Komponenten per JavaScript API steuern zu können) und dem SPA-Support zeigt sich, dass Power Pages Anfang 2026 einen deutlichen Sprung in Richtung Developer-friendly und Enterprise-ready Webentwicklung gemacht hat.
Power BI (Integrationen in die Power Platform)
Im ersten Quartal 2026 gab es keine außergewöhnlich neuen Integrationen zwischen Power BI und der übrigen Power Platform, da die bereits bestehenden Verbindungen als ausgereift gelten. Power BI bietet weiterhin die bekannten Schnittstellen, wie das Einbetten von Berichten in Power Apps oder das Auslösen von Power Automate Flows aus Power BI (via visueller Flow-Schaltfläche), welche Unternehmen bereits nutzen. Dennoch ist zu erwähnen, dass Power BI selbst im Januar 2026 eine Reihe von Verbesserungen veröffentlichte – etwa KI-gestützte Analysetools und ein erweitertes Copilot in Power BI Mobile. Diese KI-Funktionen von Power BI operieren allerdings innerhalb der Power BI Domäne und stellen keine direkte neue “Power Platform”-Integration dar, sondern ergänzen das Gesamtangebot an KI im Microsoft-Ökosystem. Sollte es in Zukunft tiefere Verzahnungen geben (z.B. Dataverse als Fabric-Datenhub oder Power BI in Copilot Studio), wären dies nennenswerte Integrationsnews – im Berichtszeitraum Q1/2026 waren aber keine derartigen Integrations-Launches zu verzeichnen. Unternehmen können also weiterhin auf die bewährten Methoden setzen, um Power BI in Power Apps/Pages einzubetten oder Berichte über Power Automate zu verteilen, während sie von den kontinuierlichen Verbesserungen innerhalb der jeweiligen Dienste profitieren.
(Hinweis: Der Fokus dieses Berichts liegt auf der Power Platform selbst. Power BI Neuerungen wie das überarbeitete Standard-Theme oder globale KI-Features sind in den offiziellen Power BI Feature Summary Blogs dokumentiert, aber überschneiden sich nicht spezifisch mit der Power Platform-Integration.)
Microsoft Copilot Studio und generative KI in der Power Platform
Copilot Studio – Agents und Triggers (Februar 2026)
Microsoft Copilot Studio, die zentrale Entwicklungsumgebung für unternehmensspezifische KI-Copilots, hat in Q1/2026 den Funktionsumfang deutlich ausgebaut. Ein wichtiges neues Feature (GA Feb 2026) ist die Möglichkeit, Trigger in KI-Agents mit Endnutzer-Anmeldedaten zu konfigurieren. Das bedeutet, ein Copilot-Agent kann z.B. einen Flow oder eine Aktion im Kontext des aktuellen Users auslösen – etwa um personalisierte Daten abzurufen – ohne dass fest codierte technische Benutzer verwendet werden müssen. Dadurch handeln Copilot-Bots “im Auftrag” des Anwenders und respektieren dessen Berechtigungen, was gerade bei sensiblen Daten und Compliance wichtig ist. Ebenfalls in diesem Zeitraum (Preview ab März 2026) wurde das Feature “Custom MCP Servers” vorgestellt, mit dem man beliebige externe Datenquellen an einen Copilot anbinden kann. Über eigene Implementierungen des Model Context Protocol (MCP) lässt sich somit praktisch jeder beliebige Unternehmensdatensatz – ob aus Dritt-Systemen oder Legacy-DB – in die Copilot-Antworten einbeziehen. Zusammen ermöglichen diese Erweiterungen, dass Copilot-Agents noch nahtloser in Geschäftsprozesse eingebunden werden und wirklich kontextbezogen (identitäts- und datenkontextbezogen) agieren können.
Sicherheit und Governance für Copilot-Agents (Februar 2026)
Mit zunehmender Verbreitung von generativen KI-Lösungen wächst der Bedarf an Kontrolle und Sicherheit. Microsoft hat daher im Februar 2026 eine Funktion für Copilot Studio GA-geschaltet, die erweiterte Threat Protection für KI-Agents bietet. Administratoren können nun Richtlinien konfigurieren, um z.B. unerwünschte Ausgaben oder bestimmte Prompt-Muster zu blockieren. Diese zusätzlichen Schutzmaßnahmen (z.B. Inhaltsfilter, Rate Limits, Überwachung verdächtiger Aktivitäten) sind tief ins Copilot Studio integriert und helfen, Missbrauch oder Lecks zu verhindern, wenn KI-Assistenten mit unternehmenskritischen Daten arbeiten. Auch Governance-Aufgaben wurden erleichtert: So kann man seit Anfang 2026 die Besitzer eines Copilot-Agents per PowerShell ändern (GA Feb 2026), was wichtig ist, um bei Mitarbeiterwechseln die Kontrolle über Bots zu behalten. Zudem gab es bereits Ende 2025 Verbesserungen wie SSO-Unterstützung für externe (Nicht-Entra) Datenquellen und die Option, bis zu 1000 Dateien pro Agent aus SharePoint/OneDrive einzubinden (diese waren bis Okt 2025 umgesetzt). All dies zeigt, dass Microsoft großen Wert darauf legt, Copilot Studio im Enterprise-Kontext abzusichern und verwaltbar zu machen – ein zentraler Aspekt, damit KI-Lösungen in der Breite akzeptiert und eingesetzt werden können.
KI-basierte Genehmigungen und Workflow-Automation (März 2026)
Unter dem Schlagwort “Intelligent Approvals” wurde im März 2026 ein neues KI-Feature GA, das besonders die Power Platform-Workflows bereichert. Intelligent Approvals ermöglicht es, dass KI-Modelle automatisch Genehmigungsentscheidungen vorschlagen oder treffen, basierend auf historischen Entscheidungen und definierten Richtlinien. Diese Funktion kann in Power Automate integriert werden, sodass ein Genehmigungs-Flow einen Copilot zurate zieht, der etwa Routineanträge selbstständig freigibt oder Flaggen setzt, wenn etwas ungewöhnlich ist. Für Endanwender sieht es so aus, als ob der Copilot bei z.B. Urlaubsanträgen oder Rechnungsfreigaben eine Empfehlung (approve/reject) gibt, die der Manager nur noch bestätigt. Im einfachsten Fall wird die Approval vollautomatisch durchgeführt, wenn sie gewissen Kriterien entspricht – was Prozesslaufzeiten verkürzt. Diese KI-gestützte Automatisierung stand seit Mitte 2025 in Entwicklung und hat im Release Wave 2 Plan den GA-Termin März 2026 erreicht. Zusammen mit klassischem Process Mining und den üblichen Approvals bildet dies einen Teil von Microsofts Hyperautomation-Strategie: Routinetätigkeiten sollen erkannt und von KI übernommen werden, während der Mensch sich auf komplexere Fälle konzentriert. Firmen sollten aber entsprechende Governance beachten – der KI-Approval kann optional so eingestellt sein, dass immer noch ein Mensch letztentscheidet, falls gewünscht.
Analyse der Copilot-Nutzung in Viva Insights (Januar 2026)
Um den Business Impact von KI-Agents messbar zu machen, hat Microsoft eine Integration zwischen Copilot Studio und Microsoft Viva Insights geschaffen. Seit Januar 2026 fließen Nutzungsdaten der Copilot-Agents in Viva Insights ein, wodurch Unternehmen auswerten können, wie sich die Einführung von KI-Assistenten auf die Produktivität und Arbeitsmuster auswirkt. Diese Funktion, angekündigt als “Analyze the business impact of agents in Viva Insights”, wurde am 13. Januar 2026 allgemein verfügbar. Beispielsweise kann ein Unternehmen sehen, wie oft ein Vertriebscopilot genutzt wird, wieviel Zeit dadurch durchschnittlich pro Mitarbeiter eingespart wird oder ob sich die Kommunikationsmuster ändern (z.B. weniger Meetings nötig durch KI-Unterstützung). Diese Metriken helfen, den ROI von Copilots zu bestimmen und ggf. Schulungsbedarf zu erkennen, falls gewisse Teams die KI wenig nutzen. Aus Datenschutzsicht sind die Analysen aggregiert – es geht um Trends, nicht um individuelle Überwachung. Für die Power Platform bedeutet diese Verknüpfung mit Viva, dass KI-Projekte jetzt auch im Kontext der Mitarbeiter-Experience bewertet werden können, was Führungskräften wichtiges Feedback zur weiteren Optimierung liefert. Es zeigt sich insgesamt: Microsoft integriert Copilot immer tiefer in die Arbeitswelt und schafft transparente Erfolgsmetriken, um Vertrauen in die KI zu stärken und Erfolge sichtbar zu machen.
Administration & Governance (CoE, DLP, Environments, Licensing)
Zentrale Nutzungsanalyse im Admin Center (Preview Januar 2026)
Administratoren der Power Platform erhalten seit Ende Januar 2026 einen neuen Überblick über die Nutzung aller Low-Code-Komponenten dank der „Usage“-Seite im Power Platform Admin Center (PPAC). Diese einheitliche Usage-Dashboard, jetzt in Public Preview, zeigt auf einen Blick Kennzahlen zu Power Apps, Power Automate und Copilot Studio in der Organisation. Im Summary View sieht man z.B. die tägliche aktive Nutzung über 28 Tage, aufgeschlüsselt nach Produkt (Anzahl aktiver App-User, Flow-Runs, Copilot-Agent-Sessions). Außerdem werden die Top 3 Apps/Flows/Agents nach Adoption hervorgehoben. Interaktive Tabellen ermöglichen es, einzelne Ressourcen und deren Nutzungsverlauf zu analysieren (z.B. welche App die meisten Benutzer hat, welcher Bot am stärksten wächst). Das Ziel dieses zentralen Dashboards ist es, Adoption-Muster zu verstehen, erfolgreiche Lösungen zu identifizieren und neue Chancen oder Risiken zu erkennen. Damit reagieren die Power Platform Produktteams auf Kundenfeedback, das eine solche ganzheitliche Sicht verlangte. Für Admins bedeutet dies weniger mühseliges Zusammenführen einzelner Berichte – man hat nun einen “Single Pane of Glass” für die Plattform-Auslastung. In Kombination mit bestehenden Tenant-Analytics und dem CoE Starter Kit (das ähnliches zuvor bereitstellte) entsteht so eine robuste Governance-Lösung. Microsoft plant, basierend auf dem Preview-Feedback, diese Usage-Seite weiter auszubauen und in Zukunft als GA bereitzustellen.
Lizenzänderung: Abschaffung des Power Apps Per-App Plans (Januar 2026)
In der Lizenzierung gab es eine bedeutende Änderung zu Jahresbeginn: Der Power Apps pro App Plan (die kostengünstige $5/Benutzer/App Lizenz) wird eingestellt. Zum 2. Januar 2026 hat Microsoft den Verkauf dieser Per-App-SKU für Neukunden beendet. Diese Entscheidung wurde in der aktualisierten Power Platform Licensing Guide (Januar 2026) dokumentiert und bedeutet, dass neue Kunden keinen Per-App-Plan mehr erwerben können. Stattdessen sollen Kunden auf Power Apps Premium Lizenzen (pro User) oder alternative Modelle wie Pay-as-you-go ausweichen. Bestandskunden sind jedoch vorerst geschützt: Unternehmenskunden mit Enterprise Agreement können ihre bestehenden Per-App-Lizenzen weiterhin nutzen und bei Bedarf während der Vertragslaufzeit hinzufügen oder verlängern. Auch Kunden im CSP-Modell können laufende Abos weiterführen und erneuern. Für MPSA (Volumenlizenz ohne EA) allerdings wird die SKU nicht mehr angeboten, d.h. nach Auslaufen der bestehenden Vereinbarung muss gewechselt werden. Microsoft hat diese Änderung recht still und leise vollzogen – es gab kein großes Ankündigungsblog außer dem offiziellen Licensing News Eintrag. Der Schritt vereinheitlicht das Lizenzportfolio, da viele Funktionen inzwischen nur mit Premium verfügbar sind und die Nachfrage nach dem Per-App-Plan geringer war als erwartet. Admins sollten dennoch prüfen, welche Lösungen eventuell auf Per-App-Lizenzen liefen und eine Migrationsstrategie planen (z.B. Umstieg auf die Developer Plan für Experimente, oder doch Premium pro User bei breiter Nutzung). Diese Konsolidierung tritt in Kraft, um das Lizenzmodell zu vereinfachen und wohl auch, um den Fokus auf die höherwertigen Pläne mit sämtlichen Features zu lenken.
Weitere Governance-Updates und CoE-Verbesserungen
Die Center of Excellence (CoE) Starter Kit Initiative wurde auch Anfang 2026 kontinuierlich weiterentwickelt. Im ersten Quartal kamen Updates für das CoE-Kit heraus, die u.a. Berichte an das neue Nutzungs-Dashboard anlehnten sowie verbesserte DLP-Übersichten boten (z.B. ein Report über Apps, die gegen neue DLP-Regeln verstoßen könnten). In Kombination mit den nativen Analytics geben diese Tools Admins ein mächtiges Arsenal, um die Plattform zu überwachen. Zudem wurde die Environment Strategy durch neue Funktionen wie den Tenant-to-Tenant Environment Move ergänzt (dieses Feature war bereits seit Juli 2025 GA, aber findet nun vermehrt Anwendung). Damit können ganze Umgebungen mit Apps und Daten zwischen Tenants migriert werden – z.B. bei Firmen-Mergers oder in Test->Prod-Szenarien – was früher manuell sehr aufwendig war.
Parallel hat Microsoft die Integration der Power Platform mit Entra ID weiter vertieft. Connectors und Authentifizierungen setzen nun durchgängig auf Entra ID. Beispielsweise wurde im September 2025 der Viva Engage (Yammer) Connector umgestellt, sodass ab November 2025 OAuth2 nicht mehr unterstützt wurde und Entra ID Auth Pflicht ist. Solche Änderungen ziehen sich bis 2026 durch und erfordern von Admins ggf. alte Verbindungen neu zu authentifizieren. Auch Azure AD Personal Accounts (Microsoft Accounts) wurden seit Mitte 2025 aus Power Automate ausgeschlossen (nur noch Work/School Accounts zugelassen) – eine Maßnahme zur Professionalisierung und Sicherheit, die Ende Juli 2025 abgeschlossen war.
Nicht zuletzt gab es kleinere ALM-Verbesserungen: Die Pipeline-Funktionen für Lösungen wurden stabiler und Microsoft veröffentlichte im Feb 2026 aktualisierte ALM-Guidance, wie Copilot Studio Artefakte (Plugins, Prompts) in Solutions verpackt werden können. Die DLP-Richtlinien erhielten keine neuen Features im Q1, aber im Hintergrund erfolgte die Umstellung auf den neuen Data Policy Audit Log (siehe Deprecation Hinweis, ab Juli 2024 galt ein neues Schema). Admins sollten daher sicherstellen, dass ihre Überwachungs-Workflows das neue Schema verwenden, um Aktivitäten wie Verbotsverletzungen weiterhin zu erfassen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass im Bereich Admin & Governance Anfang 2026 vor allem Transparenz und Vereinfachung im Vordergrund standen: Bessere Dashboards, konsolidierte Lizenzmodelle und striktere Sicherheitsdefaults (wie CMK statt BYOK, Entra-only Auth) helfen, die Power Platform großflächig und sicher zu betreiben. Unternehmen, die die neuen Tools und Einstellungen nutzen, können ihre Low-Code-Initiativen effektiver steuern und mit dem rapiden Funktionszuwachs Schritt halten.
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